Haarausfall: Vermeiden Sie 6 Fehler bei Ihrer Haarpflege

Haarausfall: Vermeiden Sie diese 6 Fehler bei Ihrer Haarpflege

Sammeln sich in letzter Zeit immer mehr Haare in Ihrer Bürste oder befinden sich nach dem Duschen dicke Büschel im Ausfluss? Nicht immer stecken ernsthafte Ursachen wie ein Nährstoffmangel oder Erkrankungen hinter dem Haarausfall. Möglicherweise können Fehler in Ihrer Haarpflege und in Ihrem Styling dünner werdendes und ausfallendes Haar begünstigen.  

Ob hormonelle Gründe oder fehlende Nährstoffe – es gibt verschiedene Ursachen, die Haarausfall verantworten können. Auch unsere Haarpflege kann dafür verantwortlich sein, dass unser Haar dünner wird und ausfällt. Folgende Haarpflegefehler sollten Sie daher besser vermeiden.

Diese 6 Haarpflege-Fehler begünstigen Haarausfall

1. Sie kämmen Ihre nassen Haare

Nach dem Duschen die nasse Mähne direkt durchkämmen? Keine gute Idee! Denn im nassen Zustand sind unsere Haare äußert empfindlich und können daher leichter brechen, wenn wir uns mit Kamm und Bürste durcharbeiten. Kämmen Sie Ihre Haare erst durch, wenn Ihre Haare so gut wie trocken sind oder bürsten Sie Ihr Haar, bevor Sie es waschen. Greifen Sie auf eine Bürste mit weichen Borsten, zum Beispiel aus Nylon oder Wildscheinborsten, zurück. Sogenannte Detangler entwirren auf besonders sanfte Art Ihre Haare, ohne sie auszureißen oder zu beschädigen. 

2. Sie rubbeln Ihre Haare trocken

Wer beherzt mit dem Handtuch seine Mähne trocken reibt, riskiert ebenfalls Haarbruch und -ausfall. Durch das Rubbeln schaden Sie Ihre Schuppenschicht Ihrer Haare. Ihre Mähne mag es lieber, wenn Sie sie behutsam im Handtuch kneten. Verwenden Sie am besten ein sehr weiches Baumwollhandtuch oder noch besser ein Mikrofaser-Handtuch. Der glatte Stoff greift die Haarstruktur nicht an, was vor allem trockene Locken zugutekommt.

3. Sie benutzen beim Styling zu viel Hitze

Unsere Haare mögen eins ganz und gar nicht – und das sind hohe Temperaturen. Diese trocknen Ihre Haare aus, sodass sie leichter brechen können. Doch gerade beim Styling mit Föhn, Lockenstab oder Glätteisen wird unser Haar mit hohen Temperaturen konfrontiert. Die Hitze entzieht Ihren Haaren Hitze, sodass es schneller zu Haarbruch kommt. Um Ihr Haar effektiv zu schützen, sollten Sie vor dem Styling spezielle Hitzeschutzsprays oder Cremes benutzen, die sich um das Haar legen und es vor dem Austrocknen bewahrt.

4. Sie tragen straffe Frisuren

Dutts und Pferdeschwänze sind extrem praktisch, da sie störende Haare aus dem Gesicht halten. Doch wer seine Haare zu straff zurückbindet, kann durch die Zugbelastung ebenfalls Haarausfall haben. Den Ausfall bemerken Sie zunächst durch Frizz – kürzere Härchen stehen von Ihrem Kopf ab. Um Haarausfall und -bruch zu vermeiden, sollten Sie Ihre Haare locker frisieren. Variieren Sie die Höhe Ihrer Frisuren und tragen Sie Ihren Zopf mal höher oder tiefer.

5. Sie färben Ihre Haare

Das Färben unserer Haare gehört für viele Menschen zum Friseurbesuch dazu. Allerdings kann das Kolorieren Ihre Haare angreifen. Die enthaltenen chemischen Substanzen wie Ammoniak oder Oxidationsmittel können Ihre Haarstruktur angreifen und ebenfalls eine Ursache für Haarausfall sein. Vor allem häufiges und aggressives Färben kann Ihre Mähne schädigen. Hinzu kommt, dass die Chemikalien die Nährstoffversorgung beeinträchtigt und Ihr Haar nicht mehr ausreichend Mineralien, Vitamine und Spurenelemente erhalten. Wer nicht auf Farbe auf dem Kopf verzichten möchte, sollte das Färben am besten von einem Profi überlassen. Weitere Optionen sind schonende Naturfarben oder Tönungen.

6. Sie verwenden Haarspray

Damit die Frisur lange hält, greifen viele von uns zu Haarspray. Doch direkt auf den Ansatz gesprüht, kann es die Poren verstopfen. Die Folge: Die Haarfollikel werden schlechter mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt und das Haar wächst dünner nach. Zusätzlich kann zu viel Haarspray die Längen verkleben und Haarbruch begünstigen. Daher gilt: Verwenden Sie Haarspray stets nur in Maßen und waschen Sie abends das Produkt aus Ihren Haaren. 

Video: Haarausfall – 5 natürliche Mittel, die helfen

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