Gesunde Haare: 4 Tipps fürs richtige Haarekämmen

Gesunde Haare: 4 Tipps fürs richtige Haarekämmen

Was kann man beim Haarekämmen schon falsch machen? Eine ganze Menge! Wir verraten Ihnen die Basics des Haarekämmens, damit Sie Spliss und stumpfen Haaren vorbeugen können.

Richtige Haarpflege für lange Haare

Haare wollen gepflegt werden. Besonders pflegeintensiv sind lange Haare. Neben den richtigen Shampoos, Haarölen, Haarkuren und Pflegeutensilien gibt es auch eine ganze Reihe technische Tricks und Kniffe, wie Sie Ihre Haarpracht richtig pflegen, um lange Freud an glänzenden, geschmeidigen Haaren zu haben.

Wer gesunde Haare haben möchte, muss aber schon die Basics der Haarpflege sicher beherrschen. So etwa das richtige Haarekämmen. Wussten Sie, dass Fehler beim Kämmen zu Spliss und Co. führen können? Halten Sie sich an unsere Tipps fürs richtige Kämmen und Bürsten, um kaputte Haare zu vermeiden.

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Richtig Haare kämmen: Mit diesen Tipps klappt’s

Niemals nasse Haare bürsten

Nasse Haare sind besonders anfällig für mechanische Reizungen. Durch die Feuchtigkeit öffnet sich die feine Schuppenschicht der Haare. Wirken jetzt starke Belastungen auf die Haare, wie sie beim Kämmen und Bürsten entstehen, reißen und brechen die Haare ab. Haben sich beim Haarewaschen ein paar kleinere Knoten und Verfilzungen in Ihren Haaren gebildet, greifen Sie zu Holzkämmen mit besonders dicken Zinken mit viel Abstand zueinander. Damit können Sie das nasse Haar sanft und schonend vorkämmen, ohne Schaden anzurichten.

Haare nicht vom Ansatz runterkämmen

Einer der Kardinalfehler ist es, die Haare von der Kopfhaut einfach nach unten zu den Haarspitzen hinunterzubürsten. Zwar erscheint es sinnvoll und praktisch, lange Haare in einer fließenden Bewegung vom Haaransatz in Wuchsrichtung glattzubürsten, hierbei können aber ungewollt Schäden entstehen. Durch das Abwärtskämmen vom Haaransatz können kleine Knötchen in verfilzten Haarsträngen nach unten geschoben werden. Dabei ziehen sie sich zusammen und bilden stramme Knoten in den viel empfindlicheren unteren Haarteilen dicht an den Haarspitzen. Knoten hier aufzulösen kann mitunter sehr kompliziert sein und Spliss verursachen. Nehmen Sie sich stattdessen den unteren Teil Ihrer Haare beim Entwirren und Kämmen zuerst vor. Kämmen Sie mit vorsichtigen Bewegungen die Spitzen durch und arbeiten Sie sich langsam nach oben vor. Erst zum Schluss, wenn etwaige Knoten und Verwirrungen im mittleren und unteren Bereich ausgekämmt sind, können Sie mit langen, geschmeidigen Schwüngen vom Ansatz nach unten kämmen.

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Bürsten und Kämme regelmäßig wechseln

Wer ein und denselben Plastikkamm über Monate hinweg benutzt, schadet den Haaren, mehr als gedacht. Besonders Plastikkämme nutzen mit der Zeit schnell ab. Kleine Dellen, Kerben und Abnutzungen an den Kunststoffzähnen des Kamms riffeln die Haare auf und sorgen im schlimmsten Fall für Spliss und Haarbruch. Auch Bürsten müssen regelmäßig gesäubert oder gewechselt werden, sonst kämen Sie sich mit jedem Bürstenstrich alte Hautschuppen und Bakterien in die Haare. Es drohen Entzündungen auf der Kopfhaut und Schuppen.

Hochwertige Bürsten verwenden

Selbst wenn Sie die richtige Technik haben und Ihre langen Haare so schonend wie möglich kämmen und bürsten – mit einer minderwertig verarbeiteten Bürste oder einem schnöden Plastikkamm können Ihre Haare trotzdem leiden. Bürsten und Kämme aus billigem Plastik weisen oft kleine Plastiknähte und -nasen an den Zinken und Borsten auf. An diesen Unebenheiten rauen sich die Haare beim Kämmen auf. Die Folge: Spliss! Legen Sie sich also unbedingt eine hochwertige Bürste zu. Gute Bürsten und Kämme müssen dabei gar nicht teuer sein. Es geht ausschließlich um eine gute Verarbeitung und haarfreundliches Material. Naturborsten und Holzkämme sind etwa wesentlich haarschonender als Plastikprodukte.

Mit diesen Bürsten und Kämmen funktioniert's knotenfrei

 

Im Video: Diese Fehler macht wohl jeder beim Haarekämmen

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