Hautbild Coronavirus: So wirkt sich die Quarantäne auf die Haut aus

Aktuell verbringen wir viel Zeit zu Hause, gehen nur wenig vor die Tür oder müssen sogar in Quarantäne ausharren. Das macht sich auch im Gesicht bemerkbar. Wir verraten die besten Tipps für einen frischen Teint.

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Für viele von uns besteht der Alltag im Moment aus Isolation und einem Bewegungsradius zwischen Kühlschrank, Wohn- und Schlafzimmer. Belastet dies vor allem die Psyche, kann sich früher oder später auch die Haut zu Wort meldet. So machen rund 80 Prozent des Alterungsprozesses Sonneneinstrahlung, Temperatur, Schlafverhalten, Stress, Ernährung und die Trinkmenge aus, während nur rund 20 Prozent genetisch vorgegeben bzw. vom Alter abhängig sind. Da sich Routinen in Zeiten des Coronavirus verändert haben, hat auch die Haut darauf reagiert. Wir geben Tipps für entspannte und frische Haut.

Gestresste Haut beruhigen

Ob das Arbeiten im Home Office, die Sorge um die Gesundheit der Liebsten oder auch einfach Unsicherheiten: All das stresst den Körper, wodurch der Cortisolspiegel ansteigt. Eine erhöhte Talgproduktion, vermehrt Pickel und die Produktion entzündungsfördernder Substanzen sind die Folge. Um unreine und gestresste Haut zu beruhigen, hilft es schon, den Tag zu strukturieren, sich Ruhe und Auszeiten zu gönnen und auf die richtige Gesichtspflege zu achten. Ein natürliches Peeling oder eine Maske entfernen alte Hautschüppchen, klären das Hautbild und wirken Hautunreinheiten entgegen. Bei bereits offenen Pickeln kann Zinksalbe verwendet werden. 

Blaues Licht öfter meiden

Täglich sind wir dem blauen Bildschirmlicht von Laptop, Handy, oder Tablet ausgesetzt. Doch ein Zuviel des Lichts kann neben Schlafstörungen und geschwollenen Augen auch für Hautprobleme sorgen. Hyperpigmentierung, vermehrte Faltenbildung und ein fahler Teint können die Folge sein. Erste Abhilfe können da Massagen, das Waschen des Gesichts mit kaltem Wasser und eine ausreichende Trinkmenge bringen. Die Durchblutung sowie die Zellregeneration und Kollagenproduktion werden angeregt.

Die passende Ernährung

In Coronazeiten sind der Kühlschrank und das Regal mit den Snacks oft nicht weit, die Motivation zum Home Workout fehlt auch und dank der Langweile greifen wir dann doch öfter zu Schoki und Chips. Genau das ist aber für die Haut problematisch. Durch Transfettsäuren des Fettes und viel Zucker wird die Talgproduktion angekurbelt, wodurch unreine Haut eher entsteht. Statt auf Süßes sollten wir lieber auf frisches Obst und Gemüse setzen sowie mageres Fleisch, Hülsenfrüchte, Fisch, Nüsse und Vollkorn. Besonders Fisch, wie Lachs oder Makrele, enthält wertvolle Omega-3-Fettsäuren, die in den Körperzellen entzündungshemmend wirken und u.a. gegen unreine Haut helfen. Wer nicht viel Fisch isst, kann zu Fischölkapseln greifen. 

Datum: 06.04.2020

Autor: Christina Liersch

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