12. März 2021
Dehnungsstreifen entfernen: die besten Tipps

Dehnungsstreifen entfernen: die besten Tipps

Fast jede Frau kennt das Problem: Unliebsame Streifen, die sich an den Oberschenkeln, am Bauch oder an der Brust bemerkbar machen. Die Rede ist von Dehnungsstreifen, auch Schwangerschaftsstreifen genannt. Aber kann man die Streifen entfernen? Wir haben die besten Tipps.

Dehnungsstreifen: Wie entstehen sie?

Dehnungsstreifen sind kleine Risse in der Unterhaut, die durch starke Dehnung des Gewebes hervorgerufen werden. Sie werden auch Schwangerschaftsstreifen genannt, da die Risse vermehrt durch die Zunahme während einer Schwangerschaft entstehen. Neben einer Schwangerschaft gibt es jedoch auch weitere Ursachen, die zu den Geweberissen führen können. Dazu zählen eine starke Gewichtszu- oder AbnahmeWachstumsschübe während der Pubertät, Hormonbehandlungen oder auch ein starker Muskelauf- oder Abbau. In den meisten Fällen treten die Dehnungsstreifen dort auf, wo das Bindegewebe am meisten beansprucht wird – dazu zählen Brust, Bauch, Hüften, Oberschenkel und Gesäß. Es gibt verschiedene Bindegewebe-Typen, daher kann die Veranlagung für Dehnungsstreifen auch vererbt werden. Laut Experten sind mehr als die Hälfte aller Frauen von den Geweberissen betroffen.

Dehnungsstreifen vorbeugen: Die besten Tipps

Wenn die Dehnungsstreifen erstmal da sind, lassen sie sich meist – wenn überhaupt – nur durch professionelle Behandlungen entfernen. Aus diesem Grund sollte man den Geweberissen im besten Falle vorbeugen. Diese Tipps helfen effektiv um Vorzubeugen:

  • Trinken Sie ausreichend Flüssigkeit, bevorzugt Wasser und ungesüßten Tee
  • Ernähren Sie sich ausgewogen und gesund und und setzen Sie auf Lebensmittel mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen
  • Massieren Sie Ihre Haut, besonders, wenn Sie schwanger sind, regelmäßig mit speziellen Ölen und Cremes
  • Bauen Sie viel Bewegung und Sport in Ihren Alltag ein
  • Vermeiden Sie starke Gewichtsschwankungen
  • Mit Wechselduschen und Zupfmassagen können Sie die Durchblutung der Haut sanft anregen und die Elastizität der Haut fördern
  • Ebenso sollen einige der Schüssler Salze das Bindegewebe stärken können

Cremes und Öle gegen Dehnungsstreifen

Besonders Schwangere sollten Körperregionen, an denen das Bindegewebe besonders beansprucht wird, regelmäßig mit Cremes und Ölen eincremen sowie massieren, um Geweberissen vorzubeugen. Besonders wirksame Inhaltsstoffe sind Koffein, Retinol sowie Vitamin A, B und C. Cremes mit Vitamin A werden auch zur Behandlung von Narben eingesetzt und sollen auch das Hautbild bei bestehenden Dehnungsstreifen verbessern können. 

Diese Öle und Cremes können vorbeugen

 

Dehnungsstreifen ärztlich behandeln lassen

Genau wie Narben lassen sich auch Dehnungsstreifen zwar mit Cremes und Ölen mildern, aber ganz entfernen lassen sie sich auf diesem Weg nicht. Effektive Methoden, um Dehnungsstreifen entfernen zu lassen, sind eine Lasertherapie oder Microneedling. Bei der Laserbehandlung wird mithilfe von Lichtblitzen, die tief in die Haut eindringen, die Herstellung von Kollagen angeregt, wodurch neues Gewebe entsteht. Beim Microneedling wird mit winzigen Nadeln über die Haut gerollt. Die kleinen Löcher, die dadurch in der Haut entstehen, regen die Kollagen- und Elastinbildung an und Wirkstoffe zur Hautregeneration können schneller und besser aufgenommen werden. Weitere Methoden, um die Dehnungsstreifen entfernen zu lassen, sind:

  • Ultraschallbehandlungen
    Durch die Schwingungen des Ultraschalls werden Zwischenräume im Gewebe erzeugt, die für eine bessere Durchblutung sorgen sowie für eine bessere Aufnahme von Wirkstoffe zur Hautregeneration.
     
  • Chemische Peelings
    Auch chemische Peelings werden zur Behandlung von Dehnungsstreifen eingesetzt. Da sie in tiefere Hautschichten eindringen als herkömmliche Peelings, können Sie gegen Hautschäden helfen und die Kollagen- sowie Elastinproduktion anregen.
     
  • Kryotherapie
    Bei der Kryotherapie wird Kälte gegen die Dehnungsstreifen eingesetzt, um das betroffene Gewebe zu zerstören – so kann neues, gesundes Gewebe gebildet werden.

 

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