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Erkrankung Die häufigsten Kinderkrankheiten

Unsere Kleinsten können oft nicht genau sagen wo es wehtut. Umso wichtiger, dass Eltern die Signale erkennen und richtig deuten können. Wir haben für Sie die häufigsten Krankheiten im Überblick.
Kind ist krank und bekommt Medizin von den Eltern

Blähungen

Vielen Eltern ist das wohl bekannt, wenn die Babys unter der sogenannten „Drei-Monats-Kolik“ leiden. Mögliche Symptome sind unruhiges Verhalten, hastiges Trinken und viel Schreien. 
 

Behandlung

Je nach Fall empfiehlt der Arzt eine Umstellung der Ernährung mit Fenchel- oder Kamillentee. Als alter Trick von Kinderärzten gehört es, kleine Kinder in die Knie-Ellenbogen-Lage zu bringen, dann damit die Blähungen schneller abgehen. Bei älteren Kindern kommt es häufig zu Blähungen, wenn sie zuviel Bohnen, Linsen oder Mehlspeisen essen. Bestes Hausmittel: Rohe Äpfel, Haferflockenbrei und Reis. 
 

Durchfall

Das Darmsystem ist in den ersten Lebensjahren bei babys besonders empfindlich. Da liegt es Nahe, das eine Infektion mit Viren oder Bakterien zu Durchfall führen kann. Ihr Kind leidet unter Blähungen und mag weder essen noch trinken? Das könnten mögliche Anzeichen auf eine Infektion sein. Aber auch übelriechender, grünverfärbter Stuhlgang kann ein Symptom sein. 
 

Behandlung

Das Wichtigste ist der Flüssigkeitshaushalt. Ihr Kind benötigt viel zu trinken. Karottensuppe oder Tee mit etwas Traubenzucker oder einer Prise Salz liefert wichtige Elektrolyte. Bei größeren Kindern haben sich auch schon folgende Hausmittel gut bewährt: geriebener Apfel, ein Glas Cola, Bananen, gekochter Reis und Haferflocken. 
 

Erkältung

Bis zum sechsten Lebensjahr muss sich jedes Kind mit etwa 200 Viren- und Bakterienarten auseinander setzen. Da bleibt die ein, oder andere Erkältung nicht aus. Nasse Füße oder Zugluft lösen noch keine Erkältung aus. Voraussetzung ist eine Ansteckung mit Krankheitserregern. Sie erkennen eine Erkältung meistens an Schnupfen und Rachenentzündungen. 
 

Behandlung

Wirksame Mittel gegen die verschiedenen Erkältungsviren gibt es leider immer noch nicht. Bei Schnupfen hilft heißer Dampf, um die Atemwege wieder frei zubekommen. Bei Husten hilft frische Luft, sowie heißer Tee mit Zitrone. Kurt Tucholsky sagte bereits damals schon: „Die Dauer einer gewöhnlichen Hausgrippe ist bei ärztlicher Behandlung drei Wochen, ohne ärztliche Behandlung 21 Tage.“
 
Achtung: Eine Behandlung mit Antibiotika wird nicht empfohlen, da damit nur Bakterien und keine Viren bekämpft werden können. 
 

 

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