Fettiger Ansatz: 6 Tipps für frische Haare

Fettiger Ansatz: 6 Tipps für frische Haare

Heute Morgen erst die Haare gewaschen und schon wenige Stunden später sieht der Ansatz bereits nicht mehr frisch aus? Schnell fettende Haare sind ein verbreitetes Problem, das vor allem Frauen mit glatten und feinen Haaren kennen. Im Folgenden erklären wir Ihnen, was fettiges Haar begünstigt und welche Tipps gegen einen strähnigen Ansatz helfen.
 

Warum fetten unsere Haare?

Überall auf unserer Haut befinden sich Talgdrüsen. Im Gesicht, auf der Brust, im Intimbereich und vor allem auf unserer Kopfhaut sind besonders viele. Die Talgdrüsen an der Kopfhaut und an den Haarwurzeln schützen die Haut vor dem Austrocknen. Hinzu kommt, dass dank des Talgs ein saures Milieu auf Ihrem Kopf herrscht. Krankmachende Keime, Bakterien und Viren haben keine Chance durch die Haut zu dringen. Allerdings bleibt der Talg nicht auf der Kopfhaut, sondern gelangt mit der Zeit in die Längen und lässt den Schopf fettig erscheinen.

6 Tipps gegen fettige Haare

Es gibt verschiedene Ursachen für schnell fettendes Haar. Neben einer falschen Haarpflege oder der Haarstruktur können auch hormonelle Gründe, Medikamente, eine ungesunde Ernährung oder auch Stress infrage kommen. Wir stellen Ihnen im Folgenden hilfreiche Tipps vor, die schnell fettendes Haar vorbeugen.

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1. Fassen Sie sich weniger häufig ins Haar

Wenn Sie Ihre Haare offen tragen, passiert es leicht, dass wir uns lästige Strähnen aus dem Gesicht streichen oder mit unserer Hand das Haar auflockern. Fassen wir dabei vom Ansatz bis in die Strähnen, verteilen wir dabei den Talg. Die Folge: Unser Haar sieht schneller wieder fettiger und strähniger aus. Um dem vorzubeugen, können Sie öfters Ihre Haare in einem Zopf tragen.

2. Waschen Sie Ihre Haare nicht jeden Tag

Einer der häufigsten Gründe für einen schnell fettenden Ansatz ist tägliches Haarewaschen, das Ihrem Haar Fette entziehen und zu einer trockenen Kopfhaut führen kann. Die Konsequenz: Ihre Talgproduktion wird noch weiter angekurbelt. Versuchen Sie daher, Ihre Haare „umzuerziehen“, indem Sie weniger oft Ihre Haare waschen. Mit der Zeit gewöhnen sich Ihre Talgdrüsen und produzieren weniger Talg. Tipp: Wer auf seine tägliche Haarwäsche nur schwer verzichten kann, sollte zumindest ein Shampoo mit milden Tensiden wählen.

3. Haare nicht zu heiß waschen

Ein weiterer Tipp in puncto Haarwäsche ist die Wassertemperatur. Spülen Sie Ihre Haare nicht mit zu heißem Wasser aus. Das trocknet Ihre Kopfhaut aus und regt Ihre Talgproduktion weiter an. Besser: Das Haar mit lauwarmem Wasser reinigen. 

4. Haare mit Kamillentee durchspülen

Kamillentee beruhigt nicht nur Magen und Darm, sondern auch überaktive Talgdrüsen. Den warmen Tee geben Sie einfach als Spülung über Ihr gewaschenes Haar. Ihr Schopf bleibt nicht nur länger frisch, sondern bekommt dank der Kamillentee-Spülung einen schönen, natürlichen Schimmer.

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5. Haare richtig kämmen

Auch zu häufiges und falsches Kämmen kann einen fettigen Ansatz schneller begünstigen. Bürsten Sie zu oft Ihr Haar, verteilen Sie den Talg vom Haaransatz in die Längen. Besser: Die Haare von unten nach oben kämmen. Beginnen Sie bei den Spitzen und arbeiten Sie sich behutsam vor. Wenn Sie Ihre Haare nur entwirren wollen oder zum Beispiel Locken haben, können Sie stattdessen zu einem grobzinkigen Kamm greifen. Eine weitere Erklärung, warum zu häufiges Kämmen einen fettigen Ansatz begünstigt: Dank der Bürstenbewegungen wird Ihre Talgproduktion angeregt. Damit Ihre Haare möglichst lange frisch aussehen, sollten Sie sie lediglich morgens und abends kämmen. 

6. Tragen Sie weniger Kopfbedeckungen

Haben Sie vor allem im Winter das Problem, schneller einen fettigen Ansatz zu bekommen? Mützen, Hüte und Kappen können eine Überstimulation der Talgdrüsen hervorrufen, da nicht ausreichend frische Luft an Ihre Kopfhaut gelangt.

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