Hautkrankheit: 3 Tipps gegen die periorale Dermatitis

Hautkrankheit: 3 Tipps gegen die periorale Dermatitis

Periorale Dermatitis ist eine nicht-infektiöse Hauterkrankung, die im Bereich des Mundes und der Nase auftritt. In seltenen Fällen tritt die Hauterkrankung auch am Auge auf. Hier erfahren Sie, was Sie dagegen tun können.

Was ist eine periorale Dermatitis?

Die periorale Dermatitis ist im Volksmund auch als Mundrose oder als Stewardessen-Krankheit bekannt: Letzteres kommt wahrscheinlich daher, dass die Haut von Flugbegleiterinnen beruflich bedingt stark strapaziert wurde: trockene Kabinenluft, regelmäßiges Tragen von Make-up und lange Flugzeiten ohne die Möglichkeit, sich abzuschminken. Natürlich hat die Hautkrankheit nichts mit dem Beruf von Flugbegleitern zu tun, vielmehr liegt die Ursache der Krankheit in der übermäßigen Verwendung von Kosmetika, insbesondere von übermäßigen Mengen an Feuchtigkeits- oder Fettcremes. Die Duftstoffe, Farbstoffe, Nickelpartikel oder andere Substanzen, die in den Pflegeprodukten enthalten sind, können die Haut reizen und sogar schädigen. Diese Überpflege der Haut führt zu einem gestörten Gleichgewicht der Hautflora.

Neben der extremen Anwendung von Pflege- und Kosmetikprodukten können auch Sonnenexposition, hormonelle Präparate wie die Antibabypille, Pilzbefall der betroffenen Hautstellen und psychischer Stress Auslöser der Krankheit sein.

Übrigens: Das Tragen einer Maske kann mit der Zeit ebenfalls eine periorale Dermatitis auslösen oder verschlimmern. Das liegt daran, dass Ihre Haut unter der Maske warm und feucht ist und an den Stellen gereizt wird, an denen der Maskenstoff reibt. Dies ist vor allem für diejenigen problematisch, die berufsbedingt den ganzen Tag oder mehrere Stunden am Stück eine Gesichtsmaske tragen müssen.

Der Ausschlag kann in leichten bis starken Ausprägungen auftreten. Typisch für die periorale Dermatitis sind Rötungen, Papeln und Pusteln im Bereich des Mundes und der Nase, gelegentlich mit feinen Schuppen. Betroffene Personen klagen vor allem über den Stress, den ein vermeintlich "entstelltes Gesicht" verursacht und die damit verbundenen psychischen Folgen. Die Krankheit kann über Wochen und Monate immer wieder auftreten. 

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Quelle: Apotheken-Umschau

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