Schwitzen Welches Deo ist das Richtige?

Kaum ein Beauty-Produkt ist im Sommer so wichtig wie das richtige Deodorant. Dabei können wir mit unserem Lebensstil viel beeinflussen.

Das richtige Deo finden

Deo oder Antitranspirant?

Deodorants enthalten neben Duftstoffen und Alkohol antibakterielle Zusätze, die das Wachstum schweißzersetzender Bakterien bremsen und so unangenehmen Körpergeruch verhindern. Sie werden nach Bedarf aufgetragen, vorzugsweise nach dem Duschen. Ein Antitranspirant (auch „Deo“ genannt) enthält Aluminiumsalze, die die Schweißdrüsen verengen und Schweißbildung reduzieren. So verlieren die Bakterien ihren Nährboden, unangenehmer Geruch kann nicht mehr entstehen. Das Antitranspirant lagert sich in den Schweißdrüsen an und baut sich langsam ab, weshalb es nicht täglich erneuert werden muss. Antitranspirant sollte am besten abends auf der trockenen Haut und nicht direkt nach der Rasur verwendet werden.
 

Kurios: ohne eigenen Geruch

Britische Forscher fanden heraus, dass manche Europäer keinen Achselgeruch produzieren – und dennoch regelmäßig zum Deo greifen! An einer Studie der University of Bristol nahmen 117 Frauen teil, die als geneti- sche Besonderheit „Einzelnukleotid-Polymorphismus“ haben, was dafür sorgt, dass kein Schweißgeruch entsteht. Mehr als drei Viertel gaben an, regelmäßig ein Deo zu benutzen, obwohl sie es nicht bräuchten.

Yoga-Übungen

Drei wirksame Asanas, die das Nervensystem ausbalancieren.

1. Vorwärtsbeuge
Für die stehende Beuge (Uttanasana) werden die Füße hüftbreit aufgestellt und Oberkörper, Kopf und Arme nach vorn unten gebeugt. Die Oberschenkelmuskulatur wird die gesamte Zeit angespannt. Bei Unwohlsein im unteren Rücken die Knie ein wenig beugen. Für 5 tiefe Atemzüge halten.
 
2. Beuge fürs Büro
Die sitzende Vorwärtsbeuge lässt sich ganz unauffällig auf dem Schreibtischstuhl ausführen, z. B. vor einem aufregenden Telefonat. Die Füße im Sitzen etwas breiter als hüftbreit aufstellen; Oberkörper, Kopf und Arme locker hängen lassen. 5 tiefe Atemzüge lang.
 
3. Kleiner Twist
Ein kleiner Dreh wirkt harmonisierend auf den Energiefluss. Dafür seitlich auf einen Stuhl setzen, Füße hüftbreit fest auf den Boden stellen. Den Oberkörper zur Stuhllehne twisten und diese mit beiden Händen festhalten. Für 5 tiefe Atemzüge bleiben.

 

Autor: Susanne Opalka