15. Juli 2016
Lernen sich selbst zu loben

Lernen sich selbst zu loben

Lob ist super. Doch erst, wenn wir uns davon unabhängig machen, finden wir zu unserem individuellen Glück.

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© South_agency/iStock
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Noch bevor sie den ersten Satz gesagt hat, spüren Sie, dass eine frühere Kollegin, die Sie zufällig treffen, nicht mehr dieselbe ist. Sie strahlt. "Ich hab's endlich gemacht", erzählt sie dann überglücklich. "Die Idee hatte ich ja schon länger. Jetzt bn ich mein eigener Herr mit eigenem Laden. Das hätte ich viel eher machen sollen."

Vor Ihnen steht eine Frau, die etwas wiederentdeckt hat: ihre Einzigartigkeit. Etwas, das sie ausmacht, sie erfüllt und ganz bei sich sein lässt. Ein Mensch, der sich allen Unkenrufen zum Trotz zugesteht, endlich einem großen Traum nachzugehen, den er lange zurückgestellt hat.

So viel Elan steckt an. Und insgeheim spüren Sie, dass die nötige Energie auch in Ihnen schlummert. Doch aus irgendeinem Grund sehen Sie sich nicht in der Lage, sie zu nutzen. Warum, fragen Sie sich. Was hält mich ab, das zu tun, was ich wirklich will? Weiß ich überhaupt, wofür ich brenne? Die Malsachen stehen immer noch im Keller, obwohl ich mich doch schon längst für diesen besonderen Zeichenkurs anmelden wollte. Mein Alltag verläuft in geordneten Bahnen. Trotzdem spüre ich, dass mir irgendetwas Wichtiges fehlt. Weshalb?

Diana Dreeßen, heute Coach und Trainerin in Buchholz bei Hamburg, gab an diesem Punkt, mit 39, ihren Job an der Börse auf. „Ich merkte, dass ich todunglücklich werden würde“, schreibt sie in ihrem Buch („Mach dich unbeliebt und glücklich“, dtv, 240 Seiten, 14,90 Euro). „Ich hörte eine leise Stimme in mir, die sagte: Diana, hör auf damit.“ Sie tat es. Sechs Wochen später trennte sich ihr Mann von ihr. „Damals habe ich gedacht, es tut sich ein Loch unter mir auf und ich falle rein“, erzählt sie weiter. „Ich stand beruflich und privat bei null.“

Das Erstaunliche: Gerade dann, wenn wir glauben, nicht tiefer sinken zu können, spüren wir sie plötzlich wieder, unsere Einmaligkeit. Sie ist das Licht am Ende des Tunnels, die Kraft die uns weitermachen lässt. So erlebte es auch Diana Dreeßen. Ein Gefühl, das sie lange ignoriert hatte, zeigte sich auf einmal glasklar: „Wir können unser Leben nur dadurch verändern, dass wir uns selbst verändern.“

Partnerschaft, Familie, Freunde, Beruf, ein gemütliches Zuhause – all diese Dinge brauchen wir. Aber die Devise „Es soll besser werden, aber am besten bleiben, wie es ist“ funktioniert nicht. Denn darin steckt der größte emotionale Hemmschuh der Einzigartigkeit: die Angst. Davor, das Vertraute hinter sich zu lassen. Vor dem Neuland, vor negativen Reaktionen aus dem Umfeld. Keine Frage: Wer zu sich steht, steht auch mal allein. Doch die Angst reicht tiefer. Je eher wir im Leben die Überzeugung entwickeln, dass wir nur dann akzeptiert und geliebt werden, wenn wir Teile unserer Persönlichkeit verdrängen, uns anpassen, desto schwerer fällt es uns, Potenziale, die in uns schlummern, noch zu erkennen.

