Schlafen wie auf Wolke 7 Einschlaftipps für eine erholsame Nachtruhe

Ihr leidet an Übergewicht, seid häufig krank, die Pickel sprießen und die Laune ist auch nicht die allerbeste? Hört sich ganz nach schlechtem Schlaf an. Klingt erstaunlich, ist aber wahr. Für unseren Organismus ist ausreichender Schlaf, sowohl von der Länge, als auch von der Schlafqualität enorm wichtig. 

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Wer ausreichend schläft, als Erwachsener müssen es schon mindestens sechs bis acht Stunden sein, gibt seinem Körper die nötige Erholungsphase, ohne die er nicht richtig funktionieren kann und krank wird. An Körper und an Geist. Denn obwohl wir nur ruhig daliegen und es scheint, als würden wir rein gar nichts tun: Während des Schlafes passiert unglaublich viel. Schon kurz nach dem Einschlafen geht es direkt in den Tiefschlaf. Jetzt startet der Körper seine hauseigene Regenerationsphase. Wachstumshormone werden ausgeschüttet, böse Viren und Bakterien von Abwehrzellen bekämpft, während das Immunsystem auf Hochtouren läuft.

In der darauffolgenden Traumphase ist dann das Gehirn dran. Insbesondere in der ersten Hälfte der Nacht verarbeitet es alle Erlebnisse des Tages und macht so den Platz frei für neues Erleben. Wie sich echter ausgewachsener Schlafmangel anfühlt, können übrigens alle Frauen erahnen, die schon ein Baby auf die Welt gebracht haben. Schlafmangel, der von Woche zu Woche schlimmer an unserem Körper und unseren Nerven zehrt, solange die Säuglinge nachts gefüttert werden müssen.

Aber was kannst du machen, wenn sich kein erholsamer Schlaf einstellen will und du dich Nacht für Nacht hellwach im Bett herumwälzt? Schäfchen zählen? Nicht wirklich. Es gibt ein paar wirksame Tricks, mit denen du deinen Körper auf die Nacht einstellst und ihm das Ein- und Durchschlafen erleichterst. Und so geht’s:
 

Räume mit Verdunkelungsrollo richtig abschatten und so erholsamer schlafen

 
Um uns in der Nacht vernünftig auszuruhen, müssen wir unserem Gehirn die Chance geben, richtig abzuschalten. Registriert es aber während des Schlafes unbewusst Lichtreize wie das Mondlicht oder Laternen, die vor dem Schlafzimmer stehen, kann das nicht komplett gelingen. Und das gilt nicht nur für Menschen, die auf den Vollmond empfindlich reagieren. Je weniger Licht durch Schlafzimmer-Fenster hindurchdringt, desto besser. Besonders einfach gelingt das mit einem klassischen Verdunkelungsrollo in vielen Farben. Lichtundurchlässige Rollos gibt es sogar passend für Dachfenster.
 
Äußerst störend für die Nachtruhe sind – neben einer unzureichenden Verdunkelung der Fenster – übrigens auch alle elektrischen Geräte mit Leucht-Anzeige. Also raus damit, wenn ihr entspannt schlafen wollt.
 

„Wie man sich bettet, so liegt man“ – Warum eine schlechte Matratze den Schlaf rauben kann

 
Was gibt es Schöneres, als am Morgen topfit, ausgeruht und voller Tatendrang aus dem Bett zu hüpfen? Gelingt euch das regelmäßig, habt ihr mit der Auswahl der Matratze anscheinend genau ins Schwarze getroffen. Dabei ist das gar nicht so einfach. Matratzen müssen den Körper an wichtigen Punkten unterstützen. An anderen muss er einsinken dürfen, um sich richtig zu erholen. Ist die Schlafunterlage zu weich oder zu hart, können Kopf- oder Nackenschmerzen die Folge sein. Wer auf durchgelegenen Matratzen nächtigt, sollte diese unbedingt sofort austauschen. Das gleiche gilt natürlich auch für alte, plattgelegene oder viel zu dicke, pludrige Federkissen. Die verhindern nämlich, dass der Nacken nach den Anstrengungen des Tages vernünftig entspannen kann. Manchmal haben allein diese Maßnahmen schon wahre Wunder bewirkt und eine wunderbare Nachtruhe beschert.
 

Mit dem Smartphone schlafen gehen? - Bloß nicht!


Wer sich beim Lesen der Überschrift ertappt fühlt, ist in guter Gesellschaft. Wenn wir ehrlich sind, wissen wir alle, dass es nicht gut sein kann, im Bett kurz vor dem Einschlafen die Mails zu checken und im Web zu surfen, bis die Augen zufallen. Und doch raubt das Handy Millionen Bürgern den Schlaf Kein Wunder, denn echte Entspannung vorm Einschlafen sieht sicher anders aus. Nicht nur, dass das blaue Licht des Displays im Verdacht steht, unsere innere Uhr zu stören, wer sein Handy permanent empfangsbereit auf dem Nachttisch liegen hat, hält unterbewusst auch sein Gehirn in ständiger Aufmerksamkeit. Es könnte schließlich noch etwas Wichtiges kommen …
 

Vorm Schlafen gehen - Schöne Gedanken statt Grübeleien


Nicht immer verlaufen die Tage so, wie man sie sich gewünscht oder geplant hat. Und da lauert sie auch schon: Die gefährliche Grübelfalle. Statt nun die Gedanken immer wieder um die gleichen unschönen Momente der letzten 24 Stunden kreisen zu lassen und nur schwer in den Schlaf zu kommen, konzentriert euch auf etwas Positives, das der Tag gebracht hat. Erinnert euch an eine einzige Begebenheit, über die ihr an diesem Tag besonders dankbar gewesen seid. Gern auch an einen Menschen, bei dessen Begegnung das so war. Das müssen keine großen Dinge sein, mitunter reicht auch ein Lächeln eines Fremden aus, dass wir uns gut fühlen. Beendet also den Tag mit einem Ritual, dass euch mit einem schönen Gefühl in das Reich der Träume entlässt. Die Chancen auf einen entspannten Schlaf stehen dann gut.


Bitte nicht auf den Wecker schauen, denn das hält wach

 
Ein alter Hut und trotzdem so schwer: Könnt ihr nicht einschlafen oder wacht mitten in der Nacht auf, schaut bitte nicht auf die Uhr. Wer die genaue Uhrzeit kennt, setzt sich erst richtig unter Druck, zählt womöglich die Stunden, bis der Wecker zum Aufstehen klingelt. So steigert sich die Aufregung zur Panik, Adrenalin wird ausgeschüttet und spätestens jetzt ist an entspanntes Einschlafen nicht mehr zu denken. Also: Erspart euch dieses Szenario und „Hände weg vom Wecker“. Denn vielleicht ist genau dieser nervöse Blick auf die tickende Uhr der Grund für all eure Schlafstörungen. Schlaft gut!