5. Oktober 2021
Bequem schlafen – auch noch im hohen Alter

Bequem schlafen – auch noch im hohen Alter

Das Alter geht mit vielen Beschwerden einher: Während Krankheiten dem ein oder anderen zu schaffen machen, baut auch der Körper immer weiter ab und Schmerzen stellen sich ein. Auch die Schlafqualität leidet im Alter häufig. Wie man es trotzdem schafft, auch noch im hohen Alter bequem zu liegen und eine erholsame Nachtruhe zu genießen, zeigt dieser Artikel.

Das richtige Bett wählen

Wer der Meinung ist, das Bett, das man die letzten 20 Jahre lang genutzt hat, erfüllt seinen Zweck immer noch, sollte im Alter umdenken. Nur weil man vor ein paar Jahren noch fit auf den Beinen war und keine Beschwerden hatte, heißt das nicht, dass es nun immer noch so ist. Das bedeutet, dass man sich nicht an die alten Möbel anpassen muss, sondern passende Möbel für die veränderten Lebensumstände finden sollte. Pflegebetten sind hier die perfekte Lösung.

Auch wenn viele es sich nicht eingestehen möchten, älter zu werden und sich daher vor der Anschaffung eines Pflegebettes scheuen, ist dies eine sehr gute Investition. Pflegebetten sind verstellbar, sodass sie sich flexibel an die eigenen Bedürfnisse anpassen lassen. Sie haben auch einen erheblichen Einfluss auf die Schlafqualität, da sich der Lattenrost einfach und unkompliziert verändern lässt. Auch die Höhe des Pflegebettes ist so gemacht, dass man sich noch eine lange Zeit lang selbst hineinlegen und wieder aufstehen kann.

Schlafstörungen untersuchen lassen

Wer unter Schlafstörungen leidet – sei es beim Ein- oder Durchschlafen – sollte dies auch im hohen Alter noch ernst nehmen. Denn häufig verbergen sich hinter einem gestörten Schlaf Herz-Kreislauf- oder Lungen- und Nervenleiden. Sowohl seelische Leiden wie Demenz als auch körperliche Beschwerden können Senioren schnell um den Schlaf bringen. Die Lösung? Der Gang zum Arzt!

Ein Mediziner kann am besten herausfinden, woher Schlafprobleme kommen. Sei es ein Zusammenspiel von Hormonen und Botenstoffen oder eine ernsthafte Erkrankung – man kann in jedem Fall etwas dafür tun, dass sich die Schlafqualität wieder verbessert.

Es ist etwas ganz Normales, dass man mit zunehmendem Alter weniger schläft. Da der Schlaf störanfälliger ist und ältere Menschen nicht mehr so tief wie früher schlafen, kommt es bereits bei den kleinsten Geräuschen zu einer Unterbrechung des Schlafs. Wer in einer Umgebung wohnt, in der es durch Nachbarn oder draußen auch nachts einmal zu Lärm kommt, kann mit Ohrenstöpseln Abhilfe schaffen.

Grundsätzlich sollte man nicht besorgt sein, wenn man weniger schläft als früher. Bedenklich ist es nur, wenn man sich tagsüber nicht fit genug fühlt, um seinen Alltag zu bestreiten, oder wenn es zu Konzentrationsproblemen kommt. In diesem Fällen sollte man die Ursache unbedingt von einem Arzt abklären lassen.

Weitere Tipps für eine erholsame Nachtruhe

Wer gut schlafen möchte, sollte eine gewisse Regelmäßigkeit einhalten. Zwar darf es an manchen Tagen auch einmal etwas später werden, doch grundsätzlich sollte man einen Rhythmus beibehalten, sodass der Körper sich auf die Ruhe- und Wachphasen optimal einstellen kann. Während die Ruhezeit bei Erwachsenen etwa 6 – 8 Stunden beträgt, kann es bei älteren Personen durchaus vorkommen, dass viel weniger Schlaf benötigt wird. Es macht daher keinen Sinn, besonders früh ins Bett zu gehen. Eine Aufstehzeit zwischen 6 und 8 Uhr morgens ist üblich, doch jeder sollte selbst herausfinden, was dem eigenen Körper guttut.

Wer nachts häufig für den Toilettengang aufwacht, sollte die Flüssigkeitszufuhr vor dem Zubettgehen reduzieren. Trinkt man etwa 2 – 3 Stunden vor dem Schlafengehen etwas weniger, verringert sich der nächtliche Blasendruck und man muss nicht unbedingt aufstehen, um die Blase zu entleeren. Das hilft vielen dabei, durchzuschlafen und sich im Schlaf richtig zu erholen.

Auch die richtige Schlafumgebung spielt eine Rolle. Wer abends noch viel fernsieht, schläft im Schnitt schlechter als diejenigen, die lesen. Außerdem sollte der Tagesablauf so gestaltet sein, dass er viel Abwechslung bietet. Ein gesunder Mix aus Einkaufen, Lesen, Bewegung, Putzen, Fernsehen und sozialen Kontakten sorgt dafür, dass keine Langeweile eintritt. Ist man körperlich sowie seelisch ausgelastet, schläft es sich viel besser.

Fazit

Wer im hohen Alter schlecht schläft, sollte dem auf den Grund gehen. Zwar ist es normal, dass Senioren etwas weniger Schlaf benötigen als junge Menschen, doch wenn es zu starker Erschöpfung und Konzentrationsschwierigkeiten aufgrund von vielen Unterbrechungen im Schlaf kommt, sollten Ältere einen Arzt aufsuchen. Man kann jedoch bereits selbst einiges dafür tun, um die Schlafqualität zu verbessern.

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