Gefühle Die Welt aus anderen Augen sehen

Sie springen in Pfützen und klettern auf Bäume. Wir Erwachsenen lächeln unwillkürlich, wenn wir das sehen. So unbeschwert und fröhlich! Holen Sie sich diese Gefühle zurück.

Kinder auf einem Hüpfball

1. Kinder sind fröhlich

Kinder lachen etwa 400 Mal am Tag, Erwachsene nur 15 Mal. Dadurch sind Kinder schlicht besserer Laune, aber auch optimistischer, selbstbewusster und sogar gesünder. Wie Sie Ihr Lachpensum steigern können, verrät Prof. Michaela Axt-Gadermann (Buchtipp: „Was Kinder schlau und glücklich macht“, Herbig, 150 Seiten, 17,99 Euro): „Lassen Sie sich bewusst vom Lachen anstecken. Schauen Sie sich zukünftig mehr Komödien an und umgeben Sie sich mit Menschen, die das Leben von der leichteren Seite sehen. Das färbt ab.“

Lachen macht gesund

Und weil sogar „unechtes“ Lachen gesund und glücklich macht, existieren in Deutschland inzwischen gut 150 „Lachclubs“ Infos: www.lachclub.info oder Tel. 0 69/5 96 39 11). Sie gehen zum Lachen lieber in den Keller? Dann nehmen Sie beim nächsten Mal eine bequeme Matte mit! Lach- oder Hasya-Yoga holt Sie systematisch aus dem Trübsinn.

2. Kinder fühlen mit

Beim Spielen lernen Kinder, in andere Rollen zu schlüpfen. Weint dann ein Mädchen auf dem Spielplatz, weil es seine Mama nicht findet, kann sich ein anderes Kind problemlos in die Lage versetzen und spürt die Angst fast am eigenen Leib. Es wird versuchen, das Mädchen zu trösten.

Was Sie sich abgucken können? Das Lebensmotto: „Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem anderen zu.“ Würde es Sie verletzen, wenn Sie wüssten, dass Ihre Kollegen hinter Ihrem Rücken über Sie herziehen? Vermutlich. Dann halten Sie sich doch künftig aus Lästerrunden raus.

3. Kinder können zuhören

„Aha. Soso. Mhhh.“ – Wir haben gelernt, dass zustimmende Laute ausreichen, um als guter Zuhörer durchzugehen. Aber nur, wer wirklich aufpasst, kann Zwischenfragen stellen. Die signalisieren Inter esse und schärfen das Gehör für wichtige Botschaften zwischen den Zeilen. Tipp: Fassen Sie das, was Ihr Gegenüber gesagt hat, zusammen und fragen Sie nach, ob Sie es richtig verstanden haben.

Autor: Katharina Schwarz