Beauty Tipps für Haut und Haar im Sommer

Die Sonne. Sie streichelt den Körper, beflügelt die Seele - und dank der neuen Schutzengel für Haut & Haar können wir ihre Umarmungen sorglos genießen.

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LSF mit Spezialeffekt

80 Prozent unserer Falten entstehen durch die Sonne. Deshalb setzen jetzt immer mehr Kosmetikhersteller auf Spezialisten mit hohem Schutzfaktor, die den Alterungsprozess der Haut deutlich verzögern und gleichzeitig die individuellen Bedürfnisse des Teints erfüllen – indem sie etwa Pigmentflecken und Narben kaschieren, empfindliche Haut besonders sanft behandeln, Glanz und Unreinheiten vorbeugen oder die natürliche Bräunung beschleunigen. Das ist ideal, wenn Sie einen kompletten Tag in der Sonne verbringen – aber auch während der Mittagspause draußen, solange Ihr Teint noch sehr hell ist. Im Büro oder beim Einkaufen genügt bei leicht gebräunter Haut dagegen schon eine Tagespflege mit Lichtschutzfaktor 15 und zusätzlichem UV-A-Schutz.

Infrarotschutz für Haut und Haar

Erst vor acht Jahren kamen Sonnencremes auf den Markt, die die Haut nicht nur gegen UV-Strahlen wappneten, sondern auch gegen Infrarot-A-Licht (IRA). Diese wärmenden Strahlen fördern das Entstehen freier Radikale, und weil sie sich nicht von einem herkömmlichen Filter absorbieren lassen, enthalten die Cremes reflektierende Pigmente, um wenigstens einen Teil der Wärme abzuleiten, und schützende Antioxidantien, die das Gleichgewicht in den Zellen wiederherstellen.
Jetzt gibt es erstmals auch Haarpflegesprays mit Infrarotschutz, die gleichzeitig vor Schäden durch Chlor und Salzwasser bewahren. Tipp: Ergänzend zur Pflege das Haar bitte nicht zu lange der Sonne aussetzen, denn die Produkte allein bieten keinen vollständigen Schutz. „Bis jetzt gibt es leider noch keine geeigneten Filter, die in höheren Konzentrationen eingesetzt werden können, ohne das Haar zu beschweren oder fettig aussehen zu lassen“, so Dr. Elisabeth Poppe, Leiterin der Produktentwicklung für Haarpflege bei Schwarzkopf. Tragen Sie an einem Strandtag deshalb zusätzlich einen Sonnenhut und spülen Sie das Haar nach dem Baden gründlich mit Süßwasser aus. Auch praktisch: Steckfrisuren, bei denen die empfindlichen Spitzen unter dem Deckhaar verschwinden.

Make-up als Sonnenschirm

Doppelt nützlich sind Puder oder Foundation, denn ihre Pigmente schützen auch vor der Sonne. Einige enthalten zudem UV-Filter. Aber Vorsicht, um den angegebenen Faktor zu erreichen, müssen Sie dick auftragen: Zwei Milligramm pro Quadratzentimeter Haut, das entspricht einem Teelöffel Make-up für die Nase. Verwenden Sie weniger, reduziert sich der Lichtschutz. Deshalb darunter immer eine Tagespflege mit LSF benutzen.

Neues für Sportler

Diese Spezialisten ziehen noch schneller ein, sodass Tennisschläger oder Fahrradlenker jederzeit fest in der Hand liegen, und lassen sich zumeist auch auf nasser Haut leicht verteilen. Schweißabsorbierende Wirkstoffe verhindern, dass beim Schwitzen Creme in die Augen läuft. Herkömmliche „wasserresistente“ Sonnenfilter müssen nach einem 40-minütigen Bad noch zur Hälfte auf der Haut nachweisbar sein; Sportprodukte tragen das Etikett „extra wasserfest“ und halten unter gleichen Bedingungen mindestens 80 Minuten.

Nach der Sonne

„Nur“ reparieren war gestern: Die neuen After-Sun-Lotions spenden nicht nur Feuchtigkeit und beruhigen – einige enthalten zudem zarte Schimmerpartikel und bringen so gebräunte Haut besonders zur Geltung. Andere bieten einen langanhaltenden Kühleffekt. Oder lassen sich noch unter der Dusche auftragen: Dabei die Überschüsse einfach abspülen – und statt den Körper danach kräftig mit dem Handtuch abzurubbeln, lieber sanft trocken tupfen.

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