27. April 2021
Seniorenpflege: Wenn Eltern und Großeltern Hilfe benötigen

Seniorenpflege: Wenn Eltern und Großeltern Hilfe benötigen

Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an welchem Familienmitglieder aufgrund des Alters auf Hilfe im Alltag angewiesen sind. Welche Form der Pflege dabei benötigt wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

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Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem die eigenen Großeltern oder Eltern Pflege benötigen.

Haben Sie Eltern oder Großeltern, die ihren Alltag nicht mehr ganz ohne Unterstützung meistern können? Dann gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie Sie ihnen unter die Arme greifen können. Natürlich gibt es ganz unterschiedliche Faktoren, die dabei eine wichtige Rolle spielen. Dazu gehören Alter, Mobilität und die persönlichen Bedürfnisse. Welche Formen der Pflege dabei infrage kommen, möchten wir Ihnen kurz vorstellen.

Gute Organisation aus der Ferne

Sind sie beruflich viel eingespannt oder leben sogar in einer anderen Stadt als das ältere Familienmitglied, dann ist eine persönliche Unterstützung nur schwierig oder kaum umzusetzen. Umso wichtiger ist es, dass Sie eine geeignete Möglichkeit finden, wie Sie Ihrer Oma, Opa oder den Eltern helfen können. Dabei komm es natürlich darauf an, ob es um gelegentliche Einkäufe oder eine 24 Stunden Betreuung geht. Während der wöchentliche Großeinkauf von Ihnen selber, einer Pflegekraft, Nachbarn oder einem Studenten übernommen werden kann, sieht es bei einer Rundumpflege schon etwas anders aus. Wichtig ist, dass Sie bei dem Dienst ein gutes und sicheres Gefühl haben und wissen, dass Ihre Verwandtschaft in guten Händen ist. Die 24-Stunden-Pflege ist eine praktische Alternative zur Unterbringung in einem Heim. Auf diese Weise können Ihre Eltern oder Großeltern weiterhin zu Hause wohnen bleiben und werden von Pflegepersonal rund um die Uhr betreut.

Mehr Mobilität

Senioren, die eigentlich noch sehr selbstständig sind und nur in ihrer Bewegung eingeschränkt sind, sind auf eine ganz andere Form der Hilfe angewiesen. Damit sich der Alltag noch gut bewältigen lässt und sie kleinere Besorgungen und Einkäufe selber erledigen können, gibt es mobile Unterstützung. Das kann ein Rollator, eine Gehhilfe oder auch ein Elektromobil sein. Je nach Schweregrad der körperlichen Einschränkung kommen die unterschiedlichen Varianten infrage. Während kurze Wege häufig mit einer einfachen Gehhilfe zurückgelegt werden können, sieht es bei längeren Touren und Einkäufen schon etwas anders aus. Mit einem Scooter oder Elektromobil wird Ihre Familie sofort wieder deutlich mobiler und kann den Alltag, Einkäufe und Ausflüge wieder alleine meistern und die wiedergewonnene Freiheit genießen.

Der Mehrgenerationenhaushalt

Früher war es ganz normal, dass mehrere Generationen unter einem Dach gelebt und sich dabei unterstützt haben. Es folgten einige Jahrzehnte, in welchen dieses Modell immer weniger umgesetzt wurde und der Drang nach Freiheit und Unabhängigkeit überwog. Mittlerweile erfreuen sich Mehrgenerationenhaushalte aber wieder großer Beliebtheit. Während Oma und Opa sich tagsüber oder am Abend mit um den Nachwuchs kümmern, kauft die mittlere Generation ein und kümmert sich weitestgehend um das Haus und den Garten. So profitieren gleich drei Altersgruppen von dieser Wohngemeinschaft. Besonders beliebt sind Wohnobjekte, bei welchen es separate Wohnungen in einem Gebäude gibt, sodass jeder sich bei Bedarf zurückziehen kann. Ob dieses Familienmodell für Sie eine gute Option wäre, hängt natürlich von ihren persönlichen Bedürfnissen und Lebenseinstellungen ab. Besonders wichtig ist, dass Sie alle ein gutes Verhältnis untereinander haben und sich gegenseitig vertrauen, nur so kann das Wohnkonzept gut funktionieren.

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