Erholsam schlafen 5 Gründe, warum Sie getrennt vom Partner schlafen sollten

Ein gemeinsames Bett ist kuschelig und man kann es sich zu zweit richtig schön gemütlich machen. Doch in manchen Fällen sind getrennte Betten besser. Wir verraten, warum getrennt schlafen nicht das Beziehungsaus bedeutet und wie es sich auf die Gesundheit auswirkt.

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Gemeinsames Schlafen ist eigentlich nichts ungewöhnliches, schließlich hielten sich untere Vorfahren so warm und beschützten sich gegenseitig. Bis ins 19. Jahrhundert war es hingegen unüblich gemeinsam in einem Bett zu schlafen. Erst seit Mitte des 19. Jahrhunderts ist ein gemeinsames Bett üblich. Getrennte Betten gelten heute hingegen als Fluch für eine Beziehung oder werden gar mit dem Ende einer Beziehung assoziiert. Doch das muss nicht sein! Wir verraten, warum es der Beziehung und der Gesundheit auch gut tun kann, in getrennten Betten zu schlafen.

1. Ruhiger Schlafen

Schläft der Partner oder die Partnerin unruhig und wälzt sich oft hin und her, kann das Menschen mit einem sehr leichten Schlaf den Schlaf rauben. Auch kann es passieren, dass Ihr Partner durch den unruhigen Schlaf mehr Platz im Bett einnimmt, sodass die Nacht nicht mehr erholsam wird.

2. Die Geräuschkulisse mildern

Schnarcht Ihr Partner oder gar Sie selbst, kann das für den anderen häufig als störend empfunden werden. Schnelles Einschlafen wird zur Tortur und häufig wacht man nachts von den störenden Schnarchgeräuschen auf. Hilfreich können Ohropax sein, doch damit besteht die Gefahr, am morgen den Wecker nicht mehr zu hören. Auch kann häufiges Tragen bei empfindlichen Menschen die Ohren reizen, die dadurch trocken, rissig und anfällig für Infektionen und Entzündungen werden.

3. Den eigenen Schlafrhythmus beibehalten

Arbeiten Sie im Schichtsystem oder ist ein Partner eher eine Eule und der andere eine Lerche, kann ein gemeinsames Bett Schwierigkeiten mit sich bringen. Während der eine bis spät nachts wach ist, springt der andere schon früh morgens wieder aus dem Bett. Das kann für beide Personen sehr störend sein. Auch kann es sein, dass sich die Abend- und Zubettgehroutine unterscheidet: Während der eine lieber noch fernsieht, liest der andere ein Buch oder versucht gleich zu schlafen. Mit getrennten Schlafzimmern kann jeder so schlafen, wie es ihm sein Rhythmus vorgibt.

4. Mehr Platz zum Schlafen

Zu kleine Betten sind ein echter Schlafkiller. Ist das Bett auch nur 1,40 Meter groß, kann es zu zweit auch schon mal eng werden. Besser ist deshalb entweder ein größeres Bett von 1,60 Meter bis 1,80 Meter oder, wer besonders viel Platz braucht, 2 Meter mit zwei Matratzen, um sich nicht in die Quere zu kommen. Bleibt der Schlaf trotzdem nicht erholsam, könnten getrennte Betten sinnvoll sein.

5. Mehr Lust auf den Partner

Wer in einer Beziehung immer nur zusammenhockt, gerät schnell in eine Art Trott und Alltag. Bekommen Paare hingegen wieder etwas Abstand zueinander, kann dies wieder die Lust auf mehr steigern. Getrennte Schlafzimmer können so dafür sorgen, dass die Zeit zu zweit im Bett wieder etwas Besonderes wird.

Datum: 01.03.2020

Autor: Christina Liersch