Warum Frauen über 50 unbedingt einen Primer nutzen sollten

Warum Frauen über 50 unbedingt einen Primer nutzen sollten

Mit zunehmendem Alter verändert sich unsere Haut, weshalb wir auch unsere Schmink-Routine anpassen sollten. Beispielsweise ist ein Primer nun das absolute Must-have. Wir erklären, weshalb Frauen über 50 einen Primer nutzen sollten. 

Früher oder später machen sich die Zeichen der Zeit bei jedem von uns bemerkbar – irgendwann entstehen Falten und auch die Elastizität unserer Haut lässt nach. Um zu verstehen, wie genau diese sich mit zunehmendem Alter verändert, muss man zunächst wissen, dass sie aus drei Schichten besteht: der Oberhaut, der Lederhaut und der Unterhaut. Wenn wir älter werden, verändern sich diese Hautschichten. Die Hautzellen erneuern sich langsamer und ab dem 30. Lebensjahr nimmt zusätzlich die Produktion von Schweiß- und Talgdrüsen ab, was Trockenheit zur Folge haben kann. Außerdem nehmen körpereigene Bestandteile wie Kollagen und Elastin sowie Hyaluronsäure ab, wodurch zum einen die Elastizität der Haut nachlässt und diese zum anderen weniger mit Feuchtigkeit versorgt wird.

Natürlich lieben wir unsere Falten, da sie wie Souvenirs unseres Lebens sind. Doch manchmal möchten wir die Alterserscheinungen trotzdem wegschminken – egal, ob wir uns für die Arbeit oder eine Verabredung zum Essen schick machen. Ein Schmink-Utensil, das dabei auf keinen Fall fehlen darf, ist der Primer. 

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DARUM sollten Frauen über 50 einen Primer nutzen

Aber was ist ein Primer eigentlich und wozu wird er angewendet? Der Begriff kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie "Grundierer", was den Zweck des Kosmetikproduktes eigentlich schon ganz gut beschreibt. Der Primer gleicht Linien und Unreinheiten aus und verhindert als Grundierung vor dem eigentlichen Make-up, dass sich dieses in Falten, Poren und Co. absetzt. So halten Puder und Rouge besser auf der Haut. Da die Haut ab 50 schon vereinzelt Linien und Fältchen aufweist, sollten Frauen in diesem Alter einen Primer nutzen, der den Teint ausgleicht, sodass Sie weniger Foundation nutzen müssen, und die Hautoberfläche glättet. Obendrein dient der Primer Ihrer Haut als Schutzbarriere. Bei trockener Haut, wie es im Alter häufig der Fall ist, ergibt die Wahl eines feuchtigkeitsspendenden Primers Sinn. 

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Diese Primer zaubern ein ebenmäßiges Hautbild

 

Primer richtig anwenden

Die Anwendung des Primers funktioniert ganz leicht: Reinigen Sie Ihr Gesicht zunächst gründlich und tragen Sie anschließend Ihre Tagescreme auf. Nachdem die Creme eingezogen ist, tragen Sie den Primer auf Ihre Haut auf und verteilen ihn gleichmäßig. Beginnen Sie dabei in der Mitte des Gesichts und arbeiten Sie sich nach außen vor. Anschließend kurz einziehen lassen, bevor Sie darüber Ihre Foundation auftragen. 

Für wen ein Primer NICHT infrage kommt

Greifen Sie zu einem Primer zurück, der besonders viele Silikone enthält, wird die Haut quasi abgedichtet. Die Folge: Sie kann aufgrund der Primer-Schicht schneller schwitzen, was wiederum die Poren verstopft. Neigen Sie bereits zu unreiner Haut, können Sie noch weitere Pickel bekommen. Besser: Verwenden Sie Primer, die explizit als „nicht komedogen“ bezeichnet werden. Dadurch verstopfen Ihre Poren nicht so schnell und Ihre Haut kann besser atmen. 

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