17. Januar 2022
Das ist die optimale Schlafdauer für Ihr Alter

Das ist die optimale Schlafdauer für Ihr Alter

Obwohl Sie lang genug geschlafen haben, fühlen Sie sich oft müde und schlapp? Vielleicht haben Sie auch einfach zu viel geschlafen! Denn nicht nur zu wenig Schlaf ist schädlich – auch wer zu lange im Bett liegt, riskiert sein Wohlbefinden. Ein Forscherteam aus der USA hat nun Auskunft darüber gegeben, wie viel Schlaf Sie je nach Altersgruppe wirklich benötigen.

Erholsamer Schlaf ist von so ziemlich vielen Faktoren abhängig – auch von der Schlafdauer. Je mehr Schlaf, desto besser? Ein beliebter Irrglaube, von dem Sie sich spätestens jetzt verabschieden sollten! Tatsächlich hängt Ihre optimale Schlafdauer davon ab, wie alt Sie sind. Die US-amerikanische National Health Foundation hat dafür im aktuellen „Sleep Journal“ neue Richtlinien herausgegeben und bekannt gegeben, wie viele Stunden Schlaf Ihrem Körper und Ihrer Gesundheit guttun – und welche Stundenzahl an Schlaf Ihnen sogar schaden kann!

Auch spannend: Schlafmangel – das passiert mit Ihrem Körper, wenn Sie zu wenig schlafen >>

So viel Schlaf brauchen Sie wirklich

Unsere Übersicht verrät Ihnen, wie viel Schlaf Sie in Ihrem Alter wirklich benötigen, um sich fit und ausgeschlafen zu fühlen. So viel vorweg: Je älter Sie sind, desto weniger Schlaf brauchen Sie!

  • Neugeborene (0-3 Monate): 14-17 Stunden
  • Säuglinge (4-11 Monate): 12-15 Stunden
  • Kleinkinder (1-2 Jahre): 11-14 Stunden
  • Vorschulkinder (3-5 Jahre): 10-13 Stunden
  • Schulkinder (6-13 Jahre): 9-11 Stunden
  • Jugendliche (14-17 Jahre): 8-10 Stunden
  • Junge Erwachsene (18-25 Jahre): 7-9 Stunden
  • Erwachsene (26-64 Jahre): 7-9 Stunden
  • Senioren (65+): 7-8 Stunden

Vital-Tipp: Besser ein- und durchschlafen? Das versprechen Gewichtsdecken, wie die Modelle von Cura of Sweden. Schwerer als herkömmliche Decken lösen Gewichtsdecken körpereigene Wohlfühlhormone aus – ähnlich wie bei einer umschließenden Umarmung. Die Folge: Sie sind deutlich entspannter und genießen einen erholsameren Schlaf.

So erkennen Sie Ihr individuelles Schlafbedürfnis

Natürlich kann das Schlafbedürfnis von Mensch zu Mensch variieren – weicht Ihres allerdings weit von den Richtwerten ab, deutet dies auf ein sehr ausgedehntes oder extrem verkürztes Schlafbedürfnis hin. Zudem warnen die US-Forscher vor regelmäßigen Überschreitungen des oberen oder unteren Limits der Richtwerte, da dies zu gesundheitlichen Schäden führen kann. Um für sich selbst festzustellen, wie viel Stunden an Schlaf Ihnen guttun, sollten Sie sich folgende Fragen stellen:

  • Sind Sie nach sieben Stunden Schlaf produktiv, gesund und ausgeglichen? Oder brauchen Sie eher neun Stunden Schlaf, um sich völlig fit zu fühlen?
  • Haben Sie gesundheitliche Einschränkungen wie zum Beispiel Übergewicht?
  • Haben Sie Schlafprobleme?
  • Sind Sie auf Koffein angewiesen, um durch den Tag zu kommen?
  • Fühlen Sie sich beim Autofahren schläfrig?

Mehr dazu: Ist früh schlafen gehen besser für die Gesundheit? >>

Tipps für einen besseren Schlaf

Natürlich haben die US-Forscher auch noch ein paar Tipps für all diejenigen, die nur schlecht in den Schlaf finden:

  • Halten Sie sich an einen festen Schlafrhythmus, selbst am Wochenende. Das sorgt für Stabilität und prägt sich so fest in unsere Routine ein.
  • Finden Sie entspannendes Schlafritual, zum Beispiel ein entspannendes Bad vor dem Zubettgehen (vor allem bei Kindern hilfreich) oder spezielle, beruhigende Audiogeräusche.
  • Achten Sie darauf, dass Sie sich am Tag genug bewegen, um ausgelastet zu sein und abends besser zur Ruhe zu finden. Wer Hilfe beim Entspannen braucht, kann auch zu natürlich beruhigenden Düften greifen, wie etwa einem Lavendelspray, das Sie sparsam auf das Kopfkissen sprühen.
  • Meiden Sie versteckte Schlafräuber wie Alkohol und Koffein. Stattdessen kann ein Schlaf- und Nerventee beruhigend wirken und Ihnen dabei helfen, runterzufahren.
  • Bewegung erleichtert das Einschlafen. Aus diesem Grund ist ein kleiner Spaziergang kurz vorm Schlafengehen genau richtig, um schnell ins Land der Träume einzutauchen und besser sowie tiefer zu schlafen.
  • Schalten Sie sämtliche elektronischen Geräte vor dem Schlafengehen aus. Achten Sie auch darauf, dass keine Lichtquellen Ihren Schlaf stören. Lässt sich dies nicht vermeiden, oder sind Sie besonders empfindlich, kann eine Schlafmaske helfen.
  • Lärm wie eine befahrene Straße oder laute Nachbarn bringen Sie um Ihren Schlaf. Um die störenden Geräusche abzudämpfen, sind daher Ohrenstöpsel die Lösung.
  • Sorgen Sie für eine optimale Zimmertemperatur in Ihrem Schlafzimmer. Die Raumtemperatur sollte idealerweise zwischen 16 und 18 °C sein. Wenn Ihr Schlafzimmer zu warm ist, schwitzen Sie schneller und Ihre Schlafqualität leidet darunter. Ist der Raum hingegen zu kalt, führt dies zu einer dauerhaften Muskelanspannung und zu einem weniger erholsamen Schlaf.

Video: Schlafmangel: Das passiert mit Ihrem Körper, wenn Sie nicht ausreichend schlafen

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