7. September 2021
Niacinamid: So wirkt der Inhaltsstoff auf der Haut

Niacinamid: Diese Wirkung hat der Inhaltsstoff auf die Haut

Bei Niacinamid handelt es sich um einen beliebten Inhaltsstoff in der Hautpflege. Er wird in immer mehr Hautpflegeprodukten verwendet und soll bei verschiedenen Hautproblemen helfen. Aber was genau kann der Inhaltsstoff? Wir erklären, wie Niacinamid auf der Haut wirkt.

In den letzten paar Jahren kam man im Bereich der Hautpflegeprodukte kaum um den Inhaltsstoff Niacinamid herum, der in immer mehr Cremes und Seren verwendet wird. Bei Niacinamid handelt es sich um eine Form von Vitamin B3. Vitamin B3 können wir über die Ernährung, beispielsweise in Form von Fisch oder Ei aufnehmen, aber auch eine Zufuhr über die Haut ist sinnvoll. Niacinamid ist wasserlöslich, weshalb es hauptsächlich in wasserbasierten Pflegeprodukten verwendet wird. 

Niacinamid: So wirkt der Inhaltsstoff auf der Haut

Vitamin B3 erfüllt viele wichtige Funktionen in unserem Körper. Unter anderem wirkt es entzündungshemmend, schützt unsere Haut vor freien Radikalen und regt die Kollagen- und Elastinbildung der Haut an, wodurch es der Hautalterung entgegenwirkt. Niacinamid als Inhaltsstoff in Pflegeprodukten spendet Feuchtigkeit, unterstützt die Barrierefunktion der Haut und reguliert die Talgproduktion. Auf diesem Weg können Poren verkleinert und Fältchen sowie Pigmentflecken reduziert werden. Aufgrund seiner Wirkung wird Niacinamid sowohl für trockene, als auch für unreine Haut, bei Pigmentflecken und zur Vorbeugung von Hautalterung angewendet. Dank der entzündungshemmenden und antibakteriellen Wirkung kann der Inhaltsstoff auch bei Akne angewendet werden.

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Wie wird Niacinamid angewendet?

Niacinamid sollte zweimal täglich, am besten morgens und abends, angewendet werden. So schützt der Inhaltsstoff die Haut über den Tag hinweg und trägt nachts zur Regeneration der Haut bei. Die Konzentration an Niacinamid in Pflegeprodukten sollte weder zu hoch noch zu niedrig sein – für Anfänger eignen sich zwischen 2 und 5 Prozent am besten. Wessen Haut bereits an Niacinamid gewöhnt ist, kann auch zu 10 Prozent greifen. In seltenen Fällen kann es nach der ersten Benutzung zu einer anfänglichen Erstverschlimmerung von Hautproblemen kommen, die sich jedoch schnell wieder bessern sollten.

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