Natürliche Hilfe gegen Akne

Natürliche Hilfe gegen Akne

Viele Menschen haben mit Hautunreinheiten oder sogar Akne zu kämpfen, die für Betroffene eine große Belastung darstellen kann. Wir erklären, was auf natürliche Weise hilft. 

Akne
© Pexels/Anna Nekrashevich

Ein paar Hautunreinheiten oder Pickel sind relativ normal und noch lange keine Akne. Im Jugendalter, mit Pubertät und damit verbundenen Hormonumstellungen, Schwangerschaft und Wechseljahren (die es übrigens auch beim Mann gibt) ist auch ein häufigeres Auftreten von Pickeln nicht immer eine handfeste Akne. Was aber tun, wenn die Haut überhaupt nicht mehr zur Ruhe kommt? Wenn die Behandlung von entzündeter Haut zum Tagesgeschäft wird und die betroffenen Partien immer großflächiger und schmerzhafter werden?

Die Haut nicht zusätzlich reizen

Natürlich ist der erste Wunsch, die Pickel abzudecken, wegzuschminken und zu verstecken. Doch das beseitigt das Problem höchstens optisch und sorgt langfristig noch für Verschlimmerungen. Jede Form von Kosmetik, die die Poren blockiert, gehört zu den No Gos bei Akne. Betroffene sollten alles unterlassen, was die Haut noch weiter reizt. Auch zu aggressive Peelings und zu häufiges desinfizierendes Waschen gehören dazu. Ersteres reinigt nicht nur, sondern entfernt schützende Hautschichten und nützlichen Talg und zweiteres zerstört die natürliche Hautflora, die ebenfalls das Wachstum schädlicher Bakterien verhindern soll.
Und bei Pflegeprodukten ist die sorgfältige Auswahl entscheidend. Generell gilt: Weniger ist mehr. Deswegen sollen auch Pickel nicht ausgequetscht werden. Das verteilt nicht nur Erreger tief im Gewebe, sondern sorgt auch für die Zerstörung von Hautzellen und offenen Wunden, an denen die Barrierefunktion wiederum defekt ist.

Pflanzliche Unterstützung

Bei vielen Arten der Akne gibt es auch eine allergische Komponente, die durch die Vielzahl von Fremd- und Schadstoffen, mit welchen wir täglich konfrontiert sind, ausgelöst wird. Einen großen Anteil daran haben künstliche Zusatzstoffe in Kosmetika. Hilfreicher sind bei Pickeln entzündungshemmende Präparate aus der Natur. Als besonders erfolgversprechend hat sich hierbei Extrakt aus den Blüten des Nutzhanfs erwiesen. Das darin enthaltene CBD beruhigt nicht nur die Nerven, sondern kann auch gestresste Haut wieder auf ein normales Level herunterregeln. Entzündungsprozesse und auch Allergien werden so schonend gehemmt.
Beim CBD Öl kaufen sollte man auf die Liste der Zusatzstoffe achten und Präparate bevorzugen, denen keine weiteren Aroma- oder Hilfsstoffe zugesetzt wurden. Es lohnt auch, auf die Herkunft des Hanfs selbst zu achten: Biologischer Anbau garantiert den Verzicht auf Pflanzenschutzmittel, die traditionell im Verdacht stehen, Allergien und Hautreizungen auslösen zu können.

Hausmittel und Medikamente

Die Frage, wann man Akne selbst behandeln kann, ist nicht immer einfach zu beantworten. Der Hautarzt kann Betroffene dabei unterstützen, Ursachen zu finden und darauf abgestimmte Behandlungsmethoden auszuwählen. Bei manchen Formen versagen sanfte Verfahren – hier sollte unter ärztlicher Aufsicht zu medikamentösen Therapien gegriffen werden. Da diese nicht immer nebenswirkungsfrei sind, dürften die meisten Patient*Innen Hausmittel bevorzugen. Hier haben sich neben CBD die Anwendung von Aloe vera, Kaffeepeelings, Fruchtsäurepeelings und Ernährungsumstellungen bewährt. Gerade der Verzicht auf einige bekannte hautreizende Lebensmittel (zum Beispiel Schweinefleisch) hat vielen Akne-Geplagten nach langer Behandlungsodyssee Erlösung gebracht.

Fazit

Um Akne in Schach zu halten, gibt es viele Angriffswinkel. Für Betroffene heißt das einerseits, dass sie viele Methoden ausprobieren müssen, bis sie eine funktionierende Behandlung für sich finden. Andererseits bedeutet die, dass man die Hoffnung nicht aufgeben und vorschnell harte Medikamente nutzen sollte, wenn es doch sanftere Möglichkeiten gibt. 

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