Hautpflege Spannkraftverlust

Die Zeit anhalten? Geht nun mal nicht. Aber wir können viel dafür tun, dass wir uns wohlfühlen in unserer Haut, egal, welcher Geburtstag ansteht. Mit Gute-Laune-Kosmetik, glättenden Massagen und Energieübungen.

Schöne Haut

Nur superprall ist schön? Ab Mitte 40 zeigen wir trotz kleiner „Durchhänger“ ein starkes Profil

So kommt’s: Im Laufe der Zeit ermüden die kollagenen und elastischen Fasern des Bindegewebes, dadurch verliert die Haut etwa ab Mitte 40 an Elastizität. Fettgewebe aus dem Wangenbereich sinkt dann leicht nach unten. Bei vielen Frauen zeigt sich ein kleines Doppelkinn.

Das tut gut: Auf ein Facelift können Sie getrost verzichten, wenn Sie diese einfache isometrische Übung kennen. Drücken Sie eine lockere Faust von unten gegen das Kinn und versuchen Sie, gegen den Druck der Faust den Mund zu öffnen. Am besten mehrmals täglich in den Alltag einbauen.

Unterstützen lässt sich der Straffungseffekt mit „Bodybuildern“ aus dem Tiegel wie etwa der Klettenfrucht: In ihren Samen steckt der Pflanzenstoff Arctiin, der eine stark kollagenstimulierende Wirkung hat (z. B. „Straffende Tagespflege mit Bio-Klettenfruchtessenz“ von Florena, 50 ml ca. 7 Euro; „Pure & Natural Anti Falten Tagespflege“ von Nivea, 50 ml ca. 10 Euro).
Spannkraftverstärkend wirken auch Extrakte aus der Weißen Lupine (z. B. „Serum7 Lift Straffende Tagescreme“ von Boots Laboratories**, 50 ml ca. 31 Euro), Rosmarinöl (z. B. „Bi-Oil“ von Delta Pronatura, 60 ml ca. 13 Euro) oder das Coenzym Q10 (z. B. „Eubos Hyaluron Repair & Protect“ von Dr. Hobein**, 50 ml ca. 25 Euro). Die Haut von innen unterstützen hochwirksame Antioxidantien wie Vitamin C und Selen sowie ein Polyphenol aus Orangenschalen – neuerdings als Beautypille erhältlich (z. B. „Anti- Age-Zellschutz“ von Innéov**, 60 Tabletten ca. 32 Euro). Dieser Cocktail schützt die Zellen vor Stress, das beschert der Haut mehr Energie, mehr Ausstrahlung und Spannkraft.

Happy-Plus: Kennen Sie den „A“-Effekt? Sieht lustig aus und trainiert die untere Gesichtshälfte. Stellen Sie sich vor einen Spiegel. Entspannen, den Mund leicht öffnen. Der Kopf bleibt gerade, die Schultern sind locker. Sagen Sie dann laut „A“ und versuchen Sie den Mund dabei gegen den Widerstand zu schließen. Spüren Sie, wie sich Ihre untere Wangenmuskulatur deutlich anspannt? Gut so!
Steigern Sie die Anspannung aufs Maximum und halten Sie sie etwa 3 Sekunden. Kurz entspannen, dann erneut anspannen. 5-mal hintereinander, am besten 3-mal pro Tag.

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