Wissen: Stylishe Kleidung mit gutem Modegewissen

Das Angebot an stylisher Kleidung ist heutzutage unüberschaubar groß geworden – und natürlich billig. Schnäppchenjäger sind auf dem Vormarsch. Wer nur nach dem Preis guckt, kann aber unter Umständen seine Gesundheit gefährden. Denn Kleidung hat durchaus mit körperlichem Wohlbefinden zu tun, und zwar nicht nur äußerlich, sondern auch innen. Worauf also sollte man beim Kauf von Kleidung achten, die der Gesundheit und dem Style guttut?

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Qualität ist ein Must

Billige Kleidung von minderwertiger Qualität ist nicht nur vom Standpunkt der Produktionsbedingungen aus fragwürdig, auch die Gesundheit profitiert von natürlichen, atmungsaktiven Stoffen. Kunstfasern sind zwar günstig zu haben, die gesundheitlichen Nachteile sind jedoch nicht von der Hand zu weisen. Denn Chemiefasern können im Gegensatz zu Naturprodukten kaum Feuchtigkeit aufnehmen. In einem Shirt aus künstlichen Fasern schmort man also unter Umständen sprichwörtlich im eigenen Saft. Das ist alles andere als hautgesund und kann im schlimmsten Fall sogar zu unangenehmen Ausdünstungen führen. Auf Deutsch: Schweißgeruch.  
 
Hochwertige und gut verarbeitete Kleidung bekommt man heute aber auch schon zu erschwinglichen Preisen angeboten. Es ist also durchaus möglich, mit gutem Gewissen stylish einzukaufen. Dabei hilft die Kleidung für den Alltag von Liberty. Allerdings nur dann, wenn man sich auch für die richtige Größe entscheidet. Wer sich in zu enge Hosen zwängt, schadet nämlich ebenfalls seiner Gesundheit.
 

Zu enge Kleidung ist ungesund

Früher galt, vor allem für Frauen, der Grundsatz: Wer schön sein will, muss leiden. Unter diesem Motto zwängte sich die Damenwelt in Folterkorsetts, die für eine möglichst dünne Wespentaille sorgten. Zum Glück sind diese Zeiten heute längst vorbei. Die Zeiten der zu engen Hosen leider nicht.
 
Schaut man sich unter den etwas beleibteren Zeitgenossen näher um, scheint die enge Hose ganz groß in Mode zu sein. Ob man das nun schön findet, oder auch nicht, gesund ist es auf keinen Fall. Denn die Organe im menschlichen Bauchraum haben nicht ohne Grund alle ihren angestammten Ort und ihren individuellen Platzbedarf – denn diesen Raum brauchen sie, um adäquat funktionieren zu können. Figurformende Kleidungsstücke oder Fettwegmieder weisen die Bauchorgane jedoch in die Schranken, was diese in ihrer gesunden Funktion empfindlich stören kann. Und auch die Wirbelsäule kann in ihrer Beweglichkeit durch zu enge Kleidung beeinträchtigt werden, was schlimmstenfalls zu Fehlhaltungen führt.
 

Achtung Chemie

Ein großes Thema unserer Zeit ist die Behandlung von Kleidungsstücken mit chemischen Stoffen. Viele dieser Substanzen, die wir direkt auf unserer Haut tragen, stehen im Verdacht, gesundheitsgefährdend zu sein. Beim gesunden Kleiderkauf muss also nicht nur auf die Zusammensetzung der Textilien geachtet werden.
 
Manche Farbstoffe sollen sogar krebserregend sein, die sogenannten Azofarbstoffe wurden deshalb in der gesamten EU verboten. Man kann aber leider nicht immer ausschließen, dass diese trotzdem in importierten Kleidungsstücken enthalten sind. Auch Weichmacher wie Phtalate gelten als bedenklich. Perfluorierte Tenside, die Textilien wasser- und schmutzabweisend machen sollen, reichern sich im menschlichen Körper an, wie Studien jüngst ergeben haben. Und das sind bei weitem noch nicht alle Chemikalien, die in unserer Kleidung zu finden sind. Leider müssen diese Stoffe nicht auf dem Etikett deklariert werden.
 
Am besten fährt man also, wenn man darauf achtet, dass die Etiketten solche bedenklichen Inhaltsstoffe ausdrücklich ausschließen. Wer sich beispielsweise für Biobaumwolle ohne bedenkliche chemische Behandlung entscheidet, ist auf der sicheren Seite.