Schuppige Haare: 3 Krankheiten als Ursache

Schuppige Haare: 3 Krankheiten als Ursache

Schuppige Haare sind in erster Linie lästig. Doch sie können auch auf andere Erkrankungen hindeuten. Wir nennen 3 Krankheiten, die die Ursache von schuppigen Haaren sein können. 

Die kleinen weißen Hautplättchen rieseln leise auf unsere Schultern oder kleben hartnäckig im Haar: Auf Kopfschuppen können wohl die meisten verzichten. Doch neben dem kosmetischen Faktor können Schuppen auch ein Symptom für Krankheiten sein.

Unser Tipp: Besuchen Sie einen Facharzt. Er oder sie kann die genaue Ursache für Ihre Kopfschuppen abklären und gegebenenfalls einen geeigneten Behandlungsplan einleiten.

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Schuppige Haare: 3 Krankheiten als Ursache 

1. Neurodermitis

Kopfschuppen können auf Neurodermitis hindeuten. Hierzulande leiden etwa 3 Prozent der Erwachsenen unter Neurodermitis. Dabei handelt es sich um eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die neben der Kopfhaut auch die Hände sowie das Gesicht befallen kann. Die betroffenen Stellen jucken nach einem Neurodermitis-Schub in der Regel stark, was eine enorme Belastung für den Betroffenen sein kann. Die Haut ist angespannt, trocken und gereizt. Wichtig: Im Rahmen Ihrer Pflege-Routine sollten Sie eine weitere Austrocknung, etwa durch aggressive Shampoos oder einer zu häufigen Haarwäsche, unbedingt verhindern. Tipp: Es kann helfen, die Haare nur mit lauwarmen Wasser zu waschen. Darüber hinaus empfehlen wir, einen Dermatologen oder eine Dermatologin aufzusuchen.

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2. Pilzinfektionen

In manchen Fällen ist eine Pilzinfektion die Ursache für Schuppen, die hartnäckig auf der Kopfhaut wuchert. Infektionskrankheiten wie beispielsweise der Kopfpilz, im Fachjargon auch Tinea capitis genannt, zählt zu den ansteckenden Pilzerkrankungen, die die Kopfhaut befallen können. Die Infektion erfolgt durch Kontakt mit Hautpilzen. Insbesondere bei Kindern kommt der Kopfpilz häufig vor. Meist verursacht der Pilz dann gräuliche Schuppen und kreisrunde, haarlose Stellen auf dem Kopf. Helfen können beispielsweise Tinkturen mit Azol-Antimykotika. Sollte der Juckreiz allerdings stärker werden oder zusätzlich Entzündungen entstehen, suchen Sie bitte einen Hautarzt auf.

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3. Ekzeme

Weiterhin zählen Schuppen zu den Symptomen eines seborrhoischen Ekzems. Die nicht ansteckende Entzündung der Haut wird auch als seborrhoische Dermatitis bezeichnet. Das Ekzem verursacht überwiegend fettige Kopfschuppen, die jedoch kaum oder nur selten jucken. Zusätzlich können rote Flecken im Gesicht sowie auf der Kopfhaut entstehen. Laut Experten können unter anderem eine verstärkte Talgbildung sowie Hautkeime für die Entstehung des Ekzems verantwortlich sein. Tritt ein seborrhoisches Ekzem im Erwachsenenalter zum ersten Mal auf, kommt es oftmals wieder zurück. Kortisonhaltige Cremes und ein Besuch beim Dermatologen können Abhilfe verschaffen.

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