Tipps Juckreiz lindern: Diese Mittel helfen bei Mückenstichen

Der Sommer ist da, wir sind wieder viel draußen – und schon ist es passiert: Ein fetter Mückenstich raubt uns den Schlaf. Der quälende Juckreiz will einfach nicht nachlassen... Was tun? Wir haben die besten Mittel gegen Mückenstiche im Überblick.

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Juckreiz lindern: Das hilft bei Mückenstichen

Auch wenn es super schwer fällt, die wichtigste Regel lautet: NICHT KRATZEN! Verletzen wir die Haut, können Krankheitserreger in den Körper gelangen und die Stelle entzündet sich. Dann haben wir weit länger mit dem Stich zu kämpfen. Doch zum Glück gibt es da ein paar Hilfsmittel, mit denen wir den unangenehmen Juckreiz schnell wieder loswerden.

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Hausmittel bei Mückenstichen

  • Kühlen ist die wirkungsvollste Sofortmaßnahme bei einem lästigen Mückenstich. Ob mit einem Kühlpad, Eiswürfeln oder einem nassen Tuch – die Kälte lindert die Schwellung und den Juckreiz.
  • Eine halbe Zwiebel auf der Einstichstelle kann tatsächlich den Juckreiz lindern. Der Schwefel des Zwiebelsaftes wirkt nämlich antibakteriell und reduziert so die Schwellung.
  • Auch der Saft der Aloe Vera Pflanze wirkt wahre Wunder: Wegen seiner kühlenden, entzündungshemmenden Wirkung kennen wir den Einsatz von Aloe Vera auch bei Sonnenbränden und anderen Hautleiden. Die antiseptische Eigenschaft hilft auch, den Juckreiz nach einem Mückenstich zu lindern. Gibt es auch als praktischen Roll-on-Stick bei Insektenstichen.
  • Kein Gerücht: Ein heißer Löffel auf der Hautstelle hilft ebenfalls, den Juckreiz loszuwerden. Das Protein, aus dem das Mückengift besteht, wird nämlich bei Hitze zerstört.
  • Sie können außerdem auf Naturheilmittel zurückgreifen: Verwenden Sie zum Beispiel Teebaumöl! Ätherische Öle wirken bakterizid und können helfen, den Juckreiz und die Schwellung zu dämpfen. Vermischen Sie ein paar Tropfen des Öls mit einer Bodylotion und tragen diese mehrmals täglich auf. Besonders praktisch: Der Duft ist bei den Blutsaugern unbeliebt und hält so weitere Mücken fern!

Die besten Produkte gegen Mückenstiche

Wer sich gerne mit Cremes und Gadgets behelfen möchte, wird auch in der Apotheke oder im Online-Shop fündig. Produkte gegen den Juckreiz nach Insektenstichen gibt es eine Menge. Wir verraten, welche Möglichkeiten Sie haben.
  • Antihistaminika: Lokal anwendbare Präparate, die den Wirkstoff Dimetindenmaleat enthalten, eignen sich sehr gut, um den quälenden Juckreiz zu bekämpfen. Das Antihistaminikum verdrängt nämlich das Histamin von den Rezeptoren in unserem Körper – als Folge lässt das juckende Gefühl nach. Dazu haben Gele mit diesem Wirkstoff einen kühlenden Effekt, der auch gegen die Schwellung der Hautstelle hilft.
  • Cortisoncreme: Schon aufgekratzt? Wer die Finger nicht von dem Mückenstich lassen konnte und nun mit einer entzündeten Hautstelle zu kämpfen hat, sollte zu einem rezeptfreien Präparat mit Hydrocortison greifen. Dieser Wirkstoff fungiert wie das körpereigene Hormon Cortisol, das entzündungshemmend ist und so die gereizte Hautpartie vor Schlimmerem bewahrt. Bitte nicht über einen längeren Zeitraum anwenden!
  • Elektronische Stichheiler: Eine weitere Möglichkeit, um Stichgeplagte von Ihrem Juckreiz zu befreien, ist der Einsatz von elektronischen Stichheilern. Die stiftgroßen Geräte werden äußerlich angewandt und funktionieren komplett chemiefrei. Mit konzentrierter Wärme werden hier die Proteine des Mückengifts zerstört, weshalb sie auch für Kinder und Allergiker geeignet sind.
  • Mückenstichpflaster: Wer Schwierigkeiten hat, die Finger von der Einstichstelle zu lassen, kann sich mit speziellen Insektenstichpflastern behelfen. Die gitterförmigen Hautpflaster lassen Luft an die Stelle, verdecken Sie aber so, dass man nicht in Versuchung gerät.
 
Datum: 22.06.2020
Autor: Silva Oldenburg
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