Schonend und unkompliziert Sanfte Alternativen zur Beauty OP

Du möchtest vielleicht mal etwas machen lassen, aber ohne dass Spritze oder Skalpell zum Einsatz kommen? Mit älteren und neuen effektiven Maßnahmen kannst du der Schönheit schonend und unkompliziert nachhelfen

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Kältebehandlung statt Fettabsaugen

Kleine Fettpölsterchen an Bauch, Hüften oder Oberschenkeln können ziemlich hartnäckig sein und wollen o selbst durch viel Bewegung und strenge Diäten nicht so leicht verschwinden. Die Speckröllchen lassen sich mit Kälte zum Schmelzen bringen! Bei der sogenannten Kryolipolyse („Coolsculpting“) behandeln Ärzte die betreffenden Stellen mit einem speziellen Kühlapplikator. Bei Temperaturen um vier Grad Celsius sterben die Fettzellen ab. Der Körper baut sie in den ersten sechs Wochen nach der Behandlung ab. Je nach Körperregion liegen die Kosten zwischen 700 und 1400 Euro.

Push-up-BHs statt Brustvergrößerung

Die Idee kennen wir schon lange, aber sie bleibt ein guter Tipp zur „optischen Täuschung“. Mit Push-up-BHs lässt sich das Dekolleté um ein bis zwei Körbchengrößen aufpolstern. Möglich machen das die dabei verwendeten Einlagen aus Schaumstoff, Gel oder Silikon. Diese heben den Busen an und drücken ihn nach innen. Dadurch wirkt er üppiger. Für gewöhnliche Bügel-BHs findest du im Fachhandel auch Einlagen aus Silikon. Extra-Tipp: Oberteile mit Mustern und Verzierungen auf der Brust oder entlang des Ausschnittes schummeln noch zusätzliches Volumen hinzu.

Microneedling statt Botox

Immer mehr Dermatologen und Kosmetikerinnen bieten Behandlungen mit Dermarollern oder Dermapens an. Diese Geräte besitzen zahlreiche mikroskopisch feine Nadeln (in der Regel 0,5 bis 2,5 mm lang). Durchdringen sie die (faltige) Haut an Gesicht oder Dekolleté, entstehen winzige Verletzungen. Der Körper reagiert jetzt und kurbelt die Kollagen-, Elastin- und Hyaluronsäureproduktion an. Diese Stoffe straffen das Bindegewebe, unsere Haut wird fester. Interessierte sollten – abhängig von Aufwand und Körperpartie – mit Kosten von 100 bis 1000 Euro rechnen.

 

Kleber statt Ohranlege-Operation

Vor über 120 Jahren operierte der Berliner Arzt Jacques Joseph die abstehenden Ohren eines Kindes – seitdem gilt er als Begründer der plastischen Chirurgie. Die Ohranlegeplastik, so nennen Mediziner das chirurgische Verfahren, um abstehende Ohren zu behandeln, hat sich seitdem natürlich weiterentwickelt. Das kosmetische Problem können wir aber auch ohne OP lösen. Möglich macht es ein Korrekturteil aus Silikon, das die Ohren mit einem ungefährlichen Spezialkleber nahe am Kopf hält.