Schritt eins hin zu mehr Einzigartigkeit lautet daher:

eigene Überzeugungen intensiv abklopfen, um der Angst den Nährboden zu entziehen. Denkfallen entschärfen, nennt das die Berliner Mentaltrainerin Sigrid Engelbrecht („Entfalte, was in dir steckt“, Ariston, 224 Seiten, 14,99 Euro). Hier die drei wichtigsten:

  • Es ist eben so. Je häufiger wir mit einem Verhalten schon gut gefahren sind, desto mehr „übersieht“ unser Gehirn in Zukunft Details, die klar dagegensprechen. Hinterher ärgern wir uns bestenfalls („Wieso habe ich nicht Nein gesagt?“). Schlimmstenfalls erkennen wir gar nicht, dass ein anderer Weg besser wäre. Treten Sie also innerlich einen Schritt zurück, wenn Sie ahnen, dass Sie mit Schema F nicht weiterkommen. Passen Sie Ihr Verhalten bewusst an.
  • Andere(n) sind/geht es viel besser. Klar, wir vergleichen uns. Wir bilden uns dann aber ein, genau zu wissen, wie unser Gegenüber tickt. Doch wir können in niemanden „hineingucken“, sondern sehen nur, was andere uns zeigen (wollen). Verletzt Sie ein Verhalten, bedeutet das weder, dass Ihr Gegenüber das so wollte, noch dass sich diese Person darüber klar ist. Sie bleibt jemand, der Wertschätzung verdient. Dazu gehört auch, konkret zu sagen, was Sie stört. Keine Pauschalurteile („Immer musst du ...“). Läuft es gut, ändert sich der andere. Aber: Dafür ist er verantwortlich – nicht Sie.
  • Entweder alles – oder nichts. Stets zu versuchen, sein Bestes zu geben, beschert uns zweifellos Erfolge. Doch wer die Messlatte zu hoch legt, kann sich darüber nicht mehr freuen. Die Perfektionismusfalle schnappt zu. Aus Angst zu scheitern fangen wir gar nicht erst an. Kennen Sie das? Dann finden Sie heraus, welche „innere Stimme“ Ihnen einredet, dass gut nicht gut genug ist. Würdigen Sie auch kleine Erfolge.

Mit jeder Denkfalle, die wir so entschärfen, wird zusätzliche Energie frei.

Schritt zwei hin zu mehr Einzigartigkeit lautet daher:

ein gutes Gespür für diese Kraft entwickeln und sie in die richtige Richtung lenken. Dabei hilft eine besondere Achtsamkeitsmeditation mit starken inneren Bildern, die das Gefühl „Ich bin einmalig“ auch im Unterbewusstsein verankern. Besonders wirksam sind z. B. ein „inneres Feuer“, die Sonne oder eine hell leuchtende Kerze.

Doch wir ahnen: Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten. Negative Gefühle wie Scham, Trauer oder Wut untergraben die Einmaligkeit, säen Zweifel, verleiten uns zum Aufgeben. Auch jene Bezugspersonen, die uns früh zu verstehen gaben, dass Einzigartigkeit nicht gefragt ist, haben wir verinnerlicht. Als innere Kritiker kapern sie unser Denken. Zu sich selbst stehen heißt daher auch: diese Schatten annehmen. Auch dabei hilft das „innere Feuer“.

Doch vor allem erhellt und erwärmt es einen Teil unserer Seele auch, den wir viel zu selten wahrnehmen. Diana Dreeßen nennt ihn „Kompetenzraum“. Dorthin können wir uns z. B. bei Rückschlägen zurückziehen, wenn wir unsicher werden: Wie sah noch mal dieses Selbst aus, zu dem ich stehen will? Dort können wir es wieder spüren. Wir brauchen nicht länger Bestätigung oder Ermutigung von außen, sondern finden beides jederzeit in uns selbst. Das ist kein rücksichtsloser Egotrip. Im Gegenteil: „Wenn wir selbst anders denken und handeln, müssen auch die Menschen um uns herum anders mit uns umgehen“, ermutigt Diana Dreeßen. Wie von selbst scheinen sich dann viele Dinge zum Guten zu wenden. Einzigartigkeit kommt eben an. Was wir selbst spüren, reißt auch andere mit.

