Sonnenbrand vorbeugen Sonnenschutz: Das ist der richtige Lichtschutzfaktor für Ihre Haut

Sonnenschutz sollte im Alltag, sowohl im Sommer als auch im Winter, immer aufgetragen werden. Der richtige Lichtschutzfaktor, kurz LSF, ist ausschlaggebend für das Verhindern von frühzeitiger Hautalterung und Sonnenbrand. Welchen Lichtschutzfaktor Sie verwenden sollten, erfahren Sie hier!

Die richtige Sonnencreme benutzten

Der Sommer ist da! Endlich wieder Zeit für kurze Hosen, Kleider und Röcke – und Sonnencreme. Das ist ein Thema, das gerne vernachlässigt oder belächelt wird. Dabei ist der richtige Sonnenschutz durch den richtigen Lichtschutzfaktor enorm wichtig, um die Haut vor frühzeitiger Alterung und Sonnenbrand zu schützen

Ob fürs Sonnen im Park oder für Ihren nächsten Urlaub: Ein Sonnenschutz sollte immer dabei sein. Doch es muss nicht gleich Sonnencreme sein, auch viele Tagescremes haben mittlerweile einen integrierten UV-Schutz. Welchen Lichtschutzfaktor (LSF) Sie benötigen, hängt nicht nur von Ihrem Hauttyp ab, sondern auch davon, welcher Tätigkeit Sie im Freien nachgehen.

Der richtige Sonnenschutz für Babys und Kinder

Die Haut von Babys und Kindern ist besonders lichtempfindlich. Sonnenstrahlen greifen die Hautzellen an und schädigen sie, da Kinder im ersten Lebensjahr erst sehr wenig das Pigment Melanin, welches die Haut färbt, produzieren. Neben der Hautfärbung schützt es zu einem gewissen Anteil vor den UV-Strahlen der Sonne. Melanin bewahrt aber niemanden vor einem Sonnenbrand, weshalb der richtige Lichtschutz entscheidend ist.

Der richtige Lichtschutzfaktor für Babys und Kinder

Der auf Sonnenmilch angegebene LSF bezieht sich häufig auf UVB-Strahlen. In der Regel benötigen Babys und Kinder einen LSF von mindestens 30, besser noch 50 oder 50+. Ein ausreichender UVA-Schutz brauch ungefähr einen Faktor von 10. Dieser UVA-Faktor wirkt vor allem frühzeitiger Hautalterung entgegen. Auf den Tuben und Flaschen der Sonnencreme ist angegeben, wie gut das Produkt vor UVA- und UVB-Strahlen schützt. In Apotheken und Drogerien gibt es mittlerweile von vielen Herstellern Sonnencreme, -gel- oder -milch für Babys und Kinder zu kaufen. Diese haben einen besonders hohen Schutz und sind frei von allergieauslösenden Stoffen, sowie Parfum und Farb- und Konservierungsstoffen. 

Babys und Kinder richtig eincremen

Cremen Sie Ihre Kinder bereits 30 Minuten vor dem ersten Gang ins Freie ein und wiederholen Sie dies regelmäßig, um einen ausreichenden Sonnenschutz zu gewährleisten. Achten Sie besonders auf die Stellen, an denen die Haut sehr empfindlich und dünn ist. Dazu zählen vor allem die Füße, Ohren und Hände.

Sonnenschutzmittel für Erwachsene

Erwachsene bilden mehr vom körpereigenen Melanin und die Haut reagiert besser auf UV-Strahlen. Dennoch ist das kein Grund, sich nicht ausreichend einzucremen.

Der richtige Lichtschutzfaktor für jeden Hauttyp

Für den Sonnenschutz gilt: Je heller die Haut, desto höher sollte der Lichtschutzfaktor sein. Optimal ist im Sommer bei starker UV-Strahlung ein Lichtschutz von 30 oder 50. Je dunkler die Haut hingegen ist, desto mehr Eigenschutzzeit hat sie und desto weniger Sonnenschutz benötigt sie. Im Alltag und an bewölkten Tagen reicht hingegen ein geringerer Schutz von 15 bis 25 aus. Empfehlenswert ist auch eine Tagescreme, die ganzjährig verwendet werden kann und einen LSF von 7 bis 15 hat. 

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Der richtige Umgang mit UV-Strahlung

Das regelmäßige Nachcremen und die gezielte Meidung der heißen Mittagssonne sollte bei Erwachsenen ebenfalls auf dem Zettel stehen. Sind Sie ganztägig im Freien unterwegs, verwenden Sie von vornherein Sonnencreme für das Gesicht und für den Körper. Generell sollte das Sonnenbaden nicht übertrieben werden, denn zu viel Sonne kann eine schnellere Hautalterung und ein erhöhtes Risiko, an Hautkrebs zu erkranken, hervorrufen.

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Datum: 16.07.2020

Autor: Mareike Schumacher

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