Haut & Haare Der Duft der Kosmetik

Ob Creme, Sonnenmilch oder Lippenstift: Bei der Wahl unserer Kosmetik spielt der Duft eine wesentlich größere Rolle, als uns bewusst ist…

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Erwartungsfroh lehnen sich die Zuschauer in ihren roten Samtsesseln zurück, als es im Kinosaal dunkel wird. Das Knistern des Bonbonpapiers verstummt, bunte Werbung flimmert über die Leinwand. Aber was ist das? Passend zum Nivea-Spot strömt plötzlich der typische Cremegeruch durch die Reihen. Ein kurzer Hauch nur, dann ist er auch schon wieder verschwunden.

Ein Experiment des Hamburger Marktforschungs- Instituts Trend Research mit interessantem Ergebnis: Nach der Vorstellung konnten sich noch 54 Prozent der Besucher an die Kosmetik- Werbung erinnern. Im unbedufteten Kontrollsaal nebenan waren es lediglich 40 Prozent.

Das beweist nicht nur, wie stark wir auf Gerüche reagieren, sondern auch, dass die Parfümierung einer Pflege uns mehr beeinflusst, als wir denken. 43 Prozent der deutschen Frauen sagen, sie würden eine Creme nicht benutzen, wenn sie den Duft nicht mögen – selbst wenn sie gut wirkt. Aber wie muss Kosmetik riechen, um uns zu gefallen? Gibt es da ein Patentrezept?

 

Autor: Kerstin Brockmann

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Quelle: Vital, Ausgabe 01/2010