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Positive Gefühle Glück stärkt Körper und Seele

Nicht nur die Seele braucht positive Gefühle: Sie unterstützen auch das Immunsystem und verlängern Ihr Leben. Hier erfahren Sie wir sehr sich positive Gefühle auf den Körper und ihr Immunsystem auswirken.
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Sind Sie ein überwiegend glück­licher Mensch? Wenn Sie das mit Ja beantworten können, freuen Sie sich über die perfekte Basis für ein gesundes, langes Leben. Glück und Zufriedenheit schützen vor Herz­-Kreislauf­-Erkrankungen, stärken das Immunsystem und bauen Stress­ hormone ab. Das konnten Mediziner und Psychologen inzwischen nachweisen.



Negative Gefühle hingegen schaden dem Körper. Halten Angst, Unzufrieden­heit, Ärger oder Niedergeschlagenheit lange an, stören sie das Gleichgewicht des Immunsystems, es reagiert schwächer auf Krankheitserreger, wir werden anfäl­liger auch für grippale Infekte.

Die beste Strategie? Mehr Lebens­ zufriedenheit! Erfreulicherweise ist Glück kein Zufall, sondern erlernbar. Materielle Aspekte spielen nur eine untergeordnete Rolle, viel wichtiger sind andere Dinge. „Ganz oben stehen soziale Kontakte wie Partner, Verwandte oder Freunde“, erklärt Dr. Stefan Bergheim, Direktor des Zen­trums für gesellschaftlichen Fortschritt in Frankfurt, „ferner Gesundheit und die Überzeugung, im Leben etwas Sinnvolles zu tun.“ Diese Faktoren können wir zu­ mindest teilweise selbst steuern. Es liegt an jedem selbst, etwas für sich zu tun, seinen Freundes­ und Bekanntenkreis zu pflegen. Bei beruflichem Frust lohnt sich das Nachdenken über Veränderungen oder einen Neuanfang. Versuchen Sie, leidige Situationen als Chance zu betrach­ten. Das gilt auch fürs Privatleben. „Heute wird oft der Eindruck erweckt, wir alle seien verpflichtet, ständig glücklich zu sein: Smile or die – lächle oder stirb“, sagt Hilke Brockmann, Professorin für Sozio­logie an der Jacobs University in Bremen. „Ich glaube, es hilft, Unglück als Motor für Veränderung zu erkennen. Vielleicht muss ich in meiner Partnerschaft oder im Beruf aufräumen?“ So ein Schritt fällt oft nicht leicht, am Ende ist es aber besser, als sich dauerhaft unglücklich zu fühlen. Sie haben ja nur dieses eine Leben! Aktiv zu werden gibt Ihnen außerdem das Gefühl, (wieder) selbst über Ihr Leben zu bestim­men – ein wichtiger Baustein des Glücks.

Vergiss nicht, man braucht nur wenig, um ein glückliches Leben zu führen!
Marc Aurel, römischer Kaiser, 121–180 n. Chr.



Oft schenken uns kleine Dinge mehr Lebensfreude. Wer lacht, kriegt ein Lä­cheln zurück. Das erleichtert den Kontakt. Üben Sie den „Gedanken-­Stopp“: Sobald sich ein negativer Gedanke wie „Das packe ich doch nie“ einschleicht, sagen Sie „Stopp!“ Nächster Gedanke: „Ich habe schon andere Dinge gewuppt.“ So lassen sich Gedächtnispfade löschen und durch positive überschreiben. Ein wirkungsvoller Trick. Eins sollten wir uns unbedingt ab­ gewöhnen: sich an anderen zu orientieren. Wir glauben oft, dass beim Nachbarn alles besser läuft. Solche Vergleiche machen nur unzufrieden und treffen ohnehin nicht zu. Seien Sie stolz auf sich und das, was Sie erreicht und geleistet haben!

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