Das hilft wirklich Diese Tricks beugen aufgescheuerten Oberschenkeln vor

Ein Großteil der Frauen kennt das Problem im Sommer: Die Oberschenkel sind aufgescheuert, weil die Haut beim Gehen reibt. Um trotzdem Kleider und kurze Hosen tragen zu können, haben wir Tipps, wie Sie reibenden Schenkeln vorbeugen.

Frauenbeine

Kurze Hosen und Kleider verschaffen bei heißen Temperaturen eine willkommene Abkühlung. Wenn da nur diese reibenden Oberschenkel nicht wären, die nach nur wenigen Minuten Gehen gerötet sind, brennen und schmerzen. Viele Frauen leiden darunter und können auch mit schlanken Oberschenkeln häufig nichts für fülligere Oberschenkelinnenseiten. Schließlich entscheidet die Genetik, wo ein Mensch Fett ansetzt. Um dennoch den Sommer schmerzfrei zu genießen haben wir fünf Tipps, wie Sie aufgescheuerten Oberschenkeln vorbeugen.

1. Deo-Roller

Einfach und günstig ist der gute alte Deo-Roller. Einfach das Deo auf die betroffenen Hautstellen aufreiben und einziehen lassen. Das Deo sorgt dafür, dass sich weniger Schweiß bildet, wodurch die Haut nicht mehr aneinander reibt. Damit der schweißhemmende Effekt eintritt, sollten Sie zu einem Antitranspirant, wie z. B. das von everdry (ca. 15 Euro) greifen. Die enthaltenen Aluminiumsalze verengen die Ausgänge der Schweißdrüsen. Zwar steht Aluminium im Verdacht Brustkrebs und Alzheimer auszulösen, bestätigt ist dies jedoch nicht!

2. Anti-Chafing-Produkte

Aus den USA kommt der Trend der Anti-Chafing-Produkte (zu deutsch "Anti-Scheuern"). Ursprünglich wurde der Stick verwendet, um beanspruchte Haut bei Läufern und Triathleten vor dem Wundwerden zu schützen. Der Vorteil gegenüber Babypuder und Deo: Es zieht schnell ein, hält den ganzen Tag und ist wasserfest. Mittlerweile gibt es mehrere dieser Sticks, unter anderem für empfindliche Haut, normale Haut, Haut an den Füßen gegen Blasenbildung und sogar für Radfahrer, die gerne lange Touren zurücklegen und sich vor dem Wundwerden schützen wollen. 

3. Babypuder

Das Puder saugt den Schweiß auf und pflegt die Haut zusätzlich. Nur muss es regemäßig aufgetragen werden, damit es seine Wirkung nicht verliert. Ein weiterer kleiner Minuspunkt ist der Staub, der sich schnell auf der Kleidung absetzt und unschöne Spuren hinterlässt. Das Puder gibt es in jedem Supermarkt oder in der Drogerie zu kaufen.

Alternativ gibt es auch Körperpuder, z. B. von Chassis (ca. 23 Euro), die Wundscheuern verhindern. Es wirkt nicht nur gegen das Wundwerden, sondern dient gleichzeitig als Deopuder, da es Geruch und Schweißbildung verhindert.

4. Bandelettes und Miederhosen

Statt zu Radlerhosen und abgeschnittenen Strumphosen können Sie auch zu Bandelettes (ab 8 Euro) greifen. Diese sind ähnlich wie halterlose Strümpfe, nur eben ohne den Strumpf. Mit Silikonbändern werden sie befestigt und bleiben so auch an Ort und Stelle. Der dünn gehäkelte Stoff lässt die Haut darunter atmen, sodass sich das Material nicht mit Schweiß vollsaugt und irgendwann anfängt zu kleben. Alternativ können Sie auch Miederhosen nehmen. Sie sorgen unter Kleidern nicht nur dafür, dass alles an Ort und Stelle bleibt und sich keine Abdrücke von Unterwäsche abzeichnen, sondern schützen die Haut auch an den Oberschenkeln vor Reibung. Miederhosen gibt es in jedem gut sortierten Wäschegeschäft oder online, z. B. von Comfy&Pants ab ca. 20 Euro. 

5. Vaseline

Eine günstige Alternative zu den Anti-Chafing-Produkten ist Vaseline, welche es schon für wenige Euro gibt. Auch sie sorgt dafür, dass weniger Reibung entsteht. Jedoch hält sich der Fettfilm nicht lange auf der Haut, sodass häufiger nachgeschmiert werden muss. Zudem kann es passieren, dass der Fettfilm auf die Kleidung gerät und er unschöne Spuren hinterlässt.

Datum: 15.06.2020

Autor: Christina Liersch