Entspannung Die besten 10 Abendrituale für einen erholsamen Schlaf

Guter Schlaf ist Gold wert. Um so besser, je mehr wir davon kriegen und je erholsamer er ist. Dafür haben wir Ihnen zehn Abendrituale zusammengestellt.

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Jeder Mensch verbringt ungefähr ein Drittel seines Lebens mit Schlafen. In diesem Zustand regeneriert der Körper, kommt zu neuer Kraft, speichert Gelerntes ab und stärkt das Immunsystem. Wird dieser Vorgang durch Ein- und/ oder Durchschlafprobleme dauerhaft gestört, kann sich das sehr negativ auf den gesamten Organismus auswirken. Dieser Beitrag verrät daher, welche Abendrituale wahre Wunder wirken, um einen erholsamen Schlaf zu genießen.

Ein- und Durchschlafprobleme führen langfristig zu gesundheitlichen Konsequenzen

Es ist nicht verwunderlich, dass eine langfristige Abwesenheit von Schlaf zu körperlichen und seelischen Problemen führt. Warum Schlafmangel dem Körper schadet, ist schnell zu beantworten. Einerseits bringen Schlafstörungen den gesamten Tagesrhythmus vollständig durcheinander, andererseits verschlechtert sich die Laune, die Lustlosigkeit steigt, die Konzentration sinkt und der Körper ist permanentem Stress ausgesetzt. Dies wirkt sich auf den Blutdruck aus, der dadurch steigt. Außerdem wirken Menschen mit Schlafstörungen häufig blass, krank und zittrig. Zur Vorbeugung dieser äußerlichen und gesundheitlichen Symptome dienen die folgenden Abendrituale.

10 Abendrituale für einen erholsamen Schlaf

1. Ein warmes Bad vor dem Zubettgehen

Eine sehr gute Entspannungshilfe nach einem langen, anstrengenden Tag ist ein warmes Bad. Am besten findet dies bei gedämpftem, schwachem Licht statt, sodass Körper, Geist und Seele schon mal in den Energiesparmodus schalten. Die Wärme des Wassers sorgt für ein angenehmes Wohlgefühl, das sich bis in die Fußspitzen ausbreitet. Es folgt eine Phase der Tiefenentspannung, welche nach dem Bad unbedingt direkt genutzt werden sollte, um ins Bett zu gehen und erholt einzuschlafen.

2. Kleine Hilfsmittel bei Schlafstörungen

Wer nichts dem Zufall überlassen will, kann auch auf rezeptfreie Schlaftabletten zurückgreifen, um den guten und gesunden Schlaf zu fördern. Sie helfen dabei leichter einzuschlafen, entspannt durchzuschlafen und in letzter Konsequenz natürlich erholter aufzuwachen. Wichtig hierbei ist, dass die Schlafmittel nur zur kurzfristigen Behandlung eingesetzt werden sollten. Weitere Informationen zum richtigen Umgang mit rezeptfreien Schlaftabletten finden Sie unter Montavit.com.

3. Eine neue Duftnote ins Schlafgemach bringen

Um sich selbst in einen entspannten Zustand zu versetzen, kann ein neuer Duft im Schlafzimmer wahre Wunder bewirken. Vor allem dann, wenn sich der Körper langfristig an diesen Geruch erinnert und damit schließlich eine behagliche Nachtruhe verbindet. Empfehlenswerte Duftnoten fürs Schlafzimmer sind beispielsweise Lavendel oder Vanille. Aber auch der Geruch von frisch gewaschener Wäsche kann einen wohlig-entspannten Zustand hervorrufen.

4. Zur selben Zeit schlafen gehen

In so gut wie jedem Alltag gibt es die ein oder andere Routine. Ob Arbeitsweg, nach Hause kommen oder der Hausputz am Wochenende, Körper, Geist und Seele sind irgendwann darauf trainiert. Dies lässt sich ebenso hervorragend für ein Abendritual nutzen, um besser zu schlafen. Es lohnt sich beispielsweise immer zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen. Sowohl Körper als auch Geist merken sich diese Uhrzeit je regelmäßiger das Ritual durchgeführt wird. Ergebnis ist, dass der Organismus Punkt 21 Uhr oder 21.30 Uhr müde wird und sanft ins Land der Träume gleitet. 

