Frizz bekämpfen: 4 Tipps, die wirklich helfen

Frizz bekämpfen: 4 Tipps, die wirklich helfen

Sie wollen eigentlich bald das Haus verlassen, doch kriegen Ihre Haare einfach nicht gebändigt, weil sie zu allen Seiten abstehen? Das Problem mit krausen Haaren, das auch als Frizz bezeichnet wird, kennen viele Frauen. Doch wie können wir den lästigen Frizz bekämpfen? Wir nennen 4 Tipps, die wirklich helfen. 

Ihre Haare kräuseln sich, stehen ab und sind kaum unter Kontrolle zu bekommen? Dieses Phänomen hat einen Namen – Frizz, was auf Englisch so viel wie "Krause" oder "Kräuseln" bedeutet. Vor allem Frauen leiden unter den krausen Haaren, die Betroffene nicht selten in den Wahnsinn treiben, wenn sie ihre Mähne mal wieder nicht gebändigt bekommen. 

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Wie entsteht Frizz?

Frizz entsteht, wenn unsere Haare zu trocken und/oder geschädigt sind: Bei trockenem, brüchigen Haar ist die schützende Schuppenschicht der Haare aufgeraut. Dadurch ist das Haar anfälliger für Feuchtigkeit und es kann doppelt so viel davon eindringen wie bei gesundem Haar. Als Resultat wird unsere Mähne kraus und widerspenstig. Lockige und wellige Haare neigen generell mehr zu Trockenheit als glattes Haar, weshalb bei diesen Haartypen das Entstehen von Frizz begünstigt wird. Weitere Ursachen für Frizz sind obendrein alle Faktoren, die unsere Haare strapazieren und trocken oder brüchig machen – dazu zählen unter anderem:

  • trockene Heizungsluft
  • häufiger Wechsel von draußen nach drinnen
  • eine ungeeignete Haarpflege
  • zu viel Sonne
  • chemische Behandlungen
  • das falsche Haarstyling

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Frizz bekämpfen: 4 Tipps, die wirklich helfen

1. Anti-Frizz-Shampoos nutzen

Die Haarpflege spielt in Bezug auf unsere Haargesundheit eine entscheidende Rolle – und das sieht auch bei der Vorbeugung von krausem Haar nicht anders aus. Für eine Mähne, die zu Frizz neigt, eignen sich spezielle Anti-Frizz-Shampoos, die dem Haar Feuchtigkeit spenden und dessen Austrocknung verhindern. Abgesehen davon sollten Sie Ihre Haare nicht täglich waschen, da häufiges Haarewaschen das Haar austrocknet und dadurch wiederum Frizz begünstigt.

2. Haare nicht lufttrocknen lassen

Die Haare nicht föhnen, sondern an der Luft trocknen lassen – diesen Fehler begehen viele Menschen, da sie annehmen, dies würde die Haare schonen. Leider ist das Gegenteil der Fall: Feuchtes Haar quillt schnell auf, wodurch es zum Druck auf die Schuppenschicht kommt und Haarbruch begünstigt wird. Föhnen Sie Ihre Haare stattdessen, wird die Schuppenschicht durch die hohen Temperaturen verschlossen und es wird verhindert, dass unser Haar mit der Feuchtigkeit reagiert und Frizz entsteht. 

3. Richtig Föhnen

Sie ahnen es bereits – auch beim Föhnen können wir einiges falsch machen. Zum einen sollten Sie Ihre Haare nicht zu heiß föhnen, da die Hitze dem Haar Feuchtigkeit entzieht, was zu Schäden und dadurch wiederum zu Frizz führen kann. Dementsprechend sollten Sie die Temperatur von Föhn (und Glätteisen, falls Sie eines nutzen) herunterstellen und vor der Benutzung einen Hitzeschutz auftragen.  Vermeiden Sie es zudem, entgegen der Wuchsrichtung zu föhnen und arbeiten Sie sich stattdessen mit dem Föhn von oben nach unten vor.

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4. Auf Färben der Haare verzichten

Zu häufiges Colorieren raut Ihre Haarstruktur noch weiter auf und entzieht Ihnen Haaren zusätzlich Feuchtigkeit, weshalb Ihr Schopf noch strohiger aussehen kann. Aus diesem Grund sollten Sie Ihre Haare am besten nicht färben oder Naturhaarfarben verwenden, die schonender für Ihren Schopf sind und meist ohne Ammoniak auskommen. Alternativ können Sie auch auf Tönungen zurückgreifen, bei denen sich die Farbe um das Haar legt und nicht ins Innere eindringt. 

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