Sonnenbrand vorbeugen Sonnenschutz: Der LSF schützt Euch

Ob Sonnenschutz für Kinder oder Erwachsene, für den Urlaub oder für den Alltag, der richtige Lichtschutzfaktor, kurz LSF, ist ausschlaggebend dafür, ob Ihr einen Sonnenbrand bekommt oder nicht. Wann Ihr welchen Lichtschutzfaktor verwenden solltet, erfahrt Ihr hier!

Die richtige Sonnencreme benutzten

Holt Eure Sommerkleidung aus dem Schrank, die Sonne ist endlich da und der Sommer steht kurz bevor. Nachdem Ihr so lange auf die ersten Sonnenstrahlen warten musstet, fehlt Euch nun sicherlich noch die passende Sonnenmilch mit dem richtigen LSF. Auch wenn wir noch keinen Hochsommer haben, solltet Ihr die Kraft der Sonnenstrahlen nicht unterschätzen und Euch mit dem richtigen Lichtschutzfaktor vor einem Sonnenbrand schützen

Ob fürs Sonnen im Park oder für Euren nächsten Urlaub: Ein Sonnenschutz sollte immer dabei sein. Doch es muss nicht gleich Sonnencreme sein, auch viele Tagescremes haben mittlerweile einen integrierten UV-Schutz. Welchen Lichtschutzfaktor (LSF) Ihr benötigt, hängt nicht nur von Eurem Hauttyp ab, sondern auch davon, welcher Tätigkeit Ihr im Freien nachgeht. 

Sonnenschutz für Babys und Kinder

Die allerwichtigsten Regeln beim Sonnenbaden lauten: Immer gut eincremen, die Mittagssonne meiden und luftige Kleidung tragen! Die UV-Strahlen der Sonne solltet Ihr, egal zu welcher Jahreszeit, nie unterschätzen. Die Haut von Babys und Kindern ist besonders lichtempfindlich. Sonnenstrahlen greifen die Hautzellen an und schädigen sie, deshalb sollten Babys möglichst nicht in ihrem ersten Lebensjahr der prallen Sonne ausgesetzt werden. In diesem Alter baut der Körper im Vergleich zum Erwachsenen noch nicht so viel Melanin auf. Das Pigment wird häufig bei Sonneneinstrahlung im Körper gebildet. Es bewirkt die Färbung unserer Haut (wir werden braun) und dient als Lichtschutz vor den UV-Strahlen der Sonne. Melanin bewahrt aber niemanden vor einem Sonnenbrand, eincremen sollte sich jeder Mensch jeglichen Alters, sei es im Schatten oder in der Sonne. Starke Sonnebrände und Sonnenschäden können zu Hautkrebs führen. Eine Vorsorge ist hier die beste Sorge, um sich und seine Haut vor der Sonne zu schützen.

Der auf Sonnenmilch angegebene LSF bezieht sich häufig auf UVB-Strahlen. Der UVB-Faktor schützt vor Sonnenbränden. In der Regel benötigen Babys und Kinder einen LSF von mindestens 30, besser noch 50. Ein ausreichender UVA-Schutz hat ungefähr 10. Der UVA-Faktor wirkt entgegen Sonnenallergien und frühzeitigen Hautalterungen. Wie stark beide Strahlen durch das jeweilige Produkt abgehalten werden, kennzeichnen nur wenige Hersteller.

Cremt Eure Kinder bereits 30 Minuten vor dem ersten Gang ins Freie ein und wiederholt dies regelmäßig, um einen ausreichenenden Sonnenschutz zu gewährleisten. Achtet besonders auf die Stellen, an denen die Haut sehr empfindlich und dünn ist. Dazu zählen vor allem die Füße, die Ohren und die Hände.

Welches Sonnenschutzmittel am besten für Euer Baby oder Kind geeignet ist, könnt Ihr jederzeit in der Apotheke erfragen. Ob Sonnenöl, -milch, -gel oder -lotion, bei der riesigen Auswahl werdet Ihr auf jeden Fall fündig.

Sonnenschutzmittel für Erwachsene

Erwachsene bilden mehr vom körpereigenen Melanin und die Haut reagiert besser auf UV-Strahlen. Hellhäutige Erwachsene mit empfindlicher Haut können als Sonnenschutz sogar problemlos zur Kinder-Sonnencreme greifen, denn große Unterschiede zwischen den Sonnencremes für Kinder oder Erwachsene gibt es nicht. Beim Kauf von Sonnenschutzcremes für Kinder wird meist ein höherer Lichtschutzfaktor bedacht. Des Weiteren sollte die Creme keine Zusatzstoffe, wie Parfüm, enthalten. 

Wählt je nach Hauttyp und Tätigkeit Eure Sonnenmilch aus. Im Strandurlaub empfiehlt sich ein Sonnenschutz mit einem LSF zwischen 30 und 50. Im Alltag reicht je nach Außentemperatur ein LSF zwischen 15 und 25. Das regelmäßige Nachcremen und die gezielte Meidung der heißen Mittagssonne sollte bei Erwachsenen ebenfalls auf dem Zettel stehen. Seid Ihr ganztägig im Freien unterwegs, verwendet von vornherein eine Tagescreme mit UV-Schutz. Generell sollte das Sonnenbaden nicht übertrieben werden, denn zu viel Sonne kann eine schnellere Hautalterung und ein überhöhtes Risiko, an Hautkrebs zu erkranken, hervorrufen.

Autor: Mareike Schumacher

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