Produkte zum Schutz Psychischer Stress

Stress, freie Radikale, Sonne, Umweltgifte: Gegen fast jeden Feind unserer Haut gibt es heute Bodyguards aus dem Cremetopf. Ist so viel Abschirmung eigentlich noch gesund? Die wichtigsten Kritikpunkte auf dem Prüfstand.

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Psychischer Stress: Seelenbalsam aus dem Cremetopf

Wenn sich bei Hektik die Haut rötet, kann eine Praline gute Nervennahrung sein. Aber Anti-Stress-Cremes, die mit Endorphin-Vorstufen, Immortellen-Extrakt oder Schokowirkstoffen über die Haut Glückshormone erzeugen sollen? Da fühlt man sich doch durch den Kakao gezogen. „Dass äußerlich aufgetragene Zutaten Auswirkungen aufs Gehirn haben, halte ich für unwahrscheinlich“, bestätigt Dr. Birgit Kunze, Hautärztin aus Hamburg. Trotzdem kann Anti-Stress-Pflege happy machen – das aber eher über den Duft und die Streicheleinheiten, die wir uns beim Eincremen gönnen. Clever wirkt auch Pfingstrosen-Extrakt: Er legt sich schützend über die Enden der Hautnerven, sodass der Neurotransmitter„Substanz P“, der bei der Entstehung von roten Flecken eine Rolle spielt, nicht andocken kann.

PRODUKTE: z.B. „Natursôme Nature Effect Fluid“ von Annemarie Börlind mit Immortellen-Extrakt, 50 ml ca. 45 Euro; „Crème de Choc“ von Payot mit Kakao-Endorphinen, 50 ml ca. 40 Euro, www.payot.de; „Happylogy Night Glowing Overnight Treatment“ von Guerlain mit Pro-Endorphinen, 50 ml ca. 94 Euro; „Hydra Zen Neurocalm Gel-Crème“ von Lancôme mit Pfingstrosen-Extrakt, 50 ml ca. 52 Euro.

Autor: Kerstin Brockmann

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