5. Ein Löffel Honig vor dem Schlafen

Chips, Schokolade und Co. sind typische Snacks für den gemütlichen Fernsehabend. Leider liegen diese auch zuweilen schwer im Magen. Viel besser als Gute-Nacht-Snacks sind beispielsweise Walnüsse oder ein Löffel Honig. Letzterer kann bei Bedarf auch in einem warmen Getränk wie heißer Milch oder einem beruhigenden Kamillentee genossen werden. Honig enthält Glukose, welche das Produzieren von Wachhaltehormonen verhindert. Walnüsse sind reich an Tryptophan, das die Melatonin-Produktion stimuliert.

6. Nur ein leichtes Abendessen vor dem Zubettgehen

Grundsätzlich ist es eine gute Idee vor dem Zubettgehen nicht mehr zu herzhaft oder fettig zu essen. Die Einführung eines leichten Abendessens kann ebenfalls zum Ritual werden. So weiß der Körper, dass dies die letzte Mahlzeit vor dem Schlafen ist. Wichtig ist außerdem, dass dieses Abendessen mindestens 3 Stunden vor dem Zubettgehen eingenommen wird. Ansonsten kann es passieren, dass der Verdauungstrakt für Schlafprobleme sorgt.

7. Ab einer gewissen Zeit offline gehen

In der heutigen Zeit sind die meisten Menschen am Abend mit dem Smartphone beschäftigt. Hier ein Update in den sozialen Netzwerken checken, dort eine Nachricht versenden und nebenbei noch schnell ein Foto vom Hund bearbeiten. Dadurch sind die Augen permanent auf das kleine Display mit der bläulich schimmernden Beleuchtung gerichtet. Das sorgt dafür, dass de Körper wachbleibt. Daher ist es sinnvoll ab einer gewissen Zeit einfach offline zu gehen und das Smartphone bis zum nächsten Tag beiseite zu legen. Gleiches gilt übrigens für den Fernsehapparat. Wer abends zu lange vor dem TV sitzt und die Lieblingsserie verfolgt, hat öfter Schlafprobleme. Zum einen liegt das an dem bläulichen Licht, zum anderen an Serien oder Filmen, die den Geist vor dem Zubettgehen nochmal aufwühlen.

8. Zimmerpflanzen für besseren Schlaf

Weniger Abendritual, mehr Einrichtungsfrage ist die Etablierung von Zimmerpflanzen im Schlafzimmer. Erwiesenermaßen helfen diese allerdings bei Ein- und Durchschlafproblemen. Wohlduftende Exemplare wie beispielsweise Jasmin dienen zur Beruhigung und helfen bei Angst sowie Aufregung. Zudem tragen Zimmerpflanzen dazu bei, dass die Luft im Schlafzimmer sauberer und reiner wird. So fällt es bei einem angenehmen Raumklima viel leichter ein- und durchzuschlafen.

9. Spaziergang vor dem Schlafengehen

Für Hundehalter ist der Spaziergang vor dem Schlafen oft die normale Abendroutine. Sowohl die frische Luft als auch die leichte Aktivität sorgen für Entspannung.

10. Übungen zur Entspannung

Ein- und Durchschlafstörungen lassen sich laut der DGSM (Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin) optimal durch Entspannungsübungen, Meditation oder regelmäßige körperliche Bewegung lindern sowie dauerhaft verbessern. Wichtig ist allerdings, dass die gewünschte Technik beim ersten Mal am besten unter professioneller Anleitung stattfindet. So können Interessierte sichergehen, dass die Übungen auch vollkommen richtig vollzogen werden. Im Laufe der Zeit sollten die Übungen täglich – bei Bedarf direkt vor dem Schlafengehen – durchgeführt werden, damit der Körper zur Ruhe kommt.

Tipp: Wer seinen individuellen Schlaftyp herausfinden möchte, kann hier einen aufschlussreichen Test machen.

Datum: 14.11.2019

Autor: Karin Dunkel