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12 Übungen, wie Sie Ihre Einzigartigkeit leben

Nehmen Sie sich am besten jeden Tag eine Viertelstunde Zeit. Später, wenn Sie die folgenden inneren Bilder schnell abrufen können, genügen schon fünf Minuten, z. B. in der Mittagspause. Schließen Sie, wenn Sie mögen, die Augen und konzentrieren Sie sich auf Ihre Atmung. Stellen Sie sich vor, wie sich etwa auf Höhe des Bauchnabels Wärme ausbreitet. Mit jedem Atemzug wird sie intensiver und dehnt sich weiter aus. Ihr „inneres Feuer“ birgt keine Gefahr. Es steht für Energie und Sicherheit. Genießen Sie dieses Gefühl und drücken Sie es innerlich einige Male mit diesem Mantra aus: (einatmen) „Ich bin ...“, (ausatmen) „... sicher.“ Stellen Sie sich nun vor, wie die Wärme Ihr Herz durchflutet, es sanft öffnet und weitet. Genießen Sie dieses liebevolle Gefühl und wiederholen Sie dabei innerlich dieses Mantra: (einatmen) „Ich bin ...“, (ausatmen) „... Liebe.“ Lassen Sie Ihr inneres Feuer noch ein paar tiefe Atemzüge lang auf sich wirken. Öffnen Sie dann langsam die Augen und kehren Sie zurück ins Hier und Jetzt.

2 Meine Kraft-Atmung

Je gestresster wir sind, desto flacher atmen wir. Ziehen Sie sich dann möglichst bald für ca. 15 Minuten an einen ruhigen Ort zurück. Atmen Sie einige Male bewusst tief in den Bauch ein, halten Sie die Luft kurz an und nehmen Sie wahr, wie sie Ihren Körper, Zelle für Zelle, wieder mit neuer Energie versorgt. Atmen Sie langsam durch den leicht geöffneten Mund aus. Was verändert sich dadurch? Überlegen Sie, was Ihnen gerade fehlt: Kreativität, Gelassenheit, Mut, Humor? Stellen Sie sich vor, all das liegt in der Luft. Sie müssen es nur tief einatmen. Tun Sie es! Was verändert sich? Nehmen Sie zum Schluss noch einige tiefe Atemzüge lang Kontakt zu Ihrem „inneren Feuer“ (siehe Übung 1) auf. Wie fühlen Sie sich jetzt?

Hier dürfen Sie alles sein: Zuschauerin, Hauptdarstellerin, Regisseurin. Nehmen Sie wieder Kontakt zu Ihrer inneren Sonne auf (siehe Übung 1). Stellen Sie sich nun vor, wie Sie einen großen Kinosaal betreten. In der Mitte des Raumes befindet sich der einzige Sitzplatz: Ihr Thron der Einmaligkeit. Er steht dort nur für Sie. Genießen Sie es. Ihr „inneres Feuer“ verbreitet Licht und Wärme. Der Vorhang öffnet sich und gibt den Blick frei auf die Leinwand Ihres Lebens. Sie sind die Heldin in diesem Film: Ihre Stärken, Talente, Erfolge, Ihre Einzigartigkeit stehen im Vordergrund. Schreiben Sie auf, was Sie sehen. Klopfen Sie sich innerlich ruhig auf die Schulter für das, was Sie erreicht haben. Danken Sie sich dafür. Überlegen Sie sich zum Schluss ein kleines Geschenk, z. B. einen besonderen Stein oder ein Schmuckstück, das Sie kaufen, immer bei sich tragen können und das Sie jeden Tag daran erinnert, was für ein wunderbarer Filmstar Sie sind.

4 Ich lenke meine Gefühle und Gedanken

Oft halten wir an Gewohnheiten und Verhaltensweisen fest, weil wir die Ungewissheit fürchten: Was passiert, wenn ich anders handle? Wie reagiert mein Umfeld? Schaffe ich das? Lassen Sie sich von diesen negativen Gefühlen und Gedanken nicht vereinnahmen. Ja, sie sind real, aber nicht die Realität. Am besten können Sie sich davon im Kinosaal Ihres Lebens überzeugen (siehe Übung 3): Laden Sie einfach alle hemmenden Impulse ein, sich auf der Leinwand zu zeigen. Jeder von ihnen bekommt seinen Auftritt. Aber denken Sie immer daran: Sie sind die Regisseurin. Sie bestimmen, Szene für Szene, wie der Film weitergeht. Ihr „inneres Feuer“ (siehe Übung 1) verleiht Ihnen die nötige Kraft und beschützt Sie. Beobachten Sie Ihre „Schattenseiten“. Ja, sie sind ein Teil von Ihnen. Aber eine Hauptrolle steht ihnen nicht mehr zu. Geben Sie ihnen bewusst eine Nebenrolle, etwa so: Aus „Ich schaffe das nicht“ wird „Ich denke gerade, dass ich es nicht schaffe“. Spüren Sie den Unterschied?

5 Meine Schätze

Aktivieren Sie Ihr „inneres Feuer“ (siehe Übung 1). Stellen Sie sich folgende Fragen: Wo wäre ich gern, wenn es keinerlei Einschränkungen gäbe? Was würde ich dann tun? Welchen Traum würde ich mir erfüllen? Schreiben Sie Ihre Antworten auf. Lassen Sie Ihr „inneres Feuer“ weiterbrennen. Fragen Sie sich jetzt: Wofür stehe ich? Wonach strebe ich? Was bringt mir Spaß? Was fällt mir leicht? Auch diese Antworten schreiben Sie bitte auf. Gehen Sie beide Fragenkataloge, sooft Sie mögen, durch. Schätze zu suchen tut gut: Sie entdecken schlummernde Potenziale und eichen Ihren inneren Kompass.

Konnten Sie schon einige "Schätze" heben (siehe Übung 5)? Dann gestalten Sie mit ihnen einen Kraftort, den Sie in Gedanken jederzeit aufsuchen können: Ihren Kompetenzraum. Stärken, Fähigkeiten und Erfolge können Sie dort z. B. als sorgfältig polierte Pokale in einem großen Regal unterbringen. Mit Ihren Träumen tapezieren Sie die Wände kunterbunt. An einem eleganten Kronleuchter funkeln Ihre Ideale und Werte. Stellen Sie sich Ihren Kompetenzraum so konkret wie möglich vor. Wann immer Sie einen Motivationsschub brauchen, können Sie ihn im Rahmen einer kurzen Entspannungsübung (bequem hinsetzen, Augen schließen, auf eine tiefe Atmung konzentrieren) aufsuchen und dort Ihr Selbstbewusstsein auftanken.

7 Ich heile meine wunden Punkte

Wenn Sie eine Enttäuschung wieder und wieder im Kopf durchspielen, fesseln Sie sich innerlich an jene Person, die sie verursacht hat. Vergeben Sie! Schauen Sie sich Ihren „wunden Punkt“ zunächst genauer an (ca. 15 Minuten). Was ist passiert? Was fühlten Sie damals? Wie haben Sie reagiert? Wie denken Sie heute darüber? Was zwingt Sie, immer wieder daran zu denken? Was wäre alles möglich, wenn Sie genau das nicht tun würden? Beantworten Sie diese Fragen bitte schriftlich. Halten Sie sich bewusst vor Augen, was Sie durch dieses Erlebnis gelernt haben. Inwiefern hat es Sie gestärkt? Stellen Sie sich vor, wie Sie Ihrem Gegenüber, dem „Täter“, symbolisch ein großes Paket zurückgeben. Es ist sein Problem, dass er oder sie so herzlos gehandelt, Sie übervorteilt hat – nicht länger Ihres. Das hat nichts mit Kleinbeigeben oder Vergessen zu tun. Sie werden auch in Zukunft daran denken, aber mit viel geringerer innerer Beteiligung. Indem Sie vergeben, lösen Sie Ihre Bindung an das Vergangene. Sie können freier und unbelasteter denken und entscheiden.

8 Das wird mein Tag

Machen Sie eine Woche lang ein Schreibexperiment: Halten Sie jeden Morgen und Abend mindestens eine Sache fest, über die Sie sich derzeit besonders freuen. Schreiben Sie außerdem mindestens eine schöne Erinnerung auf. Überlegen Sie, wo Sie sich momentan sehr wohl fühlen, worauf Sie gerade stolz, wofür Sie dankbar sind, was Sie gerade begeistert und wen Sie besonders gern mögen. Ziehen Sie nach einer Woche Bilanz. Spüren Sie, wie gut es tut, seine Aufmerksamkeit jeden Tag bewusst auf die vielen kleinen Glücksmomente im Alltag zu richten?

9 Meine Leitsterne

Müssen wir entscheiden, gibt nur vordergründig die Situation, in der wir uns befinden, den Ausschlag. Welches Für und Wider Sie abwägen, hängt vor allem von unseren persönlichen Werten ab. So finden Sie heraus, welches Ihre sind: Listen Sie fünf wichtige Entscheidungen auf. Um welche „höheren“ Motive – z. B. Sicherheit, Erfolg, Einfluss, Zuverlässigkeit, Gerechtigkeit, Genuss – ging es Ihnen dabei? Schreiben Sie sie zu den Entscheidungen. Welche tauchen am häufigsten auf? Das sind Ihre Leitsterne. Auf welche zwei würden Sie nie verzichten? Diese beiden gehören in Ihr Portemonnaie. Die anderen – eine Handvoll wirkt am besten – sind in Ihrem Kompetenzraum (siehe Übung 6).

10 Ich bestimme selbst

Schreiben Sie etwa zehn Minuten lang typische Dinge auf, die Sie neben dem Beruf jeden Tag erledigen (müssen). Gehen Sie die Liste durch: Was tun Sie aus purer Freude an der Sache? Markieren Sie diese Tätigkeiten mit einem A. Hand aufs Herz: Worum kümmern Sie sich eher, weil Sie dann jemand dafür loben oder nicht (mehr) tadeln wird? Diese Aufgaben erhalten ein B. Welches Symbol überwiegt? Viele Bs sprechen dafür, dass Sie zu selten auf Ihre Bedürfnisse achten. Tun Sie mehr für Ihre Leitsterne (siehe Übung 9) und überlegen Sie, welche „B“-Aufgaben Sie künftig abgeben könnten.

11 Das wünsche ich mir

Was sehen Sie sich tun, wenn Sie vor sich hin träumen? Angenommen, Sie hätten mit einem Plan garantiert Erfolg: Was würden Sie in Angriff nehmen? In welchen Momenten, beruflich oder privat, genießen Sie es besonders, für andere da zu sein und ihnen zu helfen? Nehmen Sie sich für diese Fragen etwa eine Stunde Zeit. Beantworten Sie sie schriftlich. Bewahren Sie Ihre Notizen auf und wiederholen Sie die Übung regelmäßig. So stoßen Sie auf verborgene Wünsche und auf (mögliche) Tätigkeiten, bei denen Sie das gute Gefühl haben, etwas Sinnvolles, Sinnstiftendes zu tun.

12 Ihr tut mir gut

Schwierige Menschen, die uns ausnutzen, Kraft und manchmal den letzten Nerv rauben, fallen uns sofort ein. Und andere? Jene Menschen, die uns zuhören, mit denen wir lachen und gern etwas unternehmen, die zuverlässig sind, auf die wir zählen können, die uns beistehen, uns einfach guttun? An die denken Sie jetzt in den nächsten zehn Minuten. Schreiben Sie ihre Vornamen auf. Gehen Sie dann Ihre Liste durch. Stellen Sie sich die einzelnen Personen nacheinander vor und sprechen Sie sie direkt an: „Danke, dass es dich gibt.“ Wie fühlen Sie sich jetzt, nachdem Sie allen gedankt haben?

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