Glücklichsein lernen 10 Tipps für mehr Zufriedenheit

Glück ist kein Dauerzustand. Je mehr wir ihm nachjagen und versuchen, es festzuhalten, desto unglücklicher werden wir. Höchste Zeit, seine ruhige, treue Schwester kennenzulernen: Zufriedenheit zeigt uns, wie viele kleine Freuden uns das Leben jeden Tag schenkt

10 Tipps für mehr Zufriedenheit

Kurz innehalten, die Dinge durch eine andere „Brille“ betrachten, lockerlassen – aus vielen kleinen Schritten kann auch im Alltag große Zufriedenheit erwachsen

1. Beziehungen pflegen

Kein anderer Faktor wirkte sich in Studien stärker auf die Zufriedenheit aus. Nehmen Sie sich also (mehr) Zeit für Freunde und Familie – nicht bei Facebook und WhatsApp.

 

2. Für andere da sein

Tun Sie gezielt Gutes. Das müssen keine Riesenspenden sein. Lassen Sie z. B. andere an der Kasse vor, gönnen Sie der Kollegin das tolle Projekt, helfen Sie. Auch sich ehrenamtlich oder politisch zu engagieren, macht zufrieden.

 

3. Miese Laune bejahen 

Oft ist die Angst vor ihnen schlimmer als negative Gefühle selbst. Aber: Sie sind ein Teil von uns. Nehmen wir uns Zeit für sie, stellen wir fest, dass sie schneller ablinken, als wir zuvor befürchtet haben. 

 

4. Sich selbst beruhigen

Belastet uns gerade etwas, fühlt es sich oft an, als würde es nie vorbeigehen. Dann hilft es, sich zu fragen: Wie werde ich in fünf Monaten oder in fünf Jahren darüber denken? 

 

5. Optimismus tanken

Ärger im Job? Bei der Bank im Minus? Malen Sie sich bewusst das schlimmste Szenario aus, das eintreten könnte, und denken Sie nach, wie Sie damit umgehen könnten. Wie realistisch ist es überhaupt, dass es so weit kommt? 

 

6. Klüger vergleichen

Christina Berndt: „Neid ist eine zersetzende Kraft. Sich zu vergleichen, ist aber auch eine starke Triebfeder.“ Die Lösung: kluge Vergleiche. Wo stehe ich z. B. in meiner Altersgruppe? Oder: Wie gut geht es mir im Vergleich zu den Menschen in Syrien? „Es hilft sehr, sich so einzuordnen“, so die Expertin. 

 

7. Sich selbst gut finden

Listen Sie einmal auf, was Sie im Leben schon alles gemeistert haben. Überlegen Sie, was Sie gut können. Hängen Sie diese Stärken gut sichtbar auf. Sammeln Sie Lob und Erfolge in einem eigenen Ordner in Ihrem E-Mail-Postfach. 

 

8. Das Gute würdigen 

Schreiben Sie z. B. jeden Abend drei Dinge auf, die Sie tagsüber erlebt haben und für die sie danbar sind. Variante: Stecken Sie sich morgens fünf trockene Bohnen in die rechte Jackentasche. Erleben Sie etwas Nettes/Schönes, wandert  eine davon nach links.

 

9. Auf Sinnsuche gehen

Denken Sie an Aufgaben, die Sie nicht so gern erledigen. Warum tun Sie sie trotzdem? Was haben Sie, was haben andere davon? Spüren Sie den tieferen Sinn dahinter auf. Sie können einer Tätigkeit absolut keinen abgewinnen? Dann hören Sie auf damit. 

 

10. Vor Anker gehen

Denken Sie an eine Situation, in der Sie besonders zufrieden waren. Berühren Sie jetzt z. B. Ihren Bauch. Durch Wiederholung bildet sich ein "Anker" aus: Bauch berühren – und das Wohlgefühl ist da.