Haut Eine junge und frische Haut

Nicht nur Fältchen lassen uns älter aussehen. Vor allem der Verlust von Volumen und Spannkraft verändert das Gesicht. Dagegen hilft eine neue Generation von Anti-Age-Pflege-Spezialisten. Dazu: ein Testbericht unserer Autorin.

Anti-Falten

Das sind sie: Die neuen Cremes, die die Haut reparieren und alles praller machen. Damit wir jünger aussehen.

Ob mit 40 oder 50 Jahren – innerlich fühlen wir uns gleich jung, aber die Gesichtszüge verraten durchaus unser Alter. Warum eigentlich? In der Epidermis werden weniger Hautfette gebildet, die Zellerneuerung gerät ins Stocken, und die Zellen produzieren weniger feuchtigkeitsbindende Hyaluronsäure. Parallel dazu nehmen die stützenden Kollagenfasern pro Jahr um ein Prozent ab. Und eines Tages registrieren wir es beim Blick in den Spiegel: Der Teint ist nicht mehr gleichmäßig straff, die Wangen sind leicht nach unten gesunken, der Bereich unter den Augen wirkt eingefallen, der Blick müde. Schatten und Linien vertreiben die jugendliche Ausstrahlung. Mehr noch als Falten lässt das ein Gesicht älter aussehen.

Neue Spannkraft ist gefragt

Der Alterungsprozess läuft in allen Schichten der Haut ab. Da es nicht einfach ist, die unterschiedlichen Tiefen mit kosmetischen Produkten zu erreichen, müssen neuartige Wirkstoffe her, die als starke Hilfstruppe gezielt Hand in Hand arbeiten. Schon beim Auftragen bilden Volumen-Filler-Cremes eine Schutzschicht, weil sich feinste Mikroperlen in der Epidermis (Oberhaut) verankern und Wasser binden, das sonst auf der Oberfläche verdunstet. So entsteht ein aufpolsternder Soforteffekt, der den ganzen Tag hält. Für die Langzeitwirkung müssen die Repairstoffe aber tiefer eindringen. Brandneu ist, dass man durch mikrofein verarbeitete pflanzliche Extrakte versucht, die Verbindung zwischen der Epidermis und der noch tiefer liegenden Dermis zu stärken. Hier liegt die Verankerungszone von kollagenen und elastinen Stützfasern. Magnolol, ein Extrakt aus der Rinde des Magnolienbaumes, unterstützt auf natürliche Weise die hauteigenen Prozesse und stimuliert die volumengebenden Zellen.

Auch Penta-Peptide gehören zu den neuen Stars, wenn es um Hautvolumen und mehr Spannkraft geht: Die Verbindungen kleinster Eiweißbausteine spielen eine Schlüsselrollebei der Kommunikation der Zellen untereinander. Als intelligente Vermittler verbessern sie den Informationsfluss, der für die Reparatur von Hautschäden zuständig ist, und bringen die Kollagensynthese wieder in Gang. Dass die neuen Filler-Cremes auch wirken, beweisen Vorher-nachher-Aufnahmen mit einer neuartigen Technologie: Forschern der Firma Beiersdorf ist es gelungen, mit dem „Primos Face“-3D-Messverfahren das Gesichtsvolumen mit vier einzelnen Scanner-Köpfen zu analysieren. Ein Computerprogramm berechnet dann Form, Oberfläche und Hauttiefe. Am Ende zeigt sich eine präzise 3D-Darstellung des Gesichtsvolumens.

 

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