9. Dezember 2020
Müffelnde Handtücher: Das können Sie dagegen tun

Müffelnde Handtücher: Das können Sie dagegen tun

Fast jeder kennt das Problem: Das Handtuch wurde gerade gewaschen und trotzdem riecht es unangenehm. Hier erfahren Sie, woher das kommt und was Sie gegen müffelnde Handtücher tun können.

© iStock/AndreyPopov
Es kann passieren, dass frisch gewaschene Handtücher müffeln

Eigentlich sollten Handtücher, die gerade aus der Waschmaschine kommen, frisch riechen. Aber trotzdem kann es passieren, dass gewaschene Handtücher müffeln. In den meisten Fällen stecken Bakterien oder Schimmel hinter dem Geruch. Bakterien können sich entweder in der Waschmaschine absetzen oder bereits vor dem Waschen in den Handtüchern entstehen. Schimmel kann durch fehlende Reinigung und Feuchtigkeit in der Waschmaschine entstehen.

Warum stinken frisch gewaschene Handtücher?

Es gibt verschiedene Ursachen für einen unangenehmen Geruch der Handtücher. Beispielsweise verdunstet die Restfeuchte nicht, wenn die Wäsche nach dem Waschen zu lange in der Waschmaschine liegt und ein unangenehmer Geruch entsteht. Aber auch eine fehlende Reinigung der Waschmaschine oder einzelner Teile davon, die falsche Waschtemperatur sowie weitere Faktoren können die Ursache für den Mief sein.

Müffelnde Handtücher: Das können Sie dagegen tun

Wenn Sie diese Tipps befolgen, können Sie stinkenden Handtüchern vorbeugen und Ihre Wäsche riecht wieder frisch:

  • Wäsche heiß genug waschen: Waschen Sie Ihre Handtücher bei mindestens 60 Grad, damit Bakterien und Keime abgetötet werden. Viele Menschen waschen mit zu niedriger Temperatur, wodurch sich ein Schmutzfilm in der Waschmaschinentrommel bildet. Der Schmutz sammelt sich an Dichtungen, Schläuchen und Co. und, wenn diese nach dem Waschen nicht richtig trocknen, kann dies eine Schimmelbildung begünstigen. Dadurch entsteht ein modriger Geruch.
  • Sparprogramm vermeiden: Das Sparprogramm der Waschmaschine ist besser für die Umwelt, allerdings sollten Sie auch längere Waschgänge einbauen, da nur so auch die Waschmaschine sauber wird und von Schmutz, Bakterien und Pilzen befreit wird.
  • Handtücher vor dem Waschen nicht feucht im Wäschekorb lagern: Legen Sie feuchte Handtücher, insbesondere Handtücher, die zum Sport genutzt wurden, nicht feucht für einen längeren Zeitraum in den Wäschekorb. Viren, Bakterien und Pilzsporen können sich bei Feuchtigkeit besonders gut vermehren. Außerdem können sich Stockflecken bilden, eine Vorstufe von Schimmel.
  • Handtücher richtig trocknen lassen: Lassen Sie die Handtücher nach dem Waschen richtig trocknen, bevor Sie sie zusammengefaltet in den Schrank legen. Auch hier können Stockflecken entstehen.
  • Dichtungen und Flusensieb regelmäßig reinigen: Reinigen Sie die Dichtungen und das Dichtungsgummi regelmäßig, da dort Schimmel entstehen kann. Zum Reinigen können Sie Essig benutzen. Auch das Flusensieb muss regelmäßig gereinigt werden, da sich dort Fusseln, Dreck und Bakterien sammeln, die bei fehlender Reinigung wieder in die Wäsche gelangen können.
  • Einfüllbehälter für das Waschmittel reinigen: Oft wird der Einfüllbehälter für das Waschmittel bei der Reinigung der Waschmaschine vernachlässigt. Doch gerade dort ist eine regelmäßige Säuberung wichtig, da sich Waschmittelreste ansammeln und durch permanente Feuchtigkeit Schimmel entstehen kann.
  • Natron als Hilfsmittel nutzen: Greifen Sie zusätzlich zu Natron, um den Mief zu bekämpfen, da dieses Gerüche neutralisiert. Geben Sie einen EL Natron zum normalen Waschmittel hinzu und waschen Sie die Handtücher bei mindestens 60 Grad.
  • Die Wäschetrommel nicht zu voll machen: Wenn Sie zu wenig Wäsche auf einmal waschen, verschwenden Sie Strom und Wasser. Zu voll sollte die Waschmaschine allerdings auch nicht sein, da die Textilien so nicht richtig gereinigt werden können und Geruch entstehen kann.
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