Produkte zum Schutz Cremes gegen Umweltgifte

Stress, freie Radikale, Sonne, Umweltgifte: Gegen fast jeden Feind unserer Haut gibt es heute Bodyguards aus dem Cremetopf. Ist so viel Abschirmung eigentlich noch gesund? Die wichtigsten Kritikpunkte auf dem Prüfstand.

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Cremes gegen Umweltgifte: Aufräumer oder Reinfall?

Was dunkle Schatten in Hauswände frisst, kann für die Haut nicht gut sein, denken die meisten. Kosmetikhersteller haben deshalb Cremes entwickelt, die die Haut vor Abgasen schützen und sie entgiften sollen. Fakt ist jedoch, dass die Schadstoffbelastung unserer Luft trotz 49 Millionen deutscher Autos rückläufig ist. Lediglich Feinstaub, Stickoxid und Ozon liegen laut Umweltbundesamt öfter über den Grenzwerten. „Wer sein Gesicht abends reinigt, braucht aber trotzdem keine Hautprobleme zu befürchten“, sagt Dr. Johannes Müller-Steinmann, Gefahr sehe ich eher für die Lunge.“ Und was ist, wenn der Teint sensibel oder trocken ist? Dann ist es sinnvoll, die natürliche Barriere zu stärken, weil in diesem Fall die Hornschüppchen aufgesprungen sind und die Haut durchlässiger machen. Das kann aber im Prinzip jede Creme, denn schon Fett bildet einen Schutzfilm auf der Haut. Wirkstoffe gegen Umweltgifte sind eher ein Extra- Bonbon. Ginkgo z.B. fördert die Sauerstoffaufnahme und wappnet die Zellen durch seine Flavonoide gegen Angriffe von außen. Proteine aus Moringabaumkernen und Phytinsäure aus Reis können Quecksilber und Kadmium aufnehmen, sodass sie sich nicht mit dem Talg verbinden.

PRODUKTE: z.B. „Skin Therapy Day Shield SPF 30“ von Lancaster mit Ginkgo, 30 ml ca. 35 Euro; „Hydra Floral Anti-Pollution Crème Hydratante“ von Decléor mit Moringa-Protein, 40 ml ca. 47 Euro, www.decleor.com; „Skin Yoga Detoxifying Skin Treatment“ von Artdeco mit Phytinsäure aus Reis, 50 ml ca. 19 Euro.

Autor: Kerstin Brockmann

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