Haarausfall 5 Angewohnheiten, die Haarausfall verursachen

Nicht nur gesundheitliche Probleme und Mangelerscheinungen führen zu Haarausfall, sondern auch bestimmte Styling- und Pflegefehler, die wir fast alltäglich machen. Wir verraten, welche Angewohnheiten Haarausfall begünstigen.

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Alopezie – so lautet der Fachbegriff für Haarausfall, der meist durch Vererbung, Mangelerscheinungen oder hormonellen Schwankungen verursacht wird. Nicht selten können aber auch Pflege- und Styling-Angewohnheiten schuld am Haarverlust sein. Wir verraten, was Sie tunlichst vermeiden sollten, wenn Sie sich volles und kräftiges Haar wünschen.

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Diese Angewohnheiten verursachen Haarausfall

1. Falsches Haarewaschen

Sie waschen sich jeden Morgen die Haare? Dann liegt genau hier der Fehler. Zu häufiges Haarewaschen kann nämlich das Haar austrocknen und brüchig machen. Vor allem dann, wenn Sie sogenannte "Cleansing Shampoos" verwenden, die tiefenreinigend wirken sollen. Auch kräftiges Einshampoonieren bringt die Kopfhaut aus der Balance und verstärkt den Haarverlust. Wenn Sie jedoch nicht auf Ihr morgendliches Ritual verzichten wollen, dann achten Sie darauf, dass Sie ein möglichst mildes Shampoo verwenden und ihre Haarwäsche so schonend wie möglich gestalten.

2. Stramme Zöpfe

Auch wenn es im Alltag schön praktisch ist, sich mal eben einen Pferdeschwanz oder Dutt zu binden, sollten Sie stets darauf achten, dass Sie den Zopf nicht allzu fest ziehen. Eine zu stramme Frisur kann sich nämlich negativ auf den Haarwuchs und die Kopfhaut auswirken. Das Haar wird dadurch extrem gespannt, die Haarwurzeln werden beschädigt. Tragen Sie Ihre Haare ab und zu auch mal offen und gönnen Sie ihnen eine Extra-Portion Pflege, wenn Sie tagsüber einen Zopf getragen haben. Sie können zum Beispiel ein revitalisierendes Haarwasser einmassieren.

3. Haare färben

Egal ob Tönung oder Strähnchen – wer seine Haare regelmäßig mit künstlicher Haarfarbe färbt, schadet seiner Kopfhaut und den Haarwurzeln, was wiederum zu Haarausfall führen kann. Grund dafür sind die in den Färbemitteln enthaltenen toxischen Inhaltsstoffe. Mittlerweile gibt es aber auch viele natürliche Varianten wie zum Beispiel Henna oder Pflanzenfarben, die schonender zum Haar sind.

4. Zu viel Hitze

Für das Lufttrocknen Ihrer Haare fehlt Ihnen einfach die Zeit? Vielleicht sollten Sie es dennoch in Erwägung ziehen. Die starke Föhn-Hitze ist nämlich gar nicht so gut für Ihre Haare – erst recht nicht, wenn Sie bereits unter Haarausfall leiden. Noch strapaziöser für das geschädigte Haar ist es übrigens, wenn Sie zu Lockenstab und Glätteisen greifen, da diese in direktem Kontakt mit Ihrem Haar stehen.

5. Stress

Ja, richtig gelesen. Nicht nur mit Ihrer Pflegeroutine können Sie Ihren Haaren Schaden zufügen, sondern auch durch Stress. In Stressphasen erhöht sich nämlich meist der Androgenspiegel, was Haarausfall begünstigt. Außerdem neigt man dazu, sich in stressigen Zeiten unausgewogener zu ernähren.

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Datum: 17.09.2020
Autorin: Lara Rygielski

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