Besser schlafen Diese Wecksignale machen uns laut Studie müde

Nicht nur der Schlaf selbst hat Auswirkungen darauf, wie es uns im Tagesverlauf geht – auch der Klang unseres Weckers trägt dazu bei, ob wir uns ausgeschlafen fühlen. Wir verraten Ihnen, von welchen Tönen Sie sich in Zukunft wecken lassen sollten!

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Das Thema Schlaf spielt in der Wissenschaft eine große Rolle. Während der Fokus dabei jedoch meist auf der Schlafqualität und den einzelnen Schlafphasen selbst liegt, hat sich die australische RMIT University im Rahmen einer Studie, die in der Fachzeitschrift "Plos One" veröffentlicht wurde, nun mit dem Aufwachen beschäftigt – oder besser gesagt mit den unterschiedlichen Wecktönen! Wirkt sich der Weckton tatsächlich auf unser Wohlbefinden am Tage aus?

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Studie: Dieser Weckerklang reduziert Müdigkeit

Die Antwort lautet: Ja! Damit wir uns ausgeschlafen fühlen, kommt es tatsächlich nicht nur auf die Schlafdauer und -qualität an, sondern auch darauf, wie wir geweckt werden. Während melodische Wecksignale die morgendliche Trägheit und Müdigkeit reduzieren sollen, werden harte Alarmtöne sogar mit einem erhöhten Grad an Trägheit in Verbindung gebracht. Ziemlich überraschend – würde man doch eigentlich meinen, dass ein lauter, piepender Wecker die morgendliche Schläfrigkeit um einiges reduziert. Aber im Gegenteil: Harte Signale stören unsere Gehirnaktivität beim Aufwachen. Sanfte, harmonische Melodien hingegen, unterstützen uns beim Übergang in den Wachzustand.

Fürs Erste sollte Studie jedoch mit Vorsicht genossen werden – zu den Ergebnissen führte nämlich die Befragung von 50 Teilnehmern, die via Selbstauskunft über ihre Aufwachgewohnheiten berichteten. Die Ergebnisse sind also längst nicht so genau, wie Messergebnisse, die etwa in einem Schlaflabor festgestellt wurden. Aber Versuch macht ja bekanntlich klug!

Übrigens: Sind Sie am Morgen müde und schläfrig, kann dies Ihre Arbeitsleistung enorm beeinträchtigen – undzwar bis zu vier Stunden lang! Grund genug also, um einmal über Ihren Weckerklang nachzudenken!

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Datum: 08.06.2020
Autor: Lara Rygielski

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