Haare föhnen: Mit 4 Tipps beugen Sie Haarbruch vor

Haare föhnen: Mit 4 Tipps beugen Sie Haarbruch vor

Die richtige Haarpflege ist das A und O für gesunde Haare – dazu zählt auch das richtige Föhnen. Und dabei kann man schließlich nicht viel falsch machen, oder etwa doch? Ganz im Gegenteil können unsere Haare sogar trocken und brüchig werden, wenn wir sie falsch föhnen. Wir geben 4 Tipps für das Haareföhnen, mit denen Sie Haarbruch vorbeugen.

Ihre Haare sind trocken und brüchig? Damit sind sie nicht alleine. Auch, wenn die Beschaffenheit unserer Haare erblich bedingt ist, entscheidet unsere Haarpflege, ob unsere Mähne gesund ist oder nicht. Ein wichtiger Punkt hierbei ist das Haaretrocknen, für das die meisten Menschen einen Föhn nutzen. Denn wer die Haare an der Luft trocknen lässt, riskiert nicht nur eine unzubändigende Mähne, auch Spliss wird begünstigt. Aber auch beim Föhnen können wir einiges falsch machen und so trockenes, brüchiges Haar riskieren. 

Gesunde Haare: 4 Tipps für richtiges Föhnen

Vorweg sei gesagt: Der richtige Föhn ist eine wichtige Voraussetzung, um Schäden vorzubeugen. Achten Sie darauf, einen Föhn zu nutzen, der eine hohe Leistung aufweist und bei dem Sie die Temperatur gut regulieren können – so trocknet Ihre Mähne schnell und wird weniger strapaziert. Was Sie noch beachten sollten, erklären wir Ihnen. 

1. Vor dem Föhnen einen Hitzeschutz auftragen

Wenn Sie bisher vor dem Föhnen keinen Hitzeschutz verwendet haben, sollten Sie ab sofort damit beginnen. Denn unser Haar ist beim Föhnen hohen Temperaturen von bis zu über 100 Grad ausgesetzt, die die empfindliche Haarstruktur schädigen und das Haar trocken und brüchig machen können. Insbesondere nasse Haare sind empfindlich, da das Wasser beim Föhnen verdampft, was wiederum zur Folge hat, dass die aufgeweichte Oberfläche der Haare kaputt geht. Verwenden Sie ein Hitzeschutzspray, das sich als Schutzfilm über die Haare legt und Spliss sowie Haarbruch vorbeugt. Zusätzlich versorgt es unsere Mähne mit Feuchtigkeit.

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2. Die Föhn-Technik auf den Haartyp abstimmen

Außerdem ist es ungemein wichtig, dass Sie die Föhn-Technik auf Ihren Haartyp abstimmen. Normales und dickes Haar können Sie von oben föhnen, indem Sie mit dem Ansatz anfangen und sich dann Strähne für Strähne nach unten arbeiten. Bei dünnem Haar ist diese Technik weniger geeignet, da sie dieses meist noch platter aussehen lässt – stattdessen sollten Sie Ihr Haar über Kopf föhnen, bis es fast trocken ist. Anschließend die Bürste am Haaransatz ansetzen und entgegen der Wuchsrichtung föhnen. Lockiges Haar hingegen sollte möglichst nass und kopfüber mit einem geeigneten Föhn-Aufsatz geföhnt werden. 

3. Nicht täglich föhnen

Auch, wenn Sie unsere Tipps für richtiges Föhnen beherzigen, sollten Sie Ihre Haare nicht jeden Tag föhnen. Denn dies strapaziert nicht nur Ihre Mähne, sondern bedeutet gleichzeitig, dass Sie sich auch jeden Tag die Haare waschen. Die tägliche Haarwäsche trocknet die Kopfhaut aus und sorgt so dafür, dass diese mehr Talg produziert und schneller nachfettet. Gönnen Sie Ihrer Kopfhaut und Ihren Haaren also auch mal eine Pause und waschen Sie Ihre Haare im besten Fall nur zwei- bis dreimal wöchentlich.

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4. Haare erst nach dem Föhnen kämmen

Sie kommen mit nassem Haar aus der Dusche und kämmen dieses vor dem Föhnen erstmal kräftig durch? So gehen viele Menschen vor, ohne zu wissen, dass sie ihren Haaren damit schaden. Denn nasse Haare sind dehnbarer und können durch die Kämm-Bewegungen leicht brechen. Aus diesem Grund sollten Sie Ihre Mähne bereits vor dem Waschen gründlich durchkämmen und nach dem Waschen nur mit den Fingern entwirren – falls notwendig. Richtig durchbürsten können Sie Ihr Haar dann nach dem Föhnen.

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