Psyche Das hilft der Seele

Ein Coach, der immer und überall für Sie da ist? Den gibt es. Nicht in irgendeiner Praxis. Er steckt in Ihnen selbst. So retten Sie sich aus schwierigen Lebenslagen.

Rettungsring

Ballast abwerfen

Ob im Job oder privat – manchmal wird einem alles zu viel. Ein gefundenes Fressen für den inneren Kritiker: „Nur DU schaffst das nicht!“ – „Was denken die Kollegen?!“ Das Gedankenkarussell rotiert.
SOS-Tipp: sich bewusst ablenken. Was ist Ihre Wohlfühlmusik? Wie bewegen Sie sich gern (Walken, Tanzen, Radeln)? Haben Sie einen Wohlfühlort? Schon der Gedanke daran entlastet. Noch besser: es auch tun.

Anschluss finden

Wir wollen uns mit anderen verbunden fühlen, wahrgenommen werden. In einer neuen Stadt oder wenn fast alle Freunde im Urlaub sind, meldet sich dieses Grundbedürfnis vehement. Wir können uns sogar selbst einsam machen („Nur ich kann das nicht“), wenn etwas schiefläuft.
SOS-Tipp: Den ersten Schritt wagen.
Listen Sie alle Menschen auf, die Sie mögen. Rufen Sie einen davon an, verabreden Sie sich. Gehen Sie aber auch allein unter Leute (z.B. Workshop, Ausstellung, Chor). Richten Sie sich dafür einen festen Termin in der Woche ein. Genauso wichtig: sich verwöhnen lassen, z.B. bei einer Massage, beim Friseur oder in einem Kosmetikstudio.

Kraft gewinnen

Unter Stress leidet auch Ihr Körper. Sie fühlen sich ausgebrannt, erschöpft, wollen nur noch ausruhen.
SOS-Tipp: Urlaub im Alltag und (wieder) Prioritäten setzen.
Überlegen Sie, welche Tätigkeiten oder Termine in den vergangenen zwei Wochen genervt und unnötig Kraft gekostet haben. Schreiben Sie sie auf. Dann alles durchstreichen, was Ihrer Meinung nach – nur das zählt jetzt! – nicht unbedingt sein muss. So wird Zeit zum Entspannen und für Pausen frei.
Ideal: 25 Minuten erledigen, was sein muss, dann 5 Minuten Auszeit. Nach jedem vierten Arbeitsblock 20 Minuten Kraft tanken (z.B. spazieren gehen, Yoga).

Mut schöpfen

Müssen wir Neuland betreten, z.B. bei einem Jobwechsel, oder Situationen überstehen, in denen uns andere be- oder verurteilen könnten, versetzen uns Urinstinkte – Flucht oder Kampf? – in Alarmbereitschaft. Lampenfieber stärkt die Konzentration. Das ist gut. Doch Angst lähmt uns.
SOS-Tipp: den Gegenpol zur Furcht wecken – Vertrauen.
In Sie selbst, Ihre Fähigkeiten und Mitmenschen. Denken Sie ein paar Minuten darüber nach: Was vermittelt mir Vertrauen? Es kann ein Geruch sein, ein Gegenstand, Musik oder bestimmte Handgriffe. So entsteht eine Idee, die sich schnell in die Tat umsetzen lässt.
Zusätzlich hilft Selbstberuhigung. Ist zwar erst un gewohnt, sich selbst hörbar gut zuzureden. Aber es stoppt die Angst. „Ich bin beschützt. Mein Herz schlägt ruhig, alles ist gut. Es wird gut laufen …“ Über solche Sätze bekommen Sie wieder Zugang zu Ihren inneren Kraft quellen, und das Gefühl von Sicherheit kehrt schnell zurück.

Autor: Friederike Schön

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