Trend Ayurveda Das muss man wissen

Ayurveda ist die älteste bekannte Heilkunst und war lange Zeit nur etwas für Esoterik-Fans. Doch mit den Trends zu mehr Achtsamkeit, Entschleunigung und gesunder Ernährung ist auch Ayurveda mittlerweile im Kollektivbewusstsein angekommen:

Massage für die Ohren
  • Immer mehr Spas nehmen Ayurveda-Behandlungen in ihr Programm auf.
  • Es gibt vermehrt ayurvedische Kochbücher und Food-Blogs.
  • Immer mehr Ernährungsberater informieren ihre Kunden auch über die ayurvedische Ernährung.

Was ist das besondere an Ayurveda?

Ayurveda steht für „Wissen des Lebens“ und stammt ursprünglich aus Indien. Die Besonderheit dieser Heilkunst ist ihr ganzheitlicher Ansatz. Der gesamte Lebensstil und gerade die Ernährung können ganz im Sinne von Ayurveda ausgerichtet werden und versprechen eine Verbesserung des Wohlbefindens.
Der Kerngedanke von Ayurveda ist, dass eine gesunde Ernährung eng mit einem gesunden Körper verknüpft ist. Drei Doshas gibt es, die im Sinne des Ayurvedas immer im Gleichgewicht sein müssen. Doshas sind Bio-Energien, die in jedem Körper vorkommen:
  • Vata
  • Pitta
  • Kapha
Je nach Körpertyp ist eine dieser drei Energien im Körper besonders dominant und die Ernährung wird dann an dieses Dosha angepasst. Das Ziel ist es, alle drei Energien im Körper ins Gleichgewicht zu bekommen.

Zur Ayurveda-Kur nach Sri Lanka

In Ayurveda-Kuren werden Interessierte an die gesamte Thematik herangeführt und erhalten zusätzlich zur speziellen Ernährung auch Ayurveda-Behandlungen. Massagen, Yoga-Übungen und Reinigungen gehören ebenfalls zu einer Ayurveda-Kur, die sowohl in Deutschland als auch im Ausland angeboten werden.
Als Mekka des Ayurveda gilt Sri Lanka, dort gibt es zahlreiche Resorts, die Ayurveda-Kuren für kleines Geld in wunderschöner Umgebung anbieten. Wer in seinem Urlaub mal etwas anderes machen möchte als sich nur am Strand zu bräunen, das Nachtleben des Urlaubsortes kennenzulernen oder im Hotelzimmer zu liegen und auf dem Handy zu surfen oder durch einen Casino Neukundenbonus ein paar Kartenspiele zu spielen, der hat während einer Ayurveda-Kur die Möglichkeit dazu. Doch auch ohne Kur kann Ayurveda in den Alltag integriert werden, zum Beispiel beim Essen zu Hause.
 

Was macht die Ayurveda-Küche aus?

Die ayurvedische Küche ist vegetarisch und vegan ausgerichtet und setzt auf vollwertige, regionale Lebensmittel in Bio-Qualität. Diese Speisen spielen eine besonders große Rolle in der Ayurveda-Küche:
  • Hülsenfrüchte
  • Gemüse
  • Getreide
  • Sojaprodukte
  • Reis
  • Obst
  • Milch
  • Butter
Je nach Typ sind bestimmte Lebensmittel besonders wichtig und für den einen Typen besser geeignet als für den anderen. Doch auch ohne seinen Typ zu kennen, ist die Ayurveda-Ernährung gesund, ausgewogen und vor allem lecker!
Diese Regeln gelten bei der Ayurveda-Ernährung typübergreifend
Einige Ernährungsregeln gelten im Rahmen einer ayurvedischen Ernährung für alle Typen:
  • Auf Zwischenmahlzeiten verzichten.
  • Regelmäßig essen.
  • Nur mit Hunger essen.
  • Die Hauptmahlzeit des Tages nimmt man mittags zu sich, abends gibt es nur etwas Leichtes.
  • Keine Ablenkung beim Essen.
  • Nur in Ruhe und ohne Aufregung essen.
  • Beim Kauen nicht reden.
  • Drei bis sechs Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten einlegen.
  • Nicht bis zum Völlegefühl essen, nur kleine Portionen zubereiten.
  • Die Mahlzeiten sollten alle sechs Geschmacksrichtungen des Ayurveda vereinen: süß, sauer, scharf, salzig, bitter und herb.
  • Die Mahlzeiten sollten alle warm sein, da das Verdauungssystem mit Mahlzeiten auf Körpertemperatur am besten umgehen kann.
  • Bei großer Hitze draußen viel Pfefferminztee trinken. Dieser kühlt den Körper herab.
  • Nach einem schweren Essen am Abend sollte am nächsten Morgen nur etwas Leichtes gegessen werden.
  • Abends auf Rohkost verzichten, da sie schwer verdaulich ist.

Heißes Wasser als Wundermittel: So wirkt es

Ein beliebter Ayurveda-Trend ist das Trinken von warmem Wasser. Dafür wird Wasser zehn Minuten lang aufgekocht und dann in kleinen Schlucken getrunken. Dieses Vorgehen kann mehrmals am Tag wiederholt werden. Die Wirkung ist vielfältig:
  • Sorgt für reine Haut.
  • Reinigt den Körper von Innen.
  • Das Hungergefühl wird reduziert.
  • Gut gegen Kopfschmerzen.
  • Hilft bei Verdauungsstörungen.

Was sind die Vorteile der Ayurveda-Ernährung?

Eine ayurvedische Ernährung kurbelt den Stoffwechsel an und verbessert die Verdauung. Dies steigert das Wohlbefinden und hilft sogar beim Abnehmen. Die warmen, kleinen und regelmäßig eingenommenen Mahlzeiten sollen bei der Entgiftung helfen und Körper und Geist in Einklang bringen.
 
Es gibt keine wissenschaftlichen Belege für die Heilkraft der Ayurveda-Küche. Viele, die es ausprobieren, berichten aber von positiven Effekten wie einem erholsameren Schlaf, einer Gewichtsreduktion sowie einem gesteigerten Wohlbefinden.
Wer sich am Ayurveda-Trend probieren will, findet in vielen Blogs Inspirationen und Rezepte. Auch der eigene Typ im Rahmen der Doshas muss erst einmal bestimmt werden. Mehr Achtsamkeit in den Alltag zu bringen und bewusster zu leben, ist durchaus positiv und kann mehr Lebensqualität bedeuten. Auch Yoga und regelmäßige Wellness-Anwendungen steigern das Wohlbefinden.

Der Trend bietet nur wenige Nachteile

Je nach Ayurveda-Ernährung ist es wichtig darauf zu achten, dass diese ausgewogen bleibt und keine Mängel auftreten. Dadurch, dass auf tierische Produkte bei der ayurvedischen Ernährung aber nicht verzichtet werden muss, bieten viele Gerichte einen guten und ausgewogenen Mix an Nährstoffen.