Produkte fürs Haar Trockenes Haar

Spröde, fettig, fein? So einfach ist das leider nicht. Haare haben oft mehrere Probleme auf einmal. So gucken Sie clever aus der Wäsche!

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Trockenes Haar

Mit einem pflegenden Shampoo machen Sie auch bei gefärbtem, feinem oder schuppigem Haar eine glänzende Partie

Shampoos für eher trockenes Haar enthalten meist weniger Schaumbildner und dafür mehr Kokosbetain. Das ist eine reinigende Substanz, die aus Fettsäuren von Kokosnüssen hergestellt wird, die die austrocknende Wirkung klassischer Tenside deutlich abmildern. Hinzu kommt eine geballte Ladung an Pflegestoffen wie z. B. Pflanzenölen. Auch der Silikonanteil ist in Shampoos gegen trockene Haare relativ hoch, denn es umhüllt jedes einzelne Haar und schmiegt dadurch abstehende Hornschüppchen an. So wird das Haar geschont und kann wieder glänzen. Hinterher unbedingt die passende Spülung nehmen, denn jede Wäsche ist Stress.

Trocken + fein

Schwierige Sache! Pflegende Öle, die meist das Charakteristische an Shampoos für strapaziertes Haar sind, können feines Haar strähnig aussehen lassen. Volumen-Shampoos sind bei diesem Mischtyp aber auch nicht das Wahre, denn sie bewirken, dass sich die Hornschüppchen abspreizen. Bei trockenem Haar ist das natürlich fatal, denn da der versiegelnde Talgfilm fehlt, stehen die Hornschüppchen meist ohnehin schon ab. „Feuchtigkeit statt Fett“ lautet deshalb die Devise. Ideal sind z. B. Produkte mit Aloe vera und Algen, die das Haar mit Flüssigkeit aufpolstern: Es sieht sofort fülliger aus und nicht mehr so strohig. Damit die Feuchtigkeit nicht sofort wieder verdunstet, dichten Proteine aus Weizen oder Paschmina poröse Stellen im Schaft ab und ummanteln das Haar mit einem hauchdünnen Schutzfilm. Dadurch wirkt es insgesamt dicker, ohne durch zu viel Pflegestoffe unnötig belastet zu werden.

Produkte: z. B. „Biolage Hydrating Shampoo“ von Matrix, mit Aloe vera, Algen und Weizenproteinen, 250 ml ca. 14 Euro; „Dualsenses Rich Repair Conditioner“ von Goldwell, mit Paschmina-Proteinen, 200 ml ca. 11 Euro.

Autor: Kerstin Brockmann

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