Lange Zeiten vor dem Bildschirm So schonen Sie Ihre Augen

Monitore, Tablets, Smartphones – ob in der Freizeit oder bei der Arbeit, in der heutigen Zeit sind wir immer mehr von Bildschirmen umgeben. Das belastet über die Zeit die Augen und kann mitunter das Sehvermögen verschlechtern. Hier finden Sie Tipps und Übungen, wie Sie mit dem Bildschirmstress am besten umgehen können.
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Die Folgen langer Zeiten am Bildschirm

Die vielen Bildschirme unterschiedlichster Art sind aus unserem Leben kaum noch wegzudenken. Ob Monitor, Smartphone oder Tablet, unser gesamter Alltag ist umgeben von den flimmernden Leuchtquellen und das hat mitunter gesundheitliche Konsequenzen für unser Augenlicht. Dabei ist es egal, ob wir am Computer Arbeiten, über das Smartphone mit Freunden schreiben oder am Tablet herumspielen und auf einem Online Casino Vergleichsportal nach etwas Freizeitspaß suchen. Bei all diesen Tätigkeiten blicken wir auf leuchtende Objekte in unmittelbarer Gesichtsnähe.
 
Dies kann insbesondere Kurzsichtigkeit zur Folge haben. So haben bei der Auswertung von 40 internationalen Studien australische Forscher festgestellt, dass weltweit der Anteil von Menschen mit Kurzsichtigkeit zunimmt. Die Wissenschaftler erklären dies mit der zunehmenden Nutzung von Bildschirmen. So fördert die Naharbeit am Display das Längenwachstum des Auges. Darüber hinaus steigt auch das Risiko einer Netzhautablösung und die Bildung von grünem sowie grauem Starr.
 
Auch kurzfristig können lange Zeiten vor dem Bildschirm Probleme verursachen. Bei einer Umfrage der deutschen Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin gaben knapp 80 Prozent der Befragten an, schon nach drei Stunden Arbeitszeit am Computer über Schmerzen im Rücken und juckende, flimmernde oder tränende Augen zu leiden. Das führt zu einer schnelleren Ermüdung der Betroffenen und kann mitunter Migräne- oder Schwindelanfälle auslösen.

7 Tipps zum besseren Umgang mit dem Bildschirmstress

Sie müssen nicht gleich alle Flimmerkisten aus Ihrem Leben verbannen, um sich vor den Konsequenzen vom Bildschirmstress zu schützen. Zum Glück gibt es einfache Methoden, mit denen Sie euch und Ihre Augen bei langen Zeiten an Bildschirmen schützen können.
  • Helligkeit von Bildschirm und Raum
Die Helligkeit von Bildschirm und Raum sollte möglichst aneinander angepasst werden. Dies verringert den Kontrast zwischen Bildschirmleuchten und Umgebungslicht und entlastet die Augen.
  • Kontrast auf dem Bildschirm Anpassen
Die Kontraste der Bildschirminhalte sollten möglichst hoch gewählt werden, dafür gibt es bei den meisten Betriebssystemen von Smartphones, Tablets und Computern extra Kontrastmodi. Der stärkere Kontrast der Inhalte hilft den Augen dabei, Darstellungen auf dem Bildschirm besser auseinander zu halten.
  • Schriftgröße anpassen
Um die Augen zusätzlich zu entlasten, ist es insbesondere wichtig, die Schriftgröße anzupassen. Stellen Sie die Schrift am besten so ein, dass Sie Bildschirminhalte ohne Mühe lesen können.
  • Blinzeln nicht vergessen
Bei dem starren auf einen Bildschirm reduzieren wir automatisch unseren Lidschlag, was dazu führt, dass die Augen austrocknen und anfangen zu jucken. Daher ist es wichtig, auch mal bewusst zu blinzeln, um die Augen zu befeuchten. Wenn das nicht reicht, können Sie es mal mit Augentropfen versuchen.
  • Pausen
Gönnen Sie sich jede halbe Stunde eine kurze Pause vom Bildschirm. Stehen Sie vom Arbeitsplatz auf und gehen Sie, wenn möglich, ins Freie. Sollte das nicht möglich sein, reicht es auch ein oder zwei Minuten aus dem Fenster zu blicken. Die größte Entspannung der Augen erreichen Sie dabei, wenn Sie auf Dinge blicken, die 40 Meter oder mehr entfernt sind.
  • Auf das Raumklima achten
Neben dem Blinzeln hat auch die Luftfeuchtigkeit Einfluss auf die Befeuchtung der Augen. Besonders im Winter kann die Luft in beheizten Räumen sehr trocken sein. Um dem entgegen zu wirken, sollten Sie in der kalten Jahreszeit nicht zu lange Lüften und das Raumklima mit Zimmerpflanzen aufbessern.
  • Augen leicht massieren
Sie können auch Ihren Augen dabei helfen, sich ein Stück weit selber zu regenerieren, indem Sie durch leichte Massage die Durchblutung anregen. Hierfür sollten Sie durch aneinander Reiben Ihre Handflächen aufwärmen und diese für eine Minute auf die geschlossenen Augenlieder auflegen. Danach können Sie mit sanften kreisenden Bewegungen den knöchernen Rand der Augenhöhlen massieren.