Tipps gegen den Juckreiz 3 Fragen – 3 Antworten

Fast jede zweite Frau leidet unter empfindlicher Kopfhaut. Da hilft oft schon der Wechsel zu sanfteren Pflegeprodukten.

Sensible Kopfhaut

3 Fragen – 3 Antworten

Kann man auch von innen was für die Kopfhaut tun? Ja, z. B. mit Linolsäure aus Pflanzenölen für eine intakte Hautbarriere. Ist die schon geschwächt, kann der Hefepilz Malassezia leichter eindringen, Mikroentzündungen auslösen und zu Schuppen-Problemen führen. Neu in der Apotheke: Kapseln mit einem Probiotikum (Milchsäurebakterium) und Biotin, die die Kopfhautbarriere stärken und Schuppen austricksen – gute Ergänzung zur Antischuppen- Haarpflege. Zwei Monate eine Kapsel täglich („Gesundes Haar SD“ von Innéov, 30 Kapseln ca. 24 Euro).

Welche Frisuren sind kopfhautfreundlich? Alle, die man wenig stylen muss. Optimal: Stufenschnitte, besonders bei langem Haar, denn zu viel Gewicht stresst die Kopfhaut. Und nicht vergessen: Falls Sie eine kälteempfindliche Kopfhaut haben, im Winter immer eine Mütze tragen. Wählen Sie leichte Exemplare aus atmungsaktiven Funktionsfasern (Sportgeschäft). Denn unter dicken Wollmützen schwitzt man schneller, was den Juckreiz verstärken kann.

Darf ich regelmäßig meinen Ansatz colorieren? Ja, wenn Sie nicht allergisch auf die Inhaltsstoffe reagieren und keine entzündete Kopfhaut haben. Besonders sanft erledigt eine physikalische Coloration ohne Ammoniak, Farbentwickler und Wasserstoffperoxid den Job (z. B. „Elumen“, in Goldwell-Salons*). Dabei werden die Pigmente mithilfe „elektrischer“ Anziehung ins Haar - innere geschleust. Auch gut: eine „Versiegelung“ der Kopfhaut vor dem Colorieren – mit einem Mix aus Sojaöl und Kamille (z. B. „Additive 7.7“, in Alcina-Salons*). Alternative: auf Strähnen oder Colour-Painting (Pinsel-Strähnen) umsteigen, dabei gelangt null Farbe auf die Kopfhaut.

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