18. Juni 2021
Hitzepickel im Sommer: Hilfe bei Hautunreinheiten

Hitzepickel im Sommer: Das hilft gegen Hautunreinheiten

Auch wenn wir uns über den Sommer freuen, leider sorgt die Hitze für das ein oder andere Hautproblem und beschert uns Pickel, Mallorca-Akne und weitere Leiden. Wir verraten, wie Sie dagegen vorgehen und effektiv vorbeugen können.

Der Sommer ist da. Doch die Freude über die warme Jahreszeit wird vom Blick in den Spiegel getrübt, da Sie vermehrt Pickel und Hautunreinheiten in Gesicht, auf dem Dekolleté oder am restlichen Körper entdecken? Schuld daran trägt die Hitze – was unsere Haut gar nicht mag und zu Hitzepickeln führt.

Was sind Hitzepickel?

Je heißer es wird, desto mehr schwitzen wir. Das hat zur Folge, dass unsere Schweißdrüsen verstopfen und wir im Sommer zu Pickeln und Hautunreinheiten neigen. Hitzepickel – oder auch Hitzeausschlag genannt – treten vermehrt auch dort auf, wo unsere Schweißdrüsen sitzen – also im Gesicht, am Dekolleté, oder an den Achseln und befinden sich auf der oberen Hautschicht. Kratzen oder Drücken Sie die durchsichtigen bis roten Pickel nicht auf – das kann nämlich schmerzhafte Entzündungen hervorrufen.

Was tun gegen Hitzepickel?

In der Regel heilen Hitzepickel nach wenigen Tagen wieder ab. Wenn Sie die Hautunreinheiten schneller loswerden möchten, sollten Sie diese kühlen. Die Kälte lindert den Juckreiz und lässt die Schwellung zurückgehen. Legen Sie auf die betroffene Stelle einen kühlen Umschlag oder in ein Tuch gewickelte Eiswürfel. Greifen Sie auf leichte Cremes mit Kieselerde oder Zink-Wirkstoffen zurück, um den Hitzeausschlag zu behandeln. Auch ein selbst gemischtes Hautwasser mit Apfelessig bewirkt wahre Wunder. Mischen Sie etwa drei Esslöffel des Essigs mit einem Liter Wasser und tragen Sie es morgens und abends auf die betroffenen Stellen. Der Apfelessig ist für seine antibakterielle Wirkung bekannt und verhindert, dass sich die Pickel entzünden können.

Wie kann ich Hitzepickel vorbeugen?

Lassen Sie an heißen Tagen möglichst viel Luft an Ihre Haut, damit der Schweiß leichter abfließen kann und die Schweißdrüsen nicht verstopfen. Verzichten Sie an heißen Sommertagen auf Make-up, Foundation und Puder. Stattdessen können Sie eine getönte Tagescreme auftragen oder Rötungen dünn mit einem Concealer abdecken.

Wählen Sie am besten Kleidung aus luftdurchlässigen Stoffen wie Baumwolle, Leinen oder Viskose, die Schweiß gut aufnehmen. Ihre Kleidung sollte auch nicht zu eng sitzen. Hilfreich ist auch, wenn Sie regelmäßig den Schweiß mit einem sauberen Taschentuch oder Handtuch abwischen.

Sonnencreme schützt zwar vor einem Sonnenbrand, allerdings sind viele Produkte oft sehr fettig, was Hautunreinheiten und verstopfte Drüsen ebenfalls begünstigt. Um aber nicht auf Sonnenschutz zu verzichten, sollten Sie Produkte verwenden, die auf Wasserbasis bestehen. Sie sind leichter, hinterlassen keinen Fettfilm auf der Haut und Schweiß kann besser abfließen.

Weitere Hautunreinheiten, die im Sommer auftreten

  • Schwitz-Nesselsucht (cholinerge Urtikaria)
    Der Hautausschlag mit juckenden Quaddeln tritt durch körperliche Anstrengung, heißes Baden oder Getränke auf. Um die Beschwerden zu lindern, können Sie kühlende und juckreizstillende Salben auftragen oder Antihistaminika einnehmen.
  • Mallorca-Akne
    Bei der Mallorca-Akne handelt es sich um nicht um klassische Akne, sondern um eine Reaktion, die meist nach einem intensiven Sonnenbad auftritt. Häufig sind vor allem junge Menschen mit fettiger Haut betroffen. Der körpereigene Talg und fettreiche Sonnenschutzprodukte rufen Pickel hervor, die meist im Gesicht, auf dem Dekolleté, auf dem Rücken, an Oberarmen und Schultern auftreten. Gegen die Hautreizung helfen kühlende Umschläge, Quarkwickel und entzündungshemmende Cremes mit Hamamelis oder Zink.
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