Zusammensetzung von Kosmetik Die Inhaltsstoffe naturnaher Kosmetik

Oft, meist im Bad, fragen wir uns, womit wir uns da das Haar waschen, das Gesicht eincremen und die Wimpern tuschen. Schließlich wollen aus Überzeugung einige Menschen auf bestimmte Stoffe verzichten. Oder müssen es allergiebedingt sogar - Aus diesem Grund haben wir Euch eine Liste zusammengestellt, die Euch die Bedeutung von ausgewählten Inhaltsstoffen zertifizierter-, naturnaher- und klassischer Naturkosmetik näher bringen soll.

Bedeutung der Inhaltsstoffe in Kosmetik

Coco-Caprylate

Der aus Kokosfett gewonnene Alkohol lässt sich sehr gut verteilen und verleiht ein glattes Hautgefühl. Darin ähnelt er dem häufig in konventionellen Produkten enthaltenen Silikon, ist im Unterschied dazu jedoch rein pflanzlich.

Squalane

Das geruchsneutrale Öl gibt ein seidiges Gefühl, ohne zu fetten. Es wird z. B. aus Olivenöl oder neuerdings aus nachhaltig angebautem Zuckerrohr extrahiert. Ein großer Fortschritt: Früher stammte es aus Haifisch-Leber – verheerend für die Gesundheitspolizisten der Weltmeere. Da das Öl ein natürlicher Bestandteil des körpereigenen Hydro-Lipid-Films ist, vertragen es auch Allergikerinnen.

Butyleneglycol

Das chemisch hergestellte Lösungsmittel hilft der Haut, Feuchtigkeit zu bewahren, sie wirkt praller. Zudem verbessert Butylene Glycol die Konsistenz dickflüssiger Cremes, sodass sie sich leichter auftragen lassen.

Imidazolidinylurea
Das künstliche Konservierungsmittel macht eine Creme haltbarer – nach dem Öffnen mindestens sechs Monate lang. Es wird aus pflegendem Harnstoff ab- geleitet, kann jedoch Formaldehyd abspalten: Ein stechend riechendes Gas, das Schleimhäute reizt und im Verdacht steht, Krebs auszulösen. Darum darf ein Kosmetikprodukt nicht mehr als 0,6 Prozent Imidazolidinyl urea enthalten. Mit dem Gehalt an reinem Harnstoff (Urea) in Feuchtigkeitscremes hat diese Obergrenzenichtszutun.

Lacticacid–Milchsäure
Die sirupartige Flüssigkeit wird nicht etwa aus Milch, sondern aus Pflanzen gewonnen, z. B. Getreide oder Kartoffeln. Sie bindet Feuchtigkeit, wirkt antibakteriell und stabilisiert den pH-Wert des Kosmetikproduktes. Gleichzeitig gehört Milchsäure zu den körpereigenen Stoffen und kommt etwa im Speichel vor.

Phenoxyethanol
Der Konservierungsstoff bremst Bakterien aus. Er ist naturidentisch – das heißt, er kommt in Pflanzen wie grünem Tee und Chicorée vor, wird aber im Labor nachgebaut. In Kosmetik darf er zu maximal einem Prozent enthalten sein, da er sonst Allergien auslösen könnte.

 

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