Pickelmale entfernen: Diese 4 Hilfsmittel helfen wirklich

Pickelmale entfernen: Diese 4 Hilfsmittel helfen wirklich

Pickelmale entstehen, wenn sich besonders viel Melanin in geschädigtem Gewebe ansammelt. Wer Pickel gar nicht erst ausdrückt, kann Pickelmalen vorbeugen. Bei bereits bestehenden Pigmentflecken nach Pickeln können spezielle Cremes und Hautpflegemittel für eine Verbesserung sorgen.

Wie entstehen Pickelmale eigentlich?

Pickelmale sind Hautverfärbungen, die dort zurückbleiben können, wo Pickel abgeheilt sind. Für gewöhnlich kann unsere Haut Entzündungen an den Haarwurzeln und Talgdrüsen innerhalb von wenigen Tagen selbst bekämpfen. Pickel als Anzeichen solcher Entzündungen stellen quasi den Höhepunkt der Hautentzündung dar. Jetzt heißt es Ruhe bewahren und Finger weg vom Pickel: Ihre Haut wird den Pickel von selbst beseitigen können, wenn Sie ihr Zeit geben. Wer in der Hoffnung, den Makel schneller loszuwerden, wild am Pickel herumdrückt, erweist seiner Haut aber einen Bärendienst. Durch das Drücken wird die ohnehin schon entzündete Stelle noch weiter gereizt. Auch können neue Bakterien von den Fingern direkt in die Quetschwunde eindringen.

Durch das Herumdrücken an Pickeln steigt aber auch die Gefahr für Pickelmale, die rot-braunen Verfärbungen der Haut, die mitunter zurückbleiben, wenn der Pickel schon längst abgeheilt ist. Solche Hautverfärbungen werden durch das Hautfarbpigment Melanin ausgelöst. Lagert sich besonders viel Melanin an einer Stelle der Haut ab, wird dies durch Pigmentflecken sichtbar. Verletztes und beschädigtes Gewebe rund um einen ausgedrückten Pickel kann zu viel Melanin produzieren, es bleiben dann auffällige Pickelmale zurück. Daher gilt: Finger weg von Pickeln! Ausdrücken macht die Entzündung mitunter schlimmer und kann zur Entstehung störender Pickelmale führen.

Pickelmale entfernen mit diesen Hilfsmitteln

Die Hyperpigmentierung einmal entstandener Pickelmale lässt sich ohne Weiteres nicht einfach entfernen. Mit einigen Haus- und Hilfsmitteln bei der Hautpflege lässt sich die Hautgesundheit aber stärken, um Pickelmalen vorzubeugen oder sie auf natürliche Weise über einen längeren Zeitraum weniger sichtbar zu machen. Denn starke und gesunde Haut neigt weniger zu Entzündungen und übermäßiger Melaninproduktion an geschädigten Stellen.

1. Hautpflege mit Pflegecremes gegen Verfärbungen

Hautverfärbungen wie Pickelmale sind ärgerlich und können das eigene Wohlempfinden stören. Es gibt mittlerweile ein Reihe Hautpflegecremes, die nicht nur hautstärkende Eigenschaften haben, sondern Verfärbungen, Rötungen und Hyperpigmentierungen abschwächen können. Einer der wirksamsten Stoffe für eine gesunde Haut ist Retinol. Der als Vitamin A bekannte Stoff wirkt antioxidativ und entzündungshemmend. Cremes mit Retinol können mitunter aufhellende Effekte auf Pickelmale haben und versorgen die Haut mit Nährstoffen und Feuchtigkeit. Die beliebte Retinol-Nachtcreme von Olay kann die Hautregeneration unterstützen und sichtbare Verfärbungen verbessern. Die Nivea Cellular Luminous 630 Tagescreme kann ebenfalls einen Beitrag dazu leisten, Pigmentflecken zu verhindern und deren Neubildung aufzuhalten. Außerdem enthält die Creme bereits einen Lichtschutzfaktor. Die medizinische Hautpflege Anti-Pigement von Eucerin wird auch als Nachtcreme aufgetragen und kann zur Milderung von Pigmentflecken beitragen und die Hautgesundheit unterstützen.

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2. Zinksalbe hilft bei der Wundheilung

Wundheilsalben mit Zink können helfen, Entzündungen schneller abheilen zu lassen. Wenn Sie die normale und gesunde Heilung eines Pickels unterstützen wollen, können Sie einen linsengroßen Klecks Zinksalbe auf einen Pickel geben. Das Zinkoxid in der Salbe dringt in die obersten Hautschichten ein und unterstützt die Zellregeneration. Wenn Pickel gesund abheilen, ist das Risiko für die Entstehung von Pickelmalen geringer. Zinksalben erhalten Sie in jeder Apotheke. Lassen Sie sich von Ihrem Hautarzt oder Ihrer Hautärztin beraten, welche Zinksalben und Zusatzstoffe für Ihren Hauttypen am besten geeignet sind.

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3. Nie ohne Sonnencreme

Sonnenstrahlen lösen in den Zellkernen unserer Haut Veränderungen aus. UVA- und UVB-Strahlen sind der Grund dafür, dass unsere Haut vorzeitig altert und Falten entwickelt. Nicht nur erhöht regelmäßige Sonneneinstrahlung des Risiko für Hautkrebs, UV-Strahlen regen auch die Bildung von Melanin in unserer Haut an. Diese natürliche Reaktion dient dem Schutz unserer Haut. Je mehr Melanin gebildet wird, desto dunkler wird unser Teint. Melanin absorbiert UV-Strahlung und schützt somit die Zellkerne der Haut. Pickelmale entstehen ebenfalls durch vermehrte Melaninansammlungen. Reagiert die Haut nun auf Sonneneinstrahlung mit einer natürlichen Melaninausschüttung, können sich Pickelmale verdunkeln. Beugen Sie den dunklen Hautflecken vor, indem Sie täglich Sonnencreme auftragen. Nur gut vor der Sonne geschützte Haut kann lange gesund bleiben. Ist bei Ihnen gerade ein Pickel abgeheilt, können Sie die Entstehung von Pickelmalen verhindern, indem Sie die betroffene Stelle mit Sonnencreme schützen.

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4. Gesichtsmasken mit Heilerde

Heilerdemasken sind bewährte Hausmittel gegen Hautunreinheiten, Pickel und Verfärbungen der Haut. Die reichhaltigen Masken mit Ton, Moorerde oder anderen heilenden Erden versorgen die Haut direkt mit Mineralstoffen. Regelmäßig angewendet kann Heilerde einen Beitrag zu gesunder, pickelfreier Haut leisten und helfen, Pickelmale zu beseitigen. Heilerde hat allerdings keinen aufhellenden Effekt und wird bereits vorhandene Pickelmale nicht über Nacht beseitigen. Geben Sie Ihrer Haut Zeit für die Regeneration. Mit regelmäßiger Pflege und entzündungshemmenden, durchblutungsfördernden Masken können die vermehrten Melaninansammlungen der Pickelmale nach und nach beseitigt werden.

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