Rasieren im Intimbereich: Vermeiden Sie 4 Fehler

Rasieren im Intimbereich: Vermeiden Sie 4 Fehler

Besonders im Sommer gehört die Rasur bei vielen Frauen zur Beauty-Routine dazu. Doch um Rasierbrand, Rasierpickel und Co. zu vermeiden, gilt es beim Rasieren, insbesondere im Intimbereich, einige Dinge zu beachten. Wir erklären, welche 4 Fehler Sie vermeiden sollten. 

Wenn die Sonne scheint und die Temperaturen steigen, zieht es uns an den Badesee oder ans Meer. Und je öfter wir einen Bikini anziehen, desto häufiger kommt der Rasierer zum Einsatz – nicht immer ein leichtes Unterfangen. Denn schnell kommt es nach der Rasur zu Pickeln oder eingewachsenen Haaren, die zwar nicht schlimm sind, aber manche von uns dennoch stören. Die gute Nachricht: Wer einige typische Fehler vermeidet, kann sich nach der Intimrasur über glatte Haut ohne störende Haare freuen. 

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Rasieren im Intimbereich: Vermeiden Sie 4 Fehler

1. Trocken rasieren

Wer unter Zeitdruck ist, verzichtet gerne mal auf Rasierschaum oder -gel. Doch die Zeitersparnis lohnt sich nicht – denn die Trockenrasur begünstigt Rasierpickel und Entzündungen. Denn der Rasierschaum oder ähnliche Produkte beruhigen die Haut und sorgen dafür, dass die Härchen weich werden und besser mit dem Rasierer entfernt werden können. 

2. Entgegen der Wuchsrichtung rasieren

Auch mal entgegen der Wuchsrichtung zu rasieren, zahlt sich durch glatte Haut aus? Im empfindlichen Intimbereich eher weniger! Um die Haut nicht zu reizen und kleinen Schnittverletzungen, Rötungen und Pickelchen vorzubeugen, sollten Sie also immer nur in Wuchsrichtung rasieren. 

3. Keine Pflege nach der Rasur

Viele Frauen verzichten nach der Rasur ist die Hautpflege, obwohl diese das A und O für glatte Haut ohne Pickel ist. Wenn der Rasierer unter der warmen Duschen oder im hoch temperierten Badewasser zum Einsatz gekommen ist, haben sich die Poren geöffnet. Diese sollten nach der Rasur wieder verschlossen werden – hierfür können Sie Ihren Intimbereich entweder kalt abduschen oder mit einem kalten Waschlappen abwischen. Babypuder und milde Cremes beruhigen im Anschluss Ihre Haut.

4. Sofort rasieren

Kaum stehen Sie unter der Dusche, schon schwingen Sie den Rasierer? Ein typischer Fehler! Wer das bestmögliche Ergebnis erzielen möchte, sollte erstmal Körper und Haare waschen, bevor er mit dem Rasieren beginnt. Denn: Je länger Sie unter dem Wasserstrahl stehen, desto weicher werden die Haarfollikel und desto weniger wird Ihre Haut gereizt. 

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Nachteile der Intimrasur

Viele Frauen empfinden die Haare im Intimbereich als unhygienisch, doch das vollkommen zu Unrecht. Ganz im Gegenteil – Hautirritationen, Entzündungen und Schnittwunden, die besonders schnell beim Rasieren im Intimbereich entstehen, können die empfindliche Scheidenflora schwächen und diese anfälliger für Infektionen machen. Vielen Frauen ist zudem nicht klar, dass die Schamhaare eine wichtige Schutzfunktion für unseren Intimbereich erfüllen: sie hindern Krankheitserreger daran, in die Vagina einzudringen und schützen die Haut sowohl vor Wärme als auch vor Kälte. Einer Studie der Cambridge University zufolge, ist das Risiko für Geschlechtskrankheiten wie Chlamydien, Tripper oder HIV bei Menschen, die Ihre Schamhaare häufig entfernen, erhöht. 

Video: Intimrasur – dieser Fehler kann zu Krankheiten führen

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