Entspannter leben: Zeitsparende Tipps für den Haushalt

Viele Menschen im mittleren Lebensalter wünschen sich mehr Zeit für sich selbst. Sie benötigen auch im Alltag ausreichend Entspannung, um den beruflichen und privaten Herausforderungen des Lebens gelassen zu begegnen. Doch dies ist leichter gesagt als getan, denn der Haushalt macht sich nach der Arbeit schließlich nicht von alleine. Je mehr Personen in den eigenen vier Wänden leben, desto mehr Arbeit fällt tagtäglich an. Durchschnittlich ein bis zwei Stunden täglich investieren viele Menschen in die anstrengende Hausarbeit, was aufs Jahr gerechnet einen ganzen Monat ergibt. Mit einigen Tipps lässt sich wertvolle Zeit im Haushalt sparen und für wichtigere Dinge verwenden.

Frau, grinsend, entspannt

Energie- und zeitsparendes Wäsche waschen im Badezimmer

Sowohl Single- als auch die Familienhaushalte bringen statistisch betrachtet mehrere Stunden mit der anfallenden Haushaltsführung zu. Zwar opfern Alleinerziehende die meiste Freizeit dafür, doch scheinen die Aufgaben im Haushalt grundsätzlich nie enden zu wollen. So verfallen viele Personen schnell einem gewissen Automatismus. Sie denken nicht darüber nach, wie sich die Hausarbeit eventuell zeitsparender organisieren ließe. Im Badezimmer ist der anfallende Wäscheberg oftmals ein unliebsames Thema. Sind mehrere Kinder im Haushalt, die eventuell sogar sportlichen Tätigkeiten nachgehen, läuft die Waschmaschine jeden Tag. Dabei lohnt es sich bereits beim Kauf einer hochwertigen Waschmaschine, die Vor- und Nachteile der einzelnen Marken genauer zu betrachten. Einige moderne und getestete Waschmaschinen von namhaften Herstellern bringen komfortable Waschprogramme mit, mit denen sich viel Zeit sparen lässt. Auf diese Weise ist die Wäsche statt nach 120 Minuten beispielsweise bereits nach 75 Minuten fertig. 
Oftmals können sich Privatpersonen mit einem Trockner die zusätzliche Arbeit des Auf- und Abhängens der Wäsche sparen. Wer Wert auf einen grünen und umweltfreundlichen Haushalt legt, ist gut beraten, einen Wärmepumpentrockner anzuschaffen. Dieser verbraucht weniger Energie als ein herkömmlicher Kondensationstrockner. Ein weiterer Faktor, der sich zeitsparend auswirkt, ist eine gewisse Grundordnung im Badezimmer. Je nach Art der Kleidung lässt sich die Wäsche vor jedem Waschgang in kleine Stapel aufteilen und vorsortieren. So fällt es nach dem Waschen leichter, die Textilien zu sortieren und diese in verschiedene Wäschekörbe zu legen. Es bietet sich an, die Stapel in hell, dunkel und 60-Grad-Wäsche zu unterteilen.

Ordnung halten in die Küche: Spülmaschine effizient ausräumen

Viele Menschen sind es gewohnt, die Spülmaschine mit den ebenfalls im Haushalt lebenden Personen zu teilen. Dementsprechend räumen sie ein: Teller, Tassen und Besteck finden irgendwo Platz, sodass das Gerät so voll wie möglich beladen wird. Dies ist aus zeitsparender Hinsicht nicht unbedingt effektiv. Stattdessen empfehlen Experten, die Spülmaschine von hinten nach vorne einzuräumen. Bei den Tassen lassen sich die Henkel in eine Richtung drehen, wodurch mehrere Tassen zeitgleich greifbar sind. Gabel, Messer und Löffel gehören in getrennte Spülmaschinen-Fächer. Um gleiches Recht für alle gelten zu lassen, lohnt sich in diesem Zusammenhang ein Haushaltsplan. Darin ist festzuhalten, wer an welchem Tag die Spülmaschine ein- und ausräumt.

Zeit sparen beim Bügeln

Nach der Wäsche ist die Kleidung noch lange nicht fertig. Manche Textilien sind knitteranfällig, sodass es erforderlich ist, sie zu bügeln. Oftmals stapelt sich die Bügelwäsche – ebenso wie der Wäscheberg – über Tage oder Wochen an. Dann ist das Bügeleisen für ein Dutzend Shirts, Hemden oder Blusen oftmals mehr als 20 Minuten am Stück in Betrieb. Mit einigen Tipps ist es jedoch nicht erforderlich, die Wäsche lange oder überhaupt zu bügeln. 
  • Trocknen T-Shirts auf Kleiderbügeln, knittern sie weniger.
  • Es wirkt sich zeitsparend aus, die Wäsche hinsichtlich der erforderlichen Bügeltemperatur vorzusortieren.
  • Die Bettwäsche sollte mit der Breitseite zuerst auf dem Bügelbrett liegen, sodass sie seltener verschoben werden muss.
  • Die Textilien lieber zum Ausdampfen auf dem Wäscheständer belassen, statt sie direkt zusammenzulegen. Dann knittern die Stoffe nicht so schnell.
  • Ein Spezial-Tipp für „Bügelnotfälle“ besteht darin, das Kleidungsstück während des Duschens bei geschlossenen Fenstern im Bad aufzuhängen. Durch den dabei entstehenden Wasserdampf verschwinden die Falten nach fünf bis zehn Minuten.

Praktische Haushaltsroboter übernehmen das Staubsaugen

Staubsaugen und Rasenmähen erweisen sich oftmals als zeitfressende Angelegenheiten. Doch mittlerweile gibt es intelligente Saugroboter, welche die Arbeit gern erledigen. Die günstigsten Modelle sind zu einem Preis von rund 100 Euro erhältlich. Bei den modernen Robotern lässt sich die Reinigungsfläche teilweise individuell programmieren. Auf diese Weise arbeiten sie effizienter und gründlicher als die alten Modelle, bei denen oftmals die Raumecken schmutzig bleiben. Dank nützlichen Tools wie Bodensensoren oder Deckenkameras sind die kompakten Helfer in der Lage, Kanten sowie andere Hindernisse eigenständig zu umgehen. Oftmals lohnt es sich hier, in teurere Modelle zu investieren, die nicht nur die Räumlichkeiten saugen, sondern gleichzeitig nass wischen und Feuchtigkeit aufnehmen. Einige hochwertige Modelle, zu denen beispielsweise der „Scooba 365“  gehört, sind mit zusätzlichen Bürsten ausgestattet. Sie fahren damit über den Boden und können sogar Teppiche absaugen.
 
Für ein entspanntes Saugen ohne Saugroboter bietet es sich an, zunächst alle im Weg stehenden Geräte vom Boden wegzuräumen, um auf der freien Fläche ohne ständiges Unterbrechen zu saugen. Das Saugen mit System ist dem unkoordinierten Saugen vorzuziehen. Eine mögliche Variante besteht darin, den Prozess in der hintersten Raumecke zu beginnen und sich rückwärts von links nach rechts bis zur Tür vorzuarbeiten. Auf diese Weise lassen sich wertvolle fünf Minuten beim Staubsaugen einsparen.

Goldene Regeln für die zeitsparende Küchenhygiene

Das tägliche Kochen und die damit verbundene Küchenhygiene müssen nicht zwangsläufig viele Stunden beanspruchen. Einige Tipps helfen, clever und nachhaltig im Küchenbereich zu haushalten. Dazu zählt das intelligente Reinigen der Küchengeräte: So säubert sich der Mixer von selbst, indem Wasser und Spülmittel im Behälter einige Minuten einwirken. Anschließend wird der Mixer eingeschaltet und läuft einige Sekunden auf höchster Stufe. Daraufhin ist er lediglich noch abzutrocknen. Ähnlich verhält es sich mit dem Säubern der Mikrowelle: Statt zu schrubben, einfach eine Schüssel mit Zitronensaft und Wasser in der Mikrowelle auf höchster Stufe laufen lassen. Die dabei verdunstende Flüssigkeit weicht die harten Ablagerungen auf. Danach lässt sich die Mikrowelle in Sekundenschnelle mit einem Mikrofasertuch reinigen.
 
Für den kleinen oder großen Hunger zwischendurch gibt es zeitsparende Lebensmittel-Lieferdienste, die frische Lebensmittel direkt nach Hause liefern. Alternativ lassen sich die Vorräte aus dem Gefrierfach verwenden und schnurstracks auftauen – mit diesem Trick: einen Metallkochtopf umdrehen, das Gefrorene in Frischhaltefolie auf den umgedrehten Topfboden platzieren und einen zweiten Topf mit Wasser darüber stellen. Durch das kälteableitende Metall taut das Nahrungsmittel binnen fünf bis zehn Minuten vollständig auf.