11. Februar 2021
Das Einmaleins der Intimrasur

Intimrasur - so geht es richtig

Das Entfernen der Haare im Intimbereich ist eine heikle Angelegenheit. Die Haut unserer privatesten Körperpartie ist äußerst empfindlich und für Verletzungen leicht anfällig. Bevor du dich also an diese prekäre Stelle heranwagst, solltest du dich ausgiebig informieren.

Rasierer
© Unsplash/Oana Cristina

Rasieren oder nicht rasieren?

Haare sind ein Überbleibsel aus einem anderen Jahrhundert. Zu Beginn der Menschheit glichen wir eher Tieren und mussten unsere empfindlichen Körperregionen vor Kälte und Angreifern schützen. Mit dem Fortschreiten der Evolution - und unserer bemerkenswerten Entwicklung - wurde Körperbehaarung jedoch immer sinnloser. Menschen müssen nicht mehr jagen, sondern holen sich Lebensmittel ganz bequem im nächsten Supermarkt. Der Kälte trotzen wir mit zentralen Heizsystemen. Auch die Ästhetik der Behaarung erschließt sich den meisten Menschen nicht wirklich. Der Behaarung ging es jahrzehntelang radikal an den Kragen: Ob mit Wachs, Rasur, Sugaring oder Epilation - kein Haar blieb übrig.

Modeerscheinung oder Gesellschaftswandel?

Seit einiger Zeit kann allerdings ein Wandel in der Haarroutine der Frauen nachvollzogen werden. Währenddessen die Männer nie gesellschaftlichen Druck verspürten, irgendeine Stelle ihres Körpers zu enthaaren, waren die Frauen bei gleichem Handeln oftmals kritischen Blicken ausgesetzt. Dieses Schönheitsideal scheint nun aber immer mehr zu verblassen. Frauen lassen ihre Achsel- und Beinhaare stehen und geben sich immer mehr und mehr dem natürlichen Look hin. Ob man sich nun für oder gegen Behaarung entscheidet, bleibt jedem selbst überlassen. Tatsache ist jedoch, dass die Gesellschaft ihre Nase immer weniger in die haarigen Angelegenheiten des Einzelnen steckt.

Vorteile einer Intimrasur

Die Intimrasur ist allerdings ein vollkommen anderes Thema. Tatsächlich tendiert der Großteil der Frauen unter 40 Jahren dazu, den Schamhaaren den Kampf anzusagen. Es werden kunstvolle Frisuren kreiert und viele lassen sich immer noch gerne eine Intimglatze stehen. Dies hat verschiedene Gründe. Frauen präferieren gestutzte Haare, da die Scheide ein komplexer Organismus ist. Im Laufe des Tages ist das weibliche Geschlechtsorgan beständig damit beschäftigt, Bakterien und Eindringlinge durch die körpereigenen Säfte auszuscheiden. Dieser Reinigungsprozess hinterlässt nicht nur Spuren in den Unterhosen, sondern die Säfte können sich auch in die Haare setzen. Durch dieses Phänomen fühlen sich Frauen oft unhygienisch und nehmen den eigenen Geruch stärker wahr.

Weiterhin bedingen enge Klamotten und Stoffe, die nicht atmungsaktiv sind, dass wir im Sommer vermehrt im Intimbereich schwitzen. Durch den Schweiß verstopfen die Talgdrüsen und es können vermehrt Pickel auftreten. Schamhaare tragen nicht unbedingt zur Verbesserung der Situation bei, weswegen viele Menschen für eine Intimrasur entscheiden.

Zu guter Letzt findet die Mehrheit der Bevölkerung eine glatte Haut weitaus attraktiver als das haarige Pendant dazu. Die Makellosigkeit der Haut wird enthüllt und das männliche Glied wirkt tatsächlich einige Zentimeter größer. Auch beim Geschlechtsverkehr sind die Haare nicht mehr im Weg und die Empfindungen intensivieren sich.

Das A&O der Intimrasur

Es gibt viele Möglichkeiten, um Haare zu entfernen. Dennoch erfreut sich der Rasierer immer noch großer Beliebtheit, wenn es um den Intimbereich geht. Die Haut der privaten Sphären des Körpers ist äußerst dünn und sensibel und trägt dadurch sehr leicht Verletzungen davon. Epilieren, wachsen und Laserbehandlungen sind dementsprechend in dieser Körperregion sehr schmerzhaft. Die klassische Methode mit dem Rasierer hingegen ist einfach, schnell und birgt keine Risiken - sofern man sich an einige simple Hinweise hält.

Gebrauchsanweisung

Bevor Sie sich an die Arbeit machen, sollten Sie sich darüber bewusst werden, dass das Ergebnis von den verwendeten Utensilien abhängt. Ein scharfer und guter Damenrasierer kann wahre Wunder im Intimbereich bewirken. Weiterhin kommt es natürlich auch auf die richtigen Pflegeprodukte an. Diese bereiten die Haut auf die Rasur vor, versorgen die betroffenen Stellen im Anschluss allerdings auch mit der benötigten Feuchtigkeit und Pflege. Eine waschechte Geheimwaffe stellen die Produkte von Australian Bodycare dar:

Schritt 1: Waschen Sie sich vor der Intimrasur mit Intim Wash, um Bakterien zu entfernen.

Schritt 2: Tragen Sie dann Intim Shave – ein transparentes Rasiergel – auf. Denken Sie daran: Rasieren Sie in Richtung des Haarwuchses und immer mit einer sauberen und scharfen Rasierklinge.

Schritt 3: Tragen Sie nach der Rasur den Intim Balm von Australian Bodycare auf die Haut auf. Die einzigartige Kombination natürlicher Inhaltsstoffe beruhigt die Haut und beugt Beschwerden nach der Intimrasur vor

Schau hier unser Video: Intimrasur ohne Pickel und Rötungen - Das sind die 3 besten Tipps gegen Pickel im Intimbereich

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© PR

Das Geheimrezept für eine glatte Haut

Damit Sie mit dem Ergebnis besonders zufrieden sind, teilen wir mit Ihnen unsere unfehlbaren Intimrasur Tipps:

  1. Nehmen Sie sich ausgiebig Zeit und erledigen Sie die Rasur nicht übereilt. Denn Körperpflege ist eine Wohltat für Körper UND Geist. Es kann Stress und Anspannungen lösen und uns für spätere Herausforderungen wappnen.
  2. Sorgen Sie für eine gute Beleuchtung. Schließlich wollen Sie Ihre Arbeit sehen!
  3. Erledigen Sie die Intimrasur im Idealfall in der Badewanne. Dort können sich in eine sitzende Position begeben, um alle Stellen barrierefrei zu erreichen. Weiterhin vermindert dies auch die Gefahr während der Rasur auszurutschen und sich im Fall schwere Verletzungen zuzuziehen.
  4. Kürzen Sie langes und widerspenstiges Haar vor der Rasur mit einer Schere - dies erleichtert die Arbeit.

Ist das Rasieren im Intimbereich gefährlich?

Du kannst beruhigt aufatmen - Rasieren birgt keine gesundheitlichen Risiken. Alle Probleme, die nach der Intimrasur auftreten, hängen viel mehr mit den (nicht) verwendeten Utensilien zusammen.

Der Rasierer verkörpert den Hauptdarsteller der Intimrasur und muss unbedingt sauber und scharf sein. Stumpfe Klingen entfernen die Haare nicht präzise, was dazu führt, dass man sich der betreffenden Stelle öfter und mit mehr Druck widmet. Dadurch wird die Haut gereizt und trockene Schuppen lösen sich. Anschließend entstehen winzige Verletzungen der Haut, die mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen sind. Da die stumpfen Klingen schon häufig benutzt wurden und oftmals keiner Reinigung unterzogen wurden, befinden sich Keime und andere Verunreinigungen auf dem Rasierer. Durch die Intimrasur dringen diese unerwünschten Gäste in die Wunden ein und führen zu Entzündungen. Reinigt man dann im Anschluss diese Verletzungen nicht gründlich, sammeln sich zudem auch noch Viren und Bakterien an, die den Heilungsprozess erschweren. Als Folge davon entstehen Pickel.

Und wie jede Körperpartie benötigt auch dein Intimbereich Pflege und Aufmerksamkeit. Beruhigende Cremes, die beispielsweise Teebaumöl enthalten, verstärken die natürliche Schutzfunktion deiner Haut und spenden zugleich auch Feuchtigkeit